Vieles ist denkbar, in Zeiten des Klimawandels – warum also nicht auch einen Weinberg in Ehrenfeld anbauen?! Dieser soll allerdings nicht als Folge der globalen Klimaveränderung entstehen, sondern als ein Baustein von vielen im lokalen Engagement gegen den Klimawandel. “Urban Gardening”, das unkonventionelle Gärtnern in der Stadt, ist einer der ersten Kölner KlimaBausteine. Die KlimaBausteine, die neue Förderung für Kleinprojekte im KlimaKreis Köln, starteten mit großem Erfolg. Zahlreiche Vereine, Schulen und Verbände bewarben sich, um sich konkret für den Klimaschutz in der Region einzusetzen. Die ersten innovativen Klimaschutzideen befinden sich bereits in der Umsetzung. So auch das Projekt “Urban Gardening in Köln” des gemeinnützigen Vereins Querwaldein e.V., welches unkonventionelle Ideen zur gemeinschaftlichen Stadtbegrünung vernetzt und dokumentiert – darunter Ideen für Ehrenfeld wie der “Obsthain Grüner Weg”, Ladvendelfeder auf der Venloer Straße oder ein Weinberg auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs der Initiative “Design Quartier Ehrenfeld – DQE”.
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“Mit Unterstützung der KlimaBausteine können wir die vielfältigen Aktivitäten im Bereich Urban Gardening in Köln koordinieren und dokumentieren helfen.”, sagt Marcel Hövelmann vom Querwaldein e.V. Im Rahmen der KlimaBausteine-Förderung erhält der Verein 4.500 Euro für sein einjähriges Projekt, das Pflanzen zu mehr Lebensraum im urbanen Lebensumfeld verhilft. “Das Urban Gardening-Projekt ist ein typischer KlimaBaustein, der mit relativ geringen Mitteln eine große Wirkung entfaltet.”, sagt die Projektleiterin der KlimaBausteine, Dr. Brigitte Jantz (Institut Natur & Kultur). “Die bisweilen recht überraschende Begrünung urbaner Flächen trägt dazu bei, die Menschen für die Themen Natur- und Klimaschutz zu sensibilisieren.” Die Experten von Natur & Kultur überzeugten insgesamt fünf Kleinprojekte zum Klimaschutz in der ersten Vergaberunde der KlimaBausteine. Darunter befinden sich Ideen von und für Schulen ebenso wie ein Energiespar-Vorhaben des Sozialdienstes Katholischer Männer in Köln. Die Projekte werden mit jeweils 4.500 Euro gefördert. Der KlimaKreis Köln stellt insgesamt zunächst 75.000 Euro für die Kleinprojekte zum Klimaschutz zur Verfügung. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Klimaschutzprogramm Energie & Klima 2020 der RheinEnergie. Die Bewerbungsfrist für die zweite Vergaberunde der KlimaBausteine endet am 30. November 2011.
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Die KlimaBausteine fördern Kleinprojekte zum Klimaschutz in der Region Köln. Sie wurden im Juli 2011 vom KlimaKreis Köln ins Leben gerufen – ein Expertengremium das über Fördermittel für lokale Klimaschutzprojekte entscheidet. Das Ziel ist es, Schulen, Vereine, Kirchengemeinden, aber auch Unternehmen oder Privatpersonen dabei zu unterstützen, ihre Klimaschutzideen zu verwirklichen und die Klimaschutzbestrebungen in der Region auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Das Kölner Institut Natur & Kultur übernahm die organisatorische Umsetzung der KlimaBausteine. Projektleiterin ist Dr. Brigitte Jantz. Weitere Informationen befinden sich unter www.klimabausteine.de, www.klimakreis-koeln.de, www.ek2020.de.


