Bürgermeisterin Scho-Antwerpes begrüßt ausländische Schwule und Lesben
In diesem Jahr lädt der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. erstmals im Rahmen eines Programms sechs Lesben und Schwule aus Städten ein, in denen es nach wie vor schwierig ist, schwul-lesbisches Leben öffentlich und unbehelligt zu zeigen. Die Besucher werden aus Athen, Belgrad und St. Petersburg kommen. Den Gästen, die in ihren Ländern selbst schwierige politische Verhältnisse vorfinden und die um eine Anerkennung lesbisch-schwuler Rechte kämpfen, soll der Besuch des CSD und der Parade ermöglicht werden. Dieser Besuch dient außerdem dazu, den jeweiligen Akteuren Mut für ihre Arbeit vor Ort zu machen und ihnen zu zeigen, was alles möglich sein kann. St. Petersburg ist auf Grund der dort neu verabschiedeten Anti-Homosexuellen-Gesetze im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht nur die öffentliche Stimmung, sondern nunmehr auch die Gesetzgebung ist dort gegen Schwule und Lesben. Die Organisatoren des Belgrader CSD hatten in den vergangenen Jahren mit großen Anfeindungen zu kämpfen. So wurden die dortigen Paraden oft von Gewaltszenen begleitet. Und auch Griechenland ist noch weit von den Verhältnissen deutscher Großstädte entfernt, was den Umgang mit Schwulen und Lesben angeht.
Quelle: Stadt Köln, Archivbild


