Soeben erreichte uns das Statement von Oberbürgermeister Roters zur geplanten Demontration von "Pro Köln". Statement zur angekündigten Demonstration von Pro Köln am Samstag, 19. November 2011 von OberbürgermeisterJürgen Roters vom heutigen Tage:
"Angesichts der jüngsten Erkenntnisse über die Zusammenhänge dieser beispiellosen Mord- und Anschlagserie einer rechtsradikalen Terrorgruppe ist die angekündigte sogenannte "Demonstration" eine reine Provokation. Ich habe überhaupt kein Verständnis für diejenigen, die gerade jetzt, wo wir wissen, dass rechtsradikale Täter beim Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße vorsätzlich Menschenleben aufs Spiel setzten, in Köln plakativ provozierende Parolen auf die Straße bringen wollen. Ich teile die Meinung des Polizeipräsidenten, dass intensiv geprüft werden sollte, ob Gründe für ein Verbot dieser "Demonstration" ausreichen. Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut. Es fällt schon schwer, zu sehen, dass manche Gruppierungen damit unangemessen umgehen."
Wir schließen uns diesen Worten an und hoffen, dass sich das Verbot durchsetzen wird. Das KNJ wird laufend über die weiteren Verhandlungen berichten. Auch wenn wir kein politisches Magazin sind, so ist es uns ein persönliches Anliegen darüber zu berichten. Köln, die Heimat von uns allen und auch unseren ausländischen Mitbürgern, ist weltoffen, multi-kulti, tolerant und frei von braunem Gedankengut. Und so soll es auch bleiben! (Die Redaktion)


