Dem 1. FC Köln steht am Samstag eine schwierige Aufgabe bevor, wenn das Team um Trainer Stale Solbakken gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Dortmund antritt. Vor allem die Defensivabteilung macht dem Norweger sorgen, denn er muss weiterhin auf einige verletzte Spieler verzichten. Große Möglichkeiten hat der FC allerdings kaum mehr, denn alle unverletzten Spieler stehen am Samstag bereits im Kader. Nach Aussage von Trainer Solbakken hat sein Gegenüber Jürgen Klopp da weitaus größere Möglichkeiten mit seinem Kader. Nur der FC Bayern München habe seiner Meinung nach sonst so viele gute Spieler auf der Bank wie der die Dortmunder. „Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sagt Solbakken dennoch zuversichtlich in der heutigen Pressekonferenz. Nach der deutlichen Champions League- Niederlage des BVB in Piräus am vergangenen Mittwoch erwartet Kölns Trainer eine aggressive Heimmannschaft. „Wir müssen hier kompakt stehen und in der Defensive zusammenarbeiten“, stellt Trainer Solbakken seinen Plan vor. „Standardsituationen für die Dortmunder in Strafraumnähe sollten wir allerdings unbedingt vermeiden.“
Der FC erwartet am Samstag 6.500 eigene Fans im Dortmunder Signal Iduna Stadion die ihr Team sicherlich lautstark unterstützen werden. Die Fans sollten sich allerdings auf eine längere Rückfahrt einrichten, denn die Bundesstraße 1, die direkt am Stadion entlang führt, werde direkt nach dem Spiel aufgrund von Bauarbeiten gesperrt, gab FC-Pressesprecher Schmidt den Fans als kleinen Tipp mit auf den Weg in den Ruhrpott Gute Nachrichten gab es indes auf der Bilanzpressekonferenz des 1. FC Köln vom gestrigen Donnerstag. Mit einem leichten Gewinn geht der FC ins kommende Geschäftsjahr. „Und das“, so betont Geschäftsführer Oliver Leki, „ohne Spielerverkäufe.“ Für die Zukunft will sich die Geschäftsleitung des Kölner Erstligisten auf die klassischen Einnahmequellen wie Sponsoring, Ticketing und Merchandising als Wachstumsbereiche konzentrieren. Zudem sollen langfristig durch eine gezielte Nachwuchsarbeit Transferüberschüsse erzielt werden. Nur der Verbleib in der 1. Bundesliga sorgt jedoch dafür, dass die langfristig angelegten Konsolidierungsmaßnahmen des FC Köln greifen. „Ein Abstieg in die 2. Liga wäre mit großen Umstrukturierungen verbunden“, so Leki vieldeutig.
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