Bislang war Dienstag, der 07. Februar 2012, mit einer durchschnittlichen Temperatur von -10,2 Grad Celsius der kälteste Tag in diesem Winter. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre lag die Temperatur im Februar bei +4 Grad. Diese Kälte hatte auch für den Energieabsatz messbare Folgen: Mit 430 Megawatt erreichte die zeitgleiche Fernwärmeabgabe für das Kölner Innenstadtnetz inklusive Deutz einen neuen Rekordwert. Die durchschnittliche zeitgleiche Abgabe lag im Februar 2011 bei rund 200 Megawatt. In Köln entsteht die gesamte Fernwärme auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung in einem Prozess mit dem Strom und spart so immense Mengen an Kohlendioxid gegenüber getrennter Erzeugung. Auch beim Erdgas gab es einen Verbrauchsrekord.
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In den 24 Stunden des 07. Februar 2012 gingen knapp 6 Millionen Kubikmeter Erdgas durch das Netz. Diese Menge reicht aus, um etwa 2.800 Häuser ein Jahr lang zu beheizen. Die Kunden der RheinEnergie brauchen sich jedoch trotz der Rekordabsätze keine Sorgen zu machen. Zum einen ist der Winter nicht ausgesprochen ungewöhnlich: Am 19. Dezember 2009 etwa war es mit -12,5 Grad Celsius an mittlerer Tagestemperatur deutlich kälter. Am Neujahrstag 1997 sank die mittlere Tagestemperatur sogar auf -16,5 Grad Celsius. Zum anderen stammt das Erdgas für die Anlagen der RheinEnergie und für die Kunden aus den benachbarten Niederlanden. Lieferengpässe sind dort nicht zu erwarten.


