Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 06:14 Uhr
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Lifestyle - Mords-Hunger oder Wenn einfach alles zum Kotzen ist ...

 

Jeder kennt sie, die „mageren“ Witze. Fast Jedem, der sie hört, entfleucht zumindest ein Lächeln, auch wenn allesamt überhaupt nicht wissen, worüber sie da eigentlich lachen. In Wahrheit ist es ein buchstäblicher Krampf – in sämtlichen Facetten des alltäglichen, dunklen, tristen und doch so geliebten Daseins. Am Ende ist es immer das Gleiche: Der Magen krümmt sich, bildet eine geballte Faust. Gleichzeitig zieht sich der Bauch ein. Er presst alles noch vor Sekunden gierig Verschlungene zurück, den Weg hinauf, den es soeben hinunter „gescheucht“ wurde. Die klebrige Masse an Vitaminen, Kohlehydraten, Ballaststoffen, Zucker, Fett – wie eine alte Dampflok setzt sie sich in Gang und tritt die „Rückreise“ an. Mit diversen „Tricks“ lässt sich dieser unangenehme Akt beschleunigen. Das hat Vor- und Nachteile. Es geht schneller, ist dafür aber eine unheimliche Sauerei. Anfangs zumindest – im Laufe der unzähligen Wiederholungen funktioniert es wie von selbst. Und das muss es auch, denn jeder Gang zum erlösenden Toilettenrand raubt unvorstellbare Kräfte, die schließlich einzig und allein hierfür aufgespart werden. Wenn es dann soweit ist, wenn sich der schmerzende, drückende Klumpen durch den Körper windet und die Speiseröhre hinauf jagt, kommt endlich die Erlösung, die Reinigung des Körpers, des Geistes, die Entledigung alles fleischlichen und geistigen Übels, womit das noch vor wenigen Sekunden das Zepter übernehmende verhasste „Versagen“ – zumindest für diesen Augenblick – die tiefen Rohre hinab in die Unterwelt verbannt wird. Der zähe Leim ergießt sich über die weiße Keramikschüssel und gleitet hinab ins trübe Wasser. Orange- und braunfarbene Töne vermischen sich miteinander, lassen ihre ursprüngliche Bezeichnung erahnen.  Jeder Farbtupfer weist auf die Ironie der Idiotie: Wie lebhaft und gesund diese Farben erscheinen! Das Ritual ist beendet und es kann, wird, muss von neuem beginnen. Einzig der Zeitpunkt ist eine Frage von Stunden. Das wovor es Jedem graut, wird alltäglich, man wird zum wahrhaftig wandelnden Kotzbrocken. Es gehört zum Leben. Leben ?  Was für ein Leben ? Ein vereinsamtes, introvertiertes, geheimnisvolles, armes Leben, welches sich mit Kraft, Ausdauer, großem Einfallsreichtum, starkem Willen und einer Prise Überheblichkeit sowie Stolz paart. Die Schizophrenie lacht dem Betrachter täglich ins Gesicht.

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Die Klauen des Teufels „Bulimie“ – oder Ess-Brech-Sucht – umklammern jeden Betroffenen mit eiserner Faust. Diesen Kreis zu durchbrechen scheint schier unmöglich. Alles, wirklich jede gelebte Sekunde, wird alleinig von dieser Krankheit bestimmt. Und allen, die verständnislos und kopfschüttelnd ihren Finger Richtung Stirn heben, sei gesagt: Es kann JEDEN treffen – JEDERZEIT! Sich in absolutem Schutze einer imaginären Resistenz zu wiegen birgt einen großartigen Trugschluss in sich, denn ein Mittel gegen diesen sich einschleichenden Dämon gibt es nicht. Dies gilt übrigens genauso für seine Brüder, genannt Adipositas (Fettsucht), Binge-Eating, Anorexie (Magersucht) und – nur, um es nicht unerwähnt zu lassen – dem ebenso in der Familie „Sucht“ groß gewordenen Alkoholmissbrauch. Die Bulimie ist eigentlich die erwachsene Essstörung, denn häufig ist sie die ausgewachsene Fortsetzung der vorpubertären, kindlichen Anorexie. Während sich die Anorexie vollkommen darauf konzentriert, dem oder der Betroffenen sekündlich einzubläuen, dass die Nahrungsaufnahme ausschließlich den willensschwachen, verhassten Mitläufern oder „Mit-Essern“ vorbehalten ist, erweitert die Bulimie das Bewusstsein in Richtung Arrangement oder Zugeständnis mit dem Feind „Nahrung“. Der vollkommene Verzicht auf Nahrung in jedweder Variation, die ständig präsenten Schuldgefühle im Falle einer Schwäche, der Stolz auf die Hinwegsetzung über eigene (lebenswichtige) Bedürfnisse und nicht zuletzt die sichtlich schrumpfende Kleidergröße, machen es unverzeihlich, in den „alten, gesunden“ Rhythmus zurückzufinden. All die Mühe und harte Arbeit wäre binnen weniger Augenblicke zunichte gemacht. Doch irgendwann, wenn man in so manch schlafloser Nacht auf den harten, porösen Knochen liegt, beginnt das bange und aufmerksame Zählen des eigenen Herzschlages. Obwohl man sich mit allem Ehrgeiz darum bemüht, das eigene Dasein systematisch auszublenden, erscheint einem dieses praktizierte Limit in gerade solchen Nächten als Art „Russisches Roulette“. Panik löst sture Sichtweisen zumindest in der Dunkelheit für einige Stunden ab. Was, wenn das Herz immer unregelmäßiger schlägt und schließlich einfach mit seiner ihm sinnvoller Weise zugedachten Funktion aufhört? Werde ich den morgigen Tag erleben, meine Augen erneut öffnen und dankbaren Herzens diesen eintönigen Pfad verlassen können?

