Hollywood-Ikone Meryl Streep (62) wettert gegen das Mainstream-Kino: "Filme werden weiterhin in erster Linie für das männliche Publikum gemacht.", klagt die zweifache Oscar-Gewinnerin im Exklusiv-Interview mit dem Frauenmagazin FÜR SIE. Dass sie mit über 60 noch Hauptrollen in Hollywood bekomme, könne sie deshalb "selbst kaum glauben". Dennoch registriert sie ein Umdenken im Filmgeschäft. "Es gibt viel mehr Frauen im Management, die über die Finanzierung von Filmen entscheiden. Es gibt mehr Autorinnen und Regisseurinnen. Heute ist die beste Zeit für Frauen." Meryl Streep begann ihre fulminante Karriere 1977 mit einer Rolle in „Julia“. Es folgte die TV-Mini-Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“, für den Meryl Streep einen Emmy als beste Hauptdarstellerin gewann. 1978 folgte der Antikriegsfilm „Die durch die Hölle gehen“, wofür sie mit einer Oscar-Nominierung für die Beste weibliche Nebenrolle belohnt wurde. Schließlich klopfte Star-Regieseur Woody Allen an und besetzte sie 1979 in seinem Film „Manhattan“.
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Noch im gleichen Jahr übernahm sie eine tragende Nebenrolle an der Seite von Dustin Hoffman im Scheidungsdrama „Kramer gegen Kramer“, für die sie ihren ersten Oscar erhielt. Wie sie als vierfache Mutter Familie und Karriere unter einen Hut bekommen habe, wisse sie allerdings selbst nicht so genau. "Irgendwie hatte ich immer gewaltige Reserven. Wobei ich eigentlich recht faul bin. Aber wenn ich einen Job habe, dann reiße ich mich zusammen. Denn ich fürchte zu scheitern. Es ist erstaunlich, zu was einen pure Angst treiben kann." Allerdings zählt Meryl Streep laut dem amerikanischen Forbes Magazine mit zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 16 Mio. US-Dollar und rangiert damit auf Platz Acht u. a. hinter Cameron Diaz. Das komplette Interview mit Meryl Streep erscheint am 14. Februar 2012 in Heft 05/2012 der FÜR SIE. Meryl Streep wird morgen übrigens zu Berlinale erwartet, wo sie ihren neuen Film „Die eiserne Lady“ vorstellt, indem sie als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher brilliert.
Quelle: FÜR SIE/Bildquelle: 20th Century Fox


