Sonntag, den 24. Juni 2012 um 10:13 Uhr
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Lokales - Zwischenbilanz für zweite Runde von ÖKOPROFIT®

Unternehmen ziehen positives Resümee nach fünf Monaten

ÖKOPROFIT® lohnt sich! - So lautet das vorläufige Fazit beteiligter Unternehmen am zweiten ÖKOPROFIT-Projekt der Stadt Köln. Die Firmen und Institutionen legten nun, fünf Monate nach dem Start, eine Zwischenbilanz vor. Geplante oder bereits umgesetzte Umweltmaßnahmen bringen konkret bezifferbare Einsparungen in Euro und Tonnen an CO2. Schon jetzt wird deutlich: Durch Prozessoptimierung, Verhaltensänderung und manchmal einfach durch Abschalten werden nachhaltige Erfolge erzielt. Im Januar 2012 begann in Köln das aktuelle Projekt, das die Stadt Köln seit 2010 Kölner Unternehmen anbietet. Elf Teilnehmer sind mit dem Ziel gestartet, durch bessere Ressourceneffizienz, gezielte Umweltmaßnahmen und Verhaltensänderungen ihre Betriebskosten zu senken.

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Häufig wird die Beleuchtung modernisiert, etwa durch Abschalten überflüssiger Leuchtstoffröhren, Anpassung des Lichtstroms an den tatsächlichen Bedarf sowie Einsatz moderner Dreibandenleuchtstoffröhren oder LED-Leuchtmittel. Da bei der Erzeugung von Druckluft rund 96 Prozent der eingesetzten Stromenergie als Abwärme verloren gehen, haben einige Unternehmen ihre Druckluftversorgung unter die Lupe genommen. Aber auch der Einsatz von Recyclingpapier anstelle des Frischfaserpapiers beschäftigt die Umweltteams: Während für die Produktion eines 80 g DIN A4-Blattes Frischfaserpapier rund 80 Wh Energie verbraucht werden, fallen für ein Blatt Recyclingpapier nur 40 Wh an. „Mit der eingesparten Stromenergie kann ich einen Rechner eine Stunde lang betreiben.“, berichtet Michael Homeyer, B.A.U.M. Consult, der die Unternehmen in Sachen Umweltschutz berät.

Teilnehmer der zweiten Runde ÖKOPROFIT Köln 2012 sind:

-        Deutsche Post AG, NL Brief Köln West

-        Gesamtschule Holweide

-        GOP Global Office Products AG

-        IKEA Deutschland GmbH & Co. KG NL Köln - Am Butzweilerhof

-        Köln/Bonn-Flughafen Restaurationsbetriebe Stockheim GmbH & Co. KG

-        Nespresso Deutschland GmbH

-        P .J.    Schulz GmbH

-        Schwank GmbH

-        Stute Verkehrs GmbH

-        Vertikal Vision GmbH & Co. KG

-        Werner von Siemens Berufskolleg.

Unter den elf ÖKOPROFIT-Teilnehmern ist mit der Firma Schwank GmbH auch der diesjährige Träger des Kölner Unternehmerpreises. Bereits 2010 hatte ein ÖKOPROFIT-Betrieb, die Firma GS Schmitz & Co.KG, den höchsten Wirtschaftspreis der Stadt Köln für nachhaltiges Wirtschaften erhalten. ÖKOPOROFIT ist eine Kooperation zwischen der Stadt Köln, der lokalen Wirtschaft und weiteren Partnern wie der IHK zu Köln, der Handwerkskammer zu Köln, der FH Köln und der RheinEnergie AG. Unternehmen und Einrichtungen werden ein Jahr lang dabei fachlich von der Stadt Köln aber auch von externen Umweltberatern unterstützt, mit Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen Betriebskosten zu senken. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Betriebe das ÖKOPROFIT-Zertifikat.

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Das Projekt dient der nachhaltigen Wirtschaftsförderung und wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Unter den Teilnehmern befinden sich Firmen aller Größen und Branchen und in dieser Runde mit der Gesamtschule Holweide und dem Werner Von Siemens Berufskolleg zwei Kölner Schulen. ÖKOPROFIT ist Teil des Kölner Klimaschutzkonzeptes und reiht sich ein in ein Bündel von Klimaschutzmaßnahmen, die nach einem Ratsbeschluss vom Dezember 2011 durch ein Sofortmaßnahme-Programm und das Projekt „SmartCity Cologne“ in diesem Jahr weiter verstärkt werden. Weitere Informationen findet man im städtischen Internetauftritt unter http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/klima/klimaschutz/oekoprofit/.

Quelle: Stadt Köln, Bildrechte: ÖKOPROFIT NRW

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