Mittwoch, den 15. August 2012 um 19:37 Uhr
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Lokales - Das neue Schuljahr beginnt! Aktionswochen für einen sicheren Schulweg

Wenn nach den Sommerferien ab dem 22. August 2012 die Schule beginnt, müssen Autofahrer wieder besonders vorsichtig unterwegs sein. Auch für die Kinder und Jugendlichen stellen die ersten Wochen nach den Ferien immer eine besondere Herausforderung für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr dar. Besonders gilt dies natürlich auch in diesem Jahr für die Schulanfänger, die I-Dötzchen. Wurden sie bisher in der Regel von den Eltern zu den Kindertagesstätten gebracht, müssen viele von ihnen - sicher auch nach anfänglicher Begleitung - den Schulweg auf eigene Faust bewältigen. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln und das Amt für Straßen und Verkehrstechnik werden den Schulbeginn nach den Ferien erneut begleiten. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst beteiligt sich mit der Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs an dem Maßnahmenpaket zur Schulwegsicherung. Die Intensivierung der Überwachung mit mobilen Radarwagen beginnt bereits in der Woche vor Beginn des neuen Schuljahres. Autofahrer sollen schon zu diesem Zeitpunkt dafür sensibilisiert werden, dass Kinder als schwächste Verkehrsteilnehmer besonderer Aufmerksamkeit und Rücksicht bedürfen.

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Vor schutzwürdigen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten gilt in den meisten Fällen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde, um das Unfallrisiko durch zu schnelles Fahren zu senken. Zahlreiche Autofahrer unterschätzen diese Gefahr leicht und überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Abgesehen von nicht angepasster Geschwindigkeit sind Schulkinder auf ihrem Weg in die Schule vor allem gefährdet, weil sie durch falsch parkende Fahrzeuge im Straßenverkehr nicht wahrgenommen werden. Vor Schulen sind in der Regel Halteverbotszonen eingerichtet worden, damit die Übersicht für vorbeifahrende Autofahrer gewahrt bleibt. Wer hier mit seinem Auto hält oder parkt, setzt die Schulkinder unübersichtlichen Situationen aus. Dies gilt auch für die Eltern, die ihre Kinder „schnell mal“ direkt vor der Schule aus dem Auto lassen. Zeitdruck ist jedoch kein Grund, die Kinder unnötigen Gefahren auszusetzen. Der Verkehrsdienst geht hier konsequent gegen Parksünder vor. Falschparker, die die Übersicht im Straßenverkehr beeinträchtigen, Bushaltestellen sowie Fußgängerüberwege zuparken und damit vor allem Schulkinder gefährden, müssen mit Verwarnungs- oder Bußgeldern rechnen. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik plant ebenso eine Reihe von Aktionen. Hier eine Übersicht:

Plakatkampagne „Wir sind wieder unterwegs“

Vom 21. August bis 03. September 2012 hängen an rund 80 Standorten Großplakate in den Mega-Light-Anlagen aus. Mit dem Plakatmotto „Wir sind wieder unterwegs“ werden die Autofahrer zur besonderen Rücksichtnahme aufgefordert. Auch mit Texten auf den städtischen elektronischen Verkehrstafeln wird auf den Schulbeginn hingewiesen.

Messtafeln „Sie fahren ..... km/h“ hängen aus

Vom 22. bis 31. August 2012 werden vor einigen Schulen elektronische Messtafeln installiert, die den Autofahrer darauf hinweisen, mit welchem Tempo er unterwegs ist. Auf einer LED-Anzeige liest der Autofahrer „Sie fahren.....km/h“. Er soll damit zu einer angepassten Geschwindigkeit angehalten werden. Verstöße wegen zu schnellen Fahrens werden nicht geahndet. In der Nähe der folgenden Schulen werden die Anlagen aufgebaut:

GGS Zwirnerstraße (Altstadt-Süd);

GGS Godorfer Straße (Immendorf);

GGS Breslauer Straße (Weiden);

GGS/KGS Nußbaumer Straße (Ehrenfeld);

GGS Neusser Straße (Weidenpesch),

GGS Merianstraße (Chorweiler);

GGS Humboldtstraße (Porz);

GGS Europaring (Neubrück)

GGS/KGS Alte Wipperfürther Straße (Mülheim).

Elternbefragung an mehreren Grundschulen

Am Donnerstag, 23. August 2012, werden an neun Kölner Grundschulen die Eltern befragt. An der Befragung sind Mitarbeiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, des Ordnungs- und Verkehrsdienstes der Stadt Köln und der Polizei Köln beteiligt. Die Eltern der Schulneulinge haben Gelegenheit, die nach ihrer Ansicht gefährlichen Bereiche auf dem Schulweg ihrer Kinder zu benennen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Anhand von Fragebögen wird den Sorgen und Anregungen der Eltern nachgegangen. Nach einer Auswertung erhalten die Schulen eine Nachricht über die Ergebnisse aus den Überprüfungen.

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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