Marc Bolan (T.REX) – Seine Musik machte ihn unsterblich.

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Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 00:32 Uhr
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Rocklegenden - Marc Bolan (T.REX) – Seine Musik machte ihn unsterblich

  • Geschrieben von  Martina Uckermann
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Von Martina Uckermann/ Im September 2009 wäre der Superstar des Glam-Rocks aus den 70-ziger Jahren 62 Jahre alt geworden. Der am 30. September 1947 in Hackney, Ost-London, geborene Marc Bolan (bürgerlich Mark Feld), gehörte in den 70-zigern zu den Megastars der Popgeschichte. Der eigenwillige Künstler versuchte sein Glück zunächst als Model und landete auf einem Londoner Modemagazin. Dann jobbte er in diversen Bars und Cafés. Aber Bolan zog es immer zur Musik. Seine ersten Gehversuche startete er als Mitglied bei der Underground-Combo „John##s Children“, die sich dem neuen Sound „Psychedelic Rock“ verschrieben hatten. Aber 1967 verließ er die Band und suchte per Zeitungs-Annonce andere Musikern, um seine eigene Band zu gründen. So entstand seine erste eigene Band mit dem ausgefallenen Namen „Tyrannosaurus Rex“! Marc Bolan hatte schon immer einen ausgeprägten Hang zur Mythologie, daher ist diese Namensgebung nicht ungewöhnlich. Allerdings spiegelte sich sein Faible für Feen, Elfen und Kobolde auch in seinen späteren Liedertexten wieder.
Da den neuen Bandmitgliedern nicht viel Zeit blieb, um sich auf ihren ersten gemeinsamen Gig, geplant am 22. Juli 1967 im Electric Garden (heute Middle Earth) in London vorzubereiten, floppte ihr erster gemeinsamer Auftritt. Buh-Rufe waren die einzige Reaktion des Publikums, worauf sich Marc Bolan gleich von drei seiner neuen Musiker wieder trennte. Musiker Took aber blieb, und aus der Band wurde ein Duo, was fortan nur mit einer akustischen Gitarre und einem Paar Bongos ausgestattet, durch die Lande tingelte. Aber der Radio-D.J. John Peel bemerkte das große Talent, und so durften sie ihre Musik in seinen Sendungen. Dank des Radio D.J.’s Peel folgten weitere Gastspiele, und der Name Tyrannosaurus Rex wurde allmählich überregional bekannt. Privat lernte er sein Glück 1967 bei seiner damaligen Management-Firma Blackhill Enterprises kennen.
June Child war seine Auserwählte, und die Beiden heirateten im Januar 1970. Sie sollte bis zu seinem Tod immer die starke Schulter für Bolan bleiben. Etwas älter als er, war June der Fels in der Brandung, und dass es sehr stürmisch an der Spitze des Erfolges zugehen kann, sollte Marc Bolan noch erfahren. Aber da war er schon getrennt von June. Seine neue Freundin Gloria Jones konnte diesen Platz niemals füllen. Nach der Trennung von June verlor Marc Bolan den Boden unter den Füßen.


Gehen wir zurück zum Jahr 1967. Da wurde er von dem Produzent Tony Visconti aus Brooklyn New York, im Kellerclub UFO in der Londoner Oxford Street entdeckte,. Bis dahin dümpelte die Karriere nur so dahin. Aber dann, nur kurze Zeit später nahm Regal Zonophone, ein Plattenlabel von Essex Music, die Underground-Gruppe „Tyrannosaurus Rex“ unter Vertrag. Dank Tony Visconti erschien die Single Debora, die im Mai 1968 bis auf Platz 34 der offiziellen UK Hitparade kam. Er was es auch, der der Band maßgeblich seinen Stempel aufdrückte, was Marc Bolan bald nicht mehr gefallen sollte. Für heutige Zeiten ist es sicher ungewöhnlich, dass fast alle Stücke nur knapp 2 Minuten lang sind. Auch in ein bestimmtes Genre ließ sich dieser Musikstil nicht einordnen. Marc Bolan begann sich der Elektrogitarre zu widmen. Er prägte mit seinen Gitarrenriffs maßgeblich den Sound von „Tyrannosaurus Rex“. 1969 starteten sie ihre erste US-Tour, was aber in einem Desaster endete und letztendlich auch zum Bruch zwischen Bolan und Took führte. Die genauen Gründe, die zur Trennung des Duos führten sind bisher nicht bekannt. Angeblich soll aber die Drogensucht von Took der Hauptgrund gewesen sein, was sich aber heute nicht mehr nachweisen lässt.
Schnell trat Mickey Finn an Tooks Stelle. Zwar war dieser kein begnadeter Musiker, spielte vorher in Bands wie den „Hapshash“. Aber Marc Bolan hatte ein bestimmtes Ziel – er wollte ein gefeierter Popstar werden, und dazu brauchte er eine Band, mit der man Erfolge erzielen konnte. Bolan erwähnte mal, dass Finn weder ein so guter Perkussionist wie Took sei, noch konnte er besonders gut singen. Dennoch passte er in Bolans Vorstellungen eines Bandmitglieds, denn er sah gut aus, und passte sich vor allem sehr gut an.
1970 erschien Mickey Finn zum ersten Mal auf dem Album „A Beard of Stars“. Aber die Umsetzung des Albums gestaltetet sich mehr als schwierig, denn zu fast allen Titeln gab es bereits Studioaufnahmen mit Steve Took, die natürlich aufgrund der Trennung nun wieder entfernt werden mussten. Bolan übernahm fast alle Neuaufnahmen selbst. Er übernahm auch die Bass-Gitarre, so dass man hier fast von einem Solo-Album sprechen kann. Mickey Finns tatsächliche Mitwirkung an diesem Album ist daher bis heute sehr fraglich.