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(Künstlerin Karin Euler-Schulze stellte dieses Bild ihrer Skulpturen für den Artikel zur Verfügung)

Offiziell hält der mächtige Herrscher „Anorexie“ über 100.000 (zumeist weibliche) junge Seelen gefangen, abgesehen von der noch größeren, durch seine kalten Gemäuer spukenden Dunkelziffer. In dieser Gefangenschaft sind die Inhaftierten zahlreichen, zumeist nicht mehr rückgängig zu machenden, physischen, psychischen und sozialen Gefahren ausgesetzt. Bis zu 15 % verlassen diesen Kerker nicht lebend. Sie sterben an den Folgen ihres sich hartnäckig erarbeiteten Ideals und lassen es somit trauriger Weise zu, dass ihr Besitzer mehr Tote als jede andere psychische Störung erbeutet. Für diejenigen, denen das Glück seine Hand reicht, indem es die Chance auf eine siegreiche Heilung bietet, folgt in den meisten Fällen der nächste bittere Kampf der nackten Konfrontation mit dem Feind namens „Essen“. Kein Körper hält eine derartige Quälerei auf Dauer aus und so schleicht sich irgendwann der unachtsame Moment des Nachgebens ein: HUNGER! Ein Hunger auf ALLES. Ist dieser „Schalter“ im Kopf einmal umgelegt, gibt es kein Halten mehr. Das große Fressen beginnt buchstäblich. Nicht alles ist währenddessen vergessen, nicht die langen, entbehrlichen Wochen, Monate, Jahre – es wird eher in einer dunklen Ecke der Hintergedanken geparkt. Wie eine Armee überfallen Tausende von Kalorien den abgemagerten, kraftlosen Körper. Dieser ist eigentlich gar nicht mehr in der Lage, all das nun Kommende zu verarbeiten. Bunte, vielfältige Geschmacksrichtungen bescheren den Geschmacksnerven ein krachendes Feuerwerk. Bald schon schlägt der sich langsam an die vor sich ausgebreiteten Verpackungen ran tastende Appetit in hemmungslose Gier um. Alles muss schneller gehen. Keine Zeit zum Ausprobieren, zum Genießen, zum Kauen. Pro „Akt“, welcher in der Regel bis zu 60 min. dauern kann, können bis zu 55.000 Kalorien aufgenommen werden. Wie ein wildes, im tiefsten Wald ausgesetztes Monster wird nicht die Nahrung, sondern der Frust, der Hass, die Missachtung in sich hinein gefressen, bis die Verpackungen, Gläser, Tüten restlos leer sind. Der Schmerz setzt ein, auf allen Vieren wird der endlos scheinende Gang zum Frustangetreten, wo unter größten Anstrengungen ein oder auch zwei Finger fast bis zum Handgelenk in den Rachen geschoben werden – oft bis die Haut über den Knochen blutig aufreißt. Erst, wenn nur noch bittere Galle und zäher Magensaft den Arm bis zum Ellenbogen hinunter rinnt, erst, wenn das Gesicht glühendheiß und von Tränen der Anstrengung durchnässt ist, kommt die innere Zustimmung und Sicherheit, dass alles den Weg in die Kanalisation gefunden hat. Bevor es jedoch soweit ist, treibt die Panik über eventuelle Überbleibsel im Magen stur voran.

