Eine gute Nachricht für FC-Trainer Stale Solbakken kam dieser Tage aus dem Krankenlager: nämlich gar keine. Außer Milivoje Novakovic, der zurzeit hart an seinem Comeback arbeitet, hat der 1.FC Köln vor seinem Heimspiel gegen den SC Freiburg keine Verletzten zu beklagen und kann womöglich mit der gleichen Anfangsformation wie gegen Stuttgart am vergangenen Wochenende starten. Für die Partie gegen die Breisgauer sieht Solbakken seine Mannschaft sogar in einer kleinen Favoritenrolle. Neben dem Heimvorteil trennen beide Teams immerhin fünf Plätze in der Bundesligatabelle. Allerdings sind die Freiburger, die momentan auf einem Abstiegsplatz stehen, unter Trainer Marcus Sorg seit vier Spielen ungeschlagen und daher wohl kein leichter Gegner. Natürlich kam Solbakken beim FC-Pressegespräch vor dem Spiel auch auf das aktuelle Thema Schalke 04 zu sprechen. „Wir beobachten die Diskussion sehr genau“, so der Norweger grinsend. „Die Wechselabsichten von Stürmer Raúl sind uns bekannt und es kann gut sein, dass der er im kommenden Jahr für den FC-Köln spielt.“ Er habe mit Lukas Podolski über die Situation gesprochen und es gäbe da keine Probleme, so Trainer Solbakken danach wieder ernsthaft. „Er ist momentan in einer Weltklasseform und sich seines Marktwertes durchaus bewusst. Ich bin gespannt, welcher Verein als nächstes an ihm Interesse zeigt.“
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Topstürmer Podolski wird nach leichten Adduktorenproblemen (Die Adduktoren sind ein Zusammenschluss von mehreren Muskeln, die vom Becken bis zum Oberschenkel ziehen. Sie stabilisieren Becken sowie Hüft- und Kniegelenk. Anmerk. d. Red.) in dieser Woche also am Samstag weiterhin mit voller Kraft für den FC auf Torjagd gehen. Mit seinen elf Treffern ist er in diesem Jahr eindeutig Kölns Garant für erfolgreiche Spiele. Bei Gegner Freiburg werden die Kölner vor allem auf Stürmer Papiss Cisse, der an 60% der Freiburger Treffer beteiligt war, ein Auge haben müssen. Hier gilt es vor allem frühzeitig die Flanken in den Strafraum zu verhindern, um dem kopfballstarken Senegalesen (9 Tore) eine seiner Angriffswaffen zu nehmen. Bereits für den kommenden Dienstag können sich die FC-Fans auf das nächste Heimspiel freuen. Dann bestreitet der FC Köln das Nachholspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Die eigentliche Partie wurde nach dem Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati am 27. November kurzfristig abgesagt. Nach Aussage von FC-Pressesprecher Tobias Schmidt sind für die Partie am Samstag gegen Freiburg noch Restkarten in allen Kategorien zu haben.
1. FC Köln gegen SC Freiburg
Samstag, 10. Dezember 2011
Anpfiff: 15.30 Uhr
Schiedsrichter: Marco Fritz
RheinEnergie Stadion
Infos und Tickets unter www.fc-koeln.de
Bildquelle: KNJ/Andreas Heinen