Bolans Album und auch weitere Versuche in der Musikbranche den gewünschten Erfolg zu erzielen blieben aus. Deprimiert und enttäuscht wollte Marc Bolan der gesamten Musikwelt den Rücken zukehren, und sich fortan nur noch auf seine Gedichte konzentrieren. Aber seine Frau June war es, die ihm wieder Mut zusprach. Sie wurde letztendlich auch seine Managerin. Marc Bolans exentrisches Verhalten ging auch an June nicht spurlos vorbei, und sie hatte die unzähligen Nächte von sinnlosen Diskussion leid. Tatsächlich entstand eines Nachts der Song „Ride a White Swan“, mit einer eingängigen Melodie.
Endlich - 1970 – begangen die Arbeiten an einem neuen Album, wobei einige Songs mit Streicher-Arrangements unterlegt wurde. Eine Idee von Visconti. Die Musiker Mark Volman und Howard Kaylan (auch bekannt als Flo & Eddie) waren gerade auf Tournee, und da Bolan die beiden ehemaligen Mitglieder der „Turtles „ bereits auf seiner ersten US-Tour kennengelernt hatte, bat sie kurzum die Backing Vocals einzusingen. Aber dabei blieb es nicht, sondern es entwickelte sich eine jahrelange Zusammenarbeit. Sie waren es auch, die den für „T.Rex“ so typischen Hintergrundgesang prägten.
Irgendwann bemerkte Marc Bolan, dass Tony Visconti auf die Produktions-Papiere anstatt den vollen Gruppennamen „Tyrannosaurus Rex„ in „T. Rex“ abkürzte. Bolan war deshalb so verärgert, dass es Krach gab. Da konnte er noch nicht ahnen, dass dies der alles entscheidenden Wendepunkt in seiner Karriere sein würde. Das fünfte Album - erschienen 1970 - wurde somit auch nur noch „T. Rex“ betitelt und erreichte immerhin Platz 7 der Album-Charts. Aber an eine Live Performance war da noch nicht zu denken. So arrangierte man Ende 1970 der Bassist Steve Currie. Anfang 1971 kam noch Schlagzeuger William Fifield dazu. Die Band war nun komplett und im Februar 1971 belegte „Hot Love“ sechs Wochen lang die Spitzenposition der britischen Single-Hitparade. In Deutschland konnte sich die Single sieben Wochen lang auf Platz 3 halten. Die Glam-Rock Formation „T.Rex“ war geboren!
Chelita Secunda, die kurzfristig „T. Rex“ betreute, kam auf die Idee vor einem Auftritt, Bolan einige glitzernde Sternchen unter die Augen zu kleben. Das sollte von nun an Bolans Markenzeichen werden, der nun der Vorreiter des Glam-Rock wurde. Bolan schien von dieser Idee so angetan, dass er nach weiteren Accesoiress suchte, um der Band seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Er kreierte seinen ganz persönlichen Stil. Federboas, enge Westen, Glitzeranzüge gehörten von da an zu seiner Bühnengarderobe.