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Matt und erschlagen folgt der Weg zurück, zum „Ort des Geschehens“. Schon während alle Spuren beseitigt werden, drehen sich die Gedanken alleinig um das nächste „Ma(h)l“. Der Akt beginnt erneut. Es bedarf nicht der Kunst eines Hellsehers, um zu erahnen, dass neben dieser Sucht absolut kein Platz für andere Aktivitäten, Interessen, geschweige denn Menschen oder Beziehungen bleibt. Dieser kranke Teufel beansprucht Dich ganz. Er will Dich und Deine Zeit, Deine Aufmerksamkeit, Deine Gedanken. Abgesehen davon spinnt sich der oder die Betroffene ein fabelhaftes Netz aus Lügen, Ausreden, Widersprüchen. Was denken wohl die Nachbarn, wenn ich jeden Tag mit drei oder vier Einkaufstüten nach Hause komme? Was, wenn es plötzlich an der Wohnungstür klingelt? Was mache ich, wenn ich mit vollem Einkaufswagen im Supermarkt „erwischt“ werde? Wo verstecke ich meine „Kostbarkeiten“ am erfolgreichsten? Mit welcher Begründung „drücke“ ich mich vor einer Mahlzeit in Gesellschaft? Vereinsamung und Verarmung – nicht selten die ständigen Begleiter des Lebensgefährten „Bulimie“. Das Umfeld, Arbeitskollegen, Familie, Freunde, sie alle nehmen es wahr. Die Probleme sind offensichtlich: magerer Körper, Blässe, mitunter blaue, undurchblutete Hände und/oder Füße, krustige Fingerknochen, schütteres Haar, vom Magensaft durchtränkte Zähne, andauernde Müdigkeit, ständiges Frieren. Bei Jugendlichen sind Wachstumshemmungen möglich. Dazu kommen des Weiteren für die Außenwelt unsichtbare Plagen: Schwächung des Immunsystems, Herz-Rhythmus-Störungen, Kreislaufprobleme, Schäden an Nieren, Leber und Gehirn, Vitaminmangel, Aussetzen der Regel, Depressionen, Selbsthass, Einsamkeit, finanzieller Ruin und ständig kreisen die Gedanken nur ums Essen. Wer tut sich denn so etwas freiwillig an? Warum sind so viele Menschen von diesem „Virus“ infiziert? Warum bleiben andere dagegen von ihm verschont? Ist es eine Frage der inneren Stärke oder liegt das an mangelnder Aufklärung? Gründe oder Ursachen gibt es zweifellos viele: Kein oder wenig Selbstbewusstsein, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Angst vor dem Erwachsenwerden, Mittel zur Konfliktbewältigung, Ruf nach Anerkennung oder Aufmerksamkeit, Hang zum Perfektionismus, etc.

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Weil uns Werbung und Zeitschriften oftmals ein falsches Schönheitsideal vortäuschen, werden auch gerne die Medien in den Topf der „Schuldigen“ geworfen. Sicherlich mag dies auch bei einigen Betroffenen zutreffen, zu Recht werden jedoch einige Stimmen laut, die entgegnen, dass sich die zumeist durchaus intelligenten Patienten durch derlei Mittel nichts vorgaukeln lassen. Vielmehr ist der äußere Ansporn oder Anreiz in der unmittelbaren Umwelt, wie z.B. Familie, Freunde, Kollegen, Mitmenschen im Allgemeinen, auffindbar. Ein Werbeplakat ist höchstens als „Mahnmal“ vor der Kühlschranktür dienlich, nicht jedoch im täglichen Miteinander, im Kampf um die Behauptung der eigenen Persönlichkeit. Es steht außer Frage, dass es jedem von uns gut tut, wegen des Äußeren gelobt zu werden. Genauso wenig steht in Abrede, dass ein solches – ehrlich geäußertes – Lob dazu anspornt, den eingeschlagenen Weg tapfer weiter zu gehen. Allerdings käme die Aussage, dass sich dermaßen viele Frauen (oder auch Männer) einer derartigen Tortur unterwerfen, nur um eventuell die Aufmerksamkeit oder Anerkennung in Form eines Lobes von Dritten zu erhalten, einer leichtfertigen Behauptung gleich. Ist es denn nicht vielmehr so, dass mit den purzelnden Pfunden gleichzeitig auch die Komplimente dem hinter vorgehaltener Hand geäußerten Spott weichen? Ess-Störungen sind anerkannte seelische Krankheiten, die den Körper lediglich als Ausdrucksmittel vergewaltigen. Die äußeren Anzeichen sind mehr Schein als Sein, weswegen die Ursachen oder Auslöser oftmals nur ganz tief drinnen in der Psyche zu begreifen sind. Auf dem Weg zur Heilung ist ein „Zwischenstopp“ in einer Psycho-Therapie unumgänglich. Grundvoraussetzung ist jedoch – wie bei allen Suchtkrankheiten -, dass der oder die Betroffene von alleine versteht und erkennt, dass das Zulassen fremder Hilfe unumgänglich ist.

