Das haben wir uns doch immer schon gewünscht. Naschen ohne schlechtes Gewissen. Im Gegenteil, man tut auch noch etwas für seine Gesundheit und das ist kein Witz. Wissenschaftliche Studien wollen herausgefunden haben, dass Bitterschokolade gesund macht. Chefredakteur Dr. Andreas Baum vom Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" weiß, was an den Meldungen, dass Schokolade so gesund sein soll, dran ist: „Das klingt vielleicht paradox, aber tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass Schokolade gerade Menschen mit erhöhtem Blutdruck oder hohen Cholesterinwerten vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall schützen kann. Man vermutet, dass das mit den Flavonoiden zusammenhängt. Das sind so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem im Kakao enthalten sind.“ Und was sollen diese Flavonoide bewirken? „Man hat gezeigt, dass Flavonoide die Blutgefäße entspannen und so den Blutdruck senken können. Außerdem haben sie günstige Effekte auf die Blutfettwerte und fördern auch die Durchblutung. Milchschokolade oder weiße Schokolade enthalten übrigens nur wenig oder gar keinen Kakao und damit auch keine Flavonoide.“
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Wenn man von diesen Effekten also profitieren will, dann sollte man unbedingt zu dunkler Schokolade greifen. Nun hat man trotz aller gesundheitlicher Vorzüge immer noch im Gedächtnis, dass Schokolade dick macht. Wie steht es also mit den Kalorien? „Die lassen sich leider nicht wegdiskutieren. Egal welche Sorte, eine Tafel Schokolade, die liefert rund 550 Kilokalorien, also fast soviel wie eine Hauptmahlzeit. Und gerade wenn man schon Gewichtsprobleme hat, sollte man das unbedingt im Auge behalten. Es muss ja nicht gleich eine ganze Tafel sein, aber ein paar Stückchen Bitterschokolade, vielleicht zu einem Tässchen Espresso, die kann man sich offenbar wirklich guten Gewissens gönnen.“ Da kommt Freude auf, denn so wird die leckere dunkle Schokolade zu einem gesundheitsfördernden Lebensmittel.
Text - und Bildquelle: Diabetes Ratgeber