„T.Rextasy“ nannte man den Medienrummel um Bolan und seine Band und sie waren auf dem besten Wege die „Beatles“ einzuholen. Aber es war nur einzig und allein Marc Bolan, der den Ruhm einheimste. Seine Person wurde zur Kultfigur, was sich später negativ auf die anderen Bandmitglieder auswirken sollte. „Marc & Mickey“ gab es nur in Deutschland. Von den anderen Mitgliedern der „T.Rex“ erfuhr man hierzulande so gut wie gar nichts. In England verglich man Bolan bereits mit den damaligen Teenager-Stars David Cassidy und Michael Jackson, was sich natürlich auf die Verkaufszahlen der Singles positiv auswirkte.
Dann folgte der Nr. 1 Hit „Get It On“! In den USA, musste man den Song allerdings umbenennen in „Bang a Gong“, da es sonst zu Verwechslungen mit einem anderen gleichnamigen Song der Gruppe „Chase“ gekommen wäre. Das Album gilt bis heute als der Klassiker der Band und war auch ihr größter kommerzieller Erfolg. Fly Records, das Label von „T.Rex“ brachte die Single „Jeepster“ heraus. Das allerdings ohne Marc Bolans Wissen noch Zustimmung. Es kam zum Bruch und Bolan wechselte zur britischen EMI, die ihm das eigene Label „T. Rex Wax Co.“ zur Verfügung stellte. Somit hatte Bolan fortan die Kontrolle über künftige Veröffentlichungen, was ihn zufrieden stellte. Aber Fly Records sicherte sich die Vertriebsrechte des gesamten bisherigen Katalogs und veröffentlichte in Folge zahlreiche Kompilationen sowie Neuauflagen früherer Alben und Singles, darunter die Nummer 1 Alben „Born to Boogie“.
Marc Bolan entwickelte immer mehr Allüren, die eine Zusammenarbeit schwieriger machten. Auch mit Ehefrau June gab es immer öfter Auseinandersetzungen. Aber Bolans steile Karriere ließ sich dadurch nicht aufhalten. 1972 erschienen „Telegram Sam“ und „Metal Guru“ - letztere auch in Deutschland Platz 1, und sind Auskopplungen aus dem Album „The Slider“. In Nordamerika konnten sie aber an die europäischen Erfolge nicht anknüpfen, und so scheiterte auch die Tournee 1972. 1973 erschien der Hit „20th Century Boy“ welcher noch einmal 1991 zu großem Ruhm durch eine Jeans-Werbung kam, und prompt in Europa da ebenfalls die Hitparaden stürmte. Dann – Mitte 1973 begann der allmähliche Absturz von „T.Rex“ die eigentlich nur durch Frontmann Bolan zum Ruhm gelangten. Zwar schafften sie es nie die weltweit Karriere zu machen, aber wurden zeitweise schon mit den legendären „Beatles“ verglichen, obwohl da musikalisch kaum eine Anlehnung zu finden sein könnte.


Noch einmal gelang es „T.Rex“ einen Top 10 mit „The Groover“ zu landen. Für die geplante US-Tour stellte Bolan Jack Green, einen begnadeten Rhythmusgitarristen ein, um live einen volleren Gruppensound bieten zu können. Hinzu kamen zwei Background-Sängerinnen, Sister Pat Hall und Gloria Jones, die erstmals auf der Ende 1973 erschienenen Single „Truck-On“ zu hören sind. In Fernost feierten sie riesige Erfolge mit ihrer Tournee. Aber dann begann die Band auseinender zu brechen. Ende 1973 verließ Bill Legend die Band, und wurde durch Davey Lutton ersetzt. Aber auch das konnte den endgültigen Sturz der Band, sowie ihres Superstars nicht mehr aufhalten. Marc Bolan, der Teeny-Star mit den braunen Locken, der zarten Figur und dem „Babyface“, der mit seinem markanten Gesangsstil eine ganze Generation verzauberte, der fast jede Textzeile in einem Vibrato ausklingen ließ, und somit einen neuen Sound kreierte, drohte an seiner eigenen Genialität zu zerbrechen.
Der Mann, der sich als einer der ersten Popstars in den 70-zigern von makrobiotischer Kost ernährte, nicht mit exzessivem Lebensstil auf sich aufmerksam machte, kehrte sich ins Gegenteil um. Der Erfolg verflog, und Marc Bolan begann seinen Weg der Selbstzerstörung. Es folgten Drogen- und Alkoholexzesse. Der von Selbstzweifeln geplagte Rockstar machte nun nur noch durch seine Dekadenz negative Schlagzeilen. Marc Bolan inszenierte sich selbst. Er war der Star und das ließ er die anderen Bandmitglieder mehr und mehr spüren. Seine zum Teil völlig überzogene Bühnenshow degradierte die anderen Bandmitglieder zu Marionetten, und kam auch beim Publikum nicht mehr an. Da Marc Bolan auch keinen Unterschied mehr zu erkennen schien zwischen „Bühnenshow“ und Studioarbeit, sich permanent in den Vordergrund stellte, und auch seinen Produzenten Tony Visconti nicht mehr ernst zu nehmen schien, zog dieser als Erster die Konsequenz und trennte sich von Marc Bolan und „T.Rex“.
Es folgte 1974 Mickey Finn, der allerdings nicht freiwillig die Band verließ, sondern von Bolan höchstpersönlich gefeuert wurde. Auch er hatte schon länger Drogenproblem, und wurde deshalb unzuverlässig. Er versuchte den Einstieg bei der Band „Humble Pie“ die aber lieber Abstand von seiner Mitwirkung nahmen. Finn verschwand dann gänzlich von der Bildfläche und konnte nie mehr in der Musikbranche fussfassen. Er verstarb am 11. Januar 2003 im Mayday Hospital in Croydon im Alter von 55 Jahren an den Folgen jahrelangen Drogenmissbrauchs.


