Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln führt auch in diesem Jahr zusammen mit zahlreichen Akteuren seine bewährte Kampagne „Keine Kurzen für Kurze“ durch. Sowohl vor den Karnevalstagen als auch an den jecken Tagen selbst gehen die Mitwirkenden mittlerweile im 13. Jahr selbst gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen vor. Viele Aktionen und Informationen, direkte Aufklärungsarbeit und persönliche Ansprachen von Kindern, Jugendlichen und Eltern gehören in diesem Jahr natürlich wieder dazu. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Jugendliche gerade den Straßenkarneval zum Rauschtrinken in großer Gemeinschaft auswählen.
Hier ein Überblick über die diesjährigen Aktivitäten:
In vielen Stadtinformationsanlagen und in den Stadtbahnen der Kölner Verkehrs- Betriebe (KVB) hängen die Plakate „Keine Kurzen für Kurze“ aus. Ein Stadtbahnzug der Linie 1 der KVB ist mit dem Motto beschriftet. Die Kölner Kampagne wird auch in diesem Jahr durch eine Posterwerbung ergänzt, die die Stadt Köln gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen durchführt. Die Botschaften auf den Werbeträgern lauten: „Große Probleme löst man nicht durch Kurze“ und „Stärke bekommt man nicht im Sixpack“. An alle weiterführenden Schulen verschickt die Bezirksregierung Köln den Flyer „11er Rat - Tipps für Eltern“ der Drogenhilfe Köln. Darin enthalten ist auch eine Hotline-Nummer für Eltern während des Straßenkarnevals. Erstmalig beteiligt sich in diesem Jahr auch der Apothekerverband e.V. an der Kölner Aktion. Die Flyer „11er Rat“ werden in den Kölner Apotheken zur Mitnahme ausliegen.
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Um Hilfe suchende Kinder und Jugendliche zu betreuen und in kritischen Fällen zur Deeskalation beizutragen, sind in der Innenstadt an Weiberfastnacht die Streetworker des Jugendamtes wieder unterwegs. Gemeinsam mit der Aids-Hilfe Köln bieten sie am Fischmarkt in der Altstadt auch in diesem Jahr eine Rückzugsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche an. Die Stelle „Suchtclearing“ des Gesundheitsamtes unterstützt die Betreuung und stellt den Kontakt zu Eltern her. Die pädagogischen und sozialen Dienste des Jugendamtes sind im Polizeipräsidium präsent. Jugendliche, die polizeilich registriert werden, kommen anschließend in die „Obhut“ des Jugendamtes. Das Jugendamt informiert die Eltern. Die Drogenhilfe Köln wird an den Karnevalstagen erneut auch mit dem Projekt „HaLt - Hart am Limit Cologne“ aktiv. Dabei bieten die Mitarbeiter der Drogenhilfe Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus an der Amsterdamer Straße behandelt werden müssen, ein Beratungsgespräch an.
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In den Wochen vor Karneval waren auch in diesem Jahr Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes, unterstützt von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, unterwegs, um die Betreiber von Kiosken in der Nähe von Schulen auf die Verkaufsbestimmungen nach dem Jugendschutzgesetz hinzuweisen. Weitere bewährte Partner der Kölner Kampagne „Keine Kurzen für Kurze“ sind erneut Institutionen wie die Träger der freien Jugendhilfe, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Polizei Köln, die Bundespolizei Köln und das Festkomitee Kölner Karneval.
Quelle: Stadt Köln