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Wer sich jahrelang eingeredet hat, über den eigenen Körper und sein Leben die totale Kontrolle zu haben, geht nicht mal eben zu einer Psycho-Therapie, geschweige denn in eine Klinik. Selbst wenn der sehnliche Wunsch nach Heilung zwar vorhanden ist, so ist die Angst vor der Rückkehr in ein „normales Leben“ größer, als die Angst vor den sich langsam einschleichenden, gefährlichen seelischen und körperlichen Symptomen oder Folgen. Dem mit Ehrgeiz absolut verfolgten Ziel, der dem Essen gemachten Kampfansage, weicht mit der Annahme von Hilfe gleichzeitig ein großes, schwarzes Loch der Leere. Den zuvor noch alltäglich hinterher gejagten Gedanken und Vorstellungen müssen andere Ideen, Ideale und Wünsche folgen. Die Frage ist bloß, welche? Was sollen der oder die Betroffene denn jetzt eigentlich stattdessen wirklich wollen? Es steckt soviel mehr dahinter und nicht umsonst benötigt die erfolgreiche Heilung mehrere Jahre Zeit. Selbsthilfegruppen, Familie und Freunde können den Heilungsprozess – wenn auch nur bedingt – ebenso unterstützend beeinflussen. Der eigentliche Motor zur Fahrt in die Freiheit steckt allerdings in dem oder der Betroffenen selbst – und zwar nur dort. Die Gedanken bergen den Schlüssel zu der Welt, in der sich Kopf und Körper nicht spinnefeind sind und in der es „okay“ und erlaubt ist, ein ganz „normaler“ Mensch, eine wunderschöne Persönlichkeit unabhängig von Äußerlichkeiten, zu sein. Oftmals besteht bei den Betroffenen eine Art „Hass-Liebe“ zur Sucht. Schließlich ist diese ja auch die einzige ständig präsente Weggefährtin. Doch der Schein trügt, denn letzten Endes verbirgt sich dahinter nichts als Verderben. Wie auch im realen Leben bedeutet die Abwendung von „falschen Freunden“ keinen Verrat. Eines lass Dir gesagt sein: Deine „kalte Freundin“ wird dich sowieso nie ganz verlassen. Sie wird zwar in Deinem Gedächtnis lebendig bleiben, dennoch bist Du die- oder derjenige, der diese Erinnerungen formt und sie entweder in ein sehnsuchtsvolles, verzerrtes oder aber rational realistisches, erschreckendes und heimtückisches Licht taucht.