Bolan versuchte aber weiterhin an seiner Karriere festzuhalten, und nahm den Keyboarder Dino Dines mit an Bord. Jack Green und Sister Pat Hall entließ er. Dafür kam Gloria Jones, seine spätere Geliebte und Mutter seines einzigen Sohnes, als Backgroundsängerin hinzu, die auch Piano spielte. Das Album wurde ein Desaster. Marc Bolan befand sich auf dem absoluten, kreativen Tiefpunkt. Von Musikkritikern nur noch belächelt, folgte eine niederschmetternde Kritik, die er noch nie erlebt hatte. Vielleicht hätte er nicht selbst als Produzent fungieren sollen, denn da hatte er so gut wie keine Erfahrungen. Dennoch sollte es, wenn auch Jahre später Lob von Kritikern für das Album geben. Aber das Album floppte durchweg, auch in England und schaffte es das Album nicht einmal in die Top 50.
Marc Bolan aber gab nicht auf und versuchte ein letztes Mal an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Dafür verließ er sogar sein Domizil im Ausland, welches er sich aus steuerrechtlichen Gründen zugelegt hatte und 1975 kehre nach England zurückkehrte. Einzig war Steve Currie als ehemaliges Bandmitglied wieder mit dabei. „Futuristic Dragon“ veröffentlicht im Jahr 1976 wurde allerdings schon 1975 fertig produziert. Warum die Veröffentlichung sich verzögerte, weiß man nicht so genau. Es soll wohl am schlechten Marketing gelegen haben. Aber auch diese Verschiebung hatte keinen Einfluss auf die schlechten Verkaufszahlen. Vielleicht lag es aber auch am Sound? Denn nichts war mehr übrig von den ehemaligen „T.Rex“. Das einzige was daran erinnerte, war das Plattencover. In England landeten sie damit auf Platz 30 der Charts, in Deutschland wurde es ein kompletter Flop! Trotzdem hielten viele Fans, vor allem in Deutschland noch immer zu ihrem Idol Marc Bolan, dem hübschen, jüdischen Jungen aus England, der schon als Kind von der großen Karriere eines Popstars träumte.


Daher war auch sein plötzlicher Tod 1977 für viele Fans ein großer Schock. Hatten sie auch noch an ein Comeback geglaubt, so waren damit alle Träume geplatzt. Der Popstar Marc Bolan starb für seine Verhältnisse relativ unspektakulär. Er kam bei einem Autounfall am 16.September 1977 nur wenige Tage vor seinem 30. Geburtstag ums Leben (der Autopsiebericht liegt der Redaktion vor). Dabei hatte er nie einen Führerschein, weil Marc Bolan Angst hatte, einmal so zu sterben wie James Dean. In einem seiner letzten Interviews wurde er gefragt, wie er sich mit 50 oder 60 Jahren sieht. Bolan stockt und antwortete ernst:" Ich denke nicht, dass ich so lange leben werde!" Wie ironisch das Schicksal sein kann! Am Steuer des Minicoopers saß seine damalige Freundin Gloria Jones, die mit einem Kieferbruch den Unfall überlebte. Sie musste England wegen Morddrohungen verlassen, und zog wieder in ihre Heimat, den USA. Schnell ging das Gerücht um, dass Gloria Jones betrunken war, als sie den Wagen lenkte. Das ist aber bis heute nicht bewiesen. Wochen vorher hatte Marc Bolan sein Testament geändert. Danach erhielt Gloria Jones (von ihm immer "GloJo" genannt) gerade mal 10.000 englische Pfund. Der Rest ging an seinen Sohn.
Marc Bolan hat die Popszene in den 70-Ziger Jahren maßgeblich geprägt. Er war „T.Rex“! In seiner eigenen Fernsehshow „Marc“ brachte er sein Publikum zum ersten Mal mit Punkrock in Berührung. Er gab späteren Stars wie David Bowie, Billy Idol und auch Bob Geldorf die Möglichkeit, so ihre Musik zu präsentieren. Marc Bolan war in vieler Hinsicht seiner Zeit