Rheinländer, die nicht zu Hause sind, werden spätestens am Wochenende vor Weiberfastnacht wehmütig: Vor der Tür steht der Karneval und man kann nicht mitfeiern! So können beispielsweise Jugendliche, die einen High School Aufenthalt im Ausland verbringen nicht zum Fastelovend nach Hause kommen. Vielleicht aber haben sie auch Glück: Immerhin gibt es ja auch andere Orte auf der Welt, wo Karneval gefeiert wird. Highschoolberater ec.se hat sich in seinen Gastländern USA, Kanada, Australien und Neuseeland mal genauer umgeschaut. In Nordamerika wird Karneval vor allen Dingen dort gefeiert, wo sich einst Auswanderer aus Frankreich ansiedelten – wie zum Beispiel im Süden der USA. New Orleans ist eine der Karnevals-Metropolen Amerikas. Wie in Frankreich auch ist der „Mardi Gras“ – der „fette Dienstag“ als Tag, an dem man zum letzten Mal vor der Fastenzeit Fleisch aß – der wichtigste Tag in der 5. Jahreszeit. Umzüge von verschiedenen Karnevalsgesellschaften gibt es jedoch schon in den Wochen vorher. Die Jecken sind verkleidet und geschminkt, die Kostüme und Festwagen bunt und prächtig. Es werden Süßigkeiten und Geschenke in die jubelnde Menge geworfen, wie in Deutschlands Karnevalshochburgen auch.
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Im kanadischen Quebec ist Karneval ein 14 Tage dauerndes Festival mit Eispalast und Eisskulpturenfestival, Kanurennen über den St-Lorenz-Strom und großer Abschlussparade. Hauptperson des Spektakels ist „Bonhomme“, ein Schneemann mit roter Zipfelmütze. Dieses Jahr allerdings ist die Riesenparty schon vorbei: Sie endete am vergangenen Sonntag – als hier im Rheinland die ersten Umzüge starteten. In Australien und Neuseeland dagegen kennen die Einheimischen zwar den Begriff „Carnival“, verstehen darunter aber etwas anderes als wir. Gemeint sind Festivals, die dann auch das ganze Jahr über zu unterschiedlichen Anlässen zelebriert werden – Sportveranstaltungen können ebenso unter dem Titel „Carnival“ stattfinden wie Musik- oder Kulturfeste. Eine Pappnase ist da nicht immer ein angemessenes Accessoire. Die Vorstellung, die „tollen Tage“ einmal nicht mit Kamelle und Kostüm zu verbringen, sollte aber niemanden vom Highschool Aufenthalt im Ausland abbringen. Für das Schuljahr 2012/13 sind noch in allen vier Gastländern von ec.se Plätze frei. Aufenthalte sind ab drei Monaten möglich. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02 28/25 90 84-0 oder unter www.highschoolberater.de.


