Nach einer erneut schlechten Leistung und weitere Heimpleite diesmal gegen 1899 Hoffenheim 0:4 (0:2)- sieht der dreimalige deutsche Meister stürmischen Zeiten entgegen. Trainer Zvonimir Soldo erklärte sich in einem Interview: "Ich mussNach einer erneut schlechten Leistung und weitere Heimpleite diesmal gegen 1899 Hoffenheim 0:4 (0:2)- sieht der dreimalige deutsche Meister stürmischen Zeiten entgegen. Trainer Zvonimir Soldo erklärte sich in einem Interview: "Ich muss mich für diese desolate Leistung entschuldigen. Ich bin enttäuscht. Wir waren keine Einheit auf dem Platz und haben uns nicht gegenseitig unterstützt. Wir sind nicht gefestigt genug"! Das kam wenig später auch durch eine verbale Entgleisung seitens Youngster Kevin Pezzoni deutlich zum Ausdruck, als er auf die Führungsspieler losging:“ Es muss auch mal was von den erfahrenen und etablierten Spieler kommen, nicht von mir. Sie müssen sich in die Pflicht nehmen. Wir sind eine Einheit, aber trotzdem müssen sie vorangehen. Ich bin immer einer, der redet", kritisierte der gerade mal 20 Jahre alte Defensivspieler und bekam gleich darauf die Quittung für seine Stänkerattacke von Co-Trainer Michael Meier: "Vielleicht ist er zu unerfahren. Große Spieler sagen sich nach so einem Spiel ##Ich halte lieber die Klappe##."
Und das taten sie auch – die ganz großen Spieler wie Podolski und Co. obwohl sie sich in diesem Spiel weit unter ihrem Potenzial präsentierten und daraus die Konsequenz zogen, und den pfeifenden und enttäuschten Kölner Fans lieber aus dem Weg gingen. Publikumsliebling Lukas Podolski flüchtete wie fast alle anderen Spieler auch wortlos in die Umkleidekabinen. Zumindest in Köln läuft der Nationalspieler, der am Mittwoch noch zwei Treffer beim 2:2 gegen die Elfenbeinküste erzielt hatte, seiner Form hinterher. Bereits seit 791 Minuten ist er im FC-Dress ohne Tor. Zu allem Überfluss holte sich der Stürmerstar in seinem 100. Pflichtspiel für Köln auch noch die fünfte Gelbe Karte ab, und wird somit nicht gegen Bochum antreten, sondern das Spiel von der Bank aus anschauen. Ein glorreicher Start sieht anders aus. Lustlose Spieler, ratlose Trainer und enttäuschte Fans. Bleibt zu hoffen, dass der FC beim nächsten Spiel wieder zu alter Stärke und Zusammenhalt gefunden hat. (MU)