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Auf den ersten Blick scheint die Trennung und Abnabelung auch nicht wirklich ein Spaziergang zu sein, denn es ist ja nicht „nur“ der Zugang zum normalen, gesunden Essverhalten erneut zu erlernen. Eine Therapie dient vielmehr dazu, die Fähigkeit, mit den eigenen Problemen umzugehen, zu schulen, neue Freundschaften zu schließen, die Wahl diverser Aktivitäten, in denen sich nicht alles ständig nur ums Essen, Gewicht oder Äußeres dreht, ausfindig zu machen. Dieser „Stundenplan“ macht deutlich, was die Krankheit eigentlich abverlangt und vor allem raubt. Sie lässt das Leben in Vergessenheit geraten. Das Wort „Lebensqualität“ wird aus dem Gedächtnis verbannt. Sämtliche Normalität oder Selbstverständlichkeit verschwindet im Nirgendwo. Unser wunderbar funktionierender Körper ist vergleichbar mit einem mehrstöckigen Haus. Jede einzelne Etage muss ständig gereinigt und gepflegt werden - egal, ob ganz oben unterm Dach oder ganz unten im Keller. Werden diese Vorgänge vernachlässigt, wird dies schnell selbst von außen sichtbar. Ist ein Haus für längere Zeit unbewohnt, sind unter Umständen aufwendige Renovierungsarbeiten notwendig. So, wie sich keiner von uns in einer kalten, dreckigen, dunklen „Bruchbude“ wohl fühlt, fühlt sich auch keiner von uns in einem ungeliebten, vernachlässigten, unausgeglichenen sowie kranken Körper und Geist wohl. Auch hier gilt es, sich von unnötigem Ballast oder gedanklichem Müll zu trennen. Unserem Körper ist es egal, wie unser Umfeld uns wahrnimmt. Er hat SEIN eigenes Ideal, welchem er bei normaler und gesunder Ernährung auch stets folgt. Ihm dies vorzuenthalten nimmt ihm die Chance, uns ein erfülltes, glückliches, gesundes und wunderschönes Leben zu ermöglichen. Doch das weiß man – wie so vieles im Leben – meist erst hinterher...

Hilfe, Informationen sowie Kontaktadressen gibt es unter:

www.hungrig-online.de

www.ess-stoerungen.net

www.bzga-essstoerungen.de

www.magersuechtig.com

Anlaufstellen in Köln:

Frauenberatungsstelle Köln

Venloer Str. 405-407

50825 Köln

0221/9541661

www.frauenlernenleben.de

KISS

Kontakt- u. Informationsstelle für Selbsthilfe

Marsilstein 4-6

50676 Köln

0221/951542-23

www.kisskoeln.de

Mädchenberatungsstelle des Mädchenhaus Köln e.V.

Fridolinstr. 14

50823 Köln

0221/45355650

www.maedchenhauskoeln.de

Elternkreis essgestörter Töchter und Söhne

Frau Waltraut Gores

Treffpunkt Gemeindehaus Epiphanias Kirche

Erlenweg 39-43

50827 Köln

0221/95154216

Die Gesundheitspraxis e.V.

Stolberger Str. 121

50933 Köln

0221/541565

www.diegesundheitspraxis.net

Broschüre „Informationen und Hilfsangebote in Köln zum Thema Ess-Störungen“

AG Ess-Störungen der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln (KGK)

Download: www.lobby-fuer-maedchen.de

 

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Zuletzt geändert am: Donnerstag, den 09. Mai 2013 um 07:01 Uhr

5 Kommentare

  • Kommentar Link Sonja Dienstag, den 07. Mai 2013 um 21:46 Uhr Gepostet von Sonja

    Danke, danke dass hier der Mut zur Wahrheit gefunden wurde. Keine Schönfärberei, kein "nett Reden". So ist es! Sehr gut geschrieben. Sehr ehrlich. Sehr hilfreich.

  • Kommentar Link Sabine Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 07:37 Uhr Gepostet von Sabine

    Ich habe selten einen so guten und ehrlichen, zugleich eindringlichen und berührenden, harten und dennoch realistischen Beitrag gelesen.
    Dankeschön!

  • Kommentar Link Lindsey Fairclough Donnerstag, den 17. November 2011 um 18:54 Uhr Gepostet von Lindsey Fairclough

    Aloha! I’ve just stopped by to say thanks for this cool entry. Take care!

  • Kommentar Link Iris Dawid Donnerstag, den 17. November 2011 um 09:54 Uhr Gepostet von Iris Dawid

    Guten Morgen,

    super... noch nie habe ich einen so guten Artikel zu dem Thema Essstörungen gelesen. Sehr klar & wahrhaftig. Danke, finde es richtig gut, dass man sich diesem Thema widmet.

    Liebe Grüße
    Iris Dawid
    HP Psychotherapie

  • Kommentar Link Alexandra Pinotera Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 22:38 Uhr Gepostet von Alexandra Pinotera

    Liebe Frau Haridi,
    Das ist ein sehr mutiger Bericht der mich tief ins Herz getroffen und berührt hat. Ich danke Ihnen für diese ehrlichen Worte, denn das ist so wichtig, dass es Menschen gibt, die aufklären und wachrütteln. Das haben Sie liebe Frau Haridi mit diesem Bericht getan. Dafür danke ich Ihnen. Liebe Grüße

    Alexandra

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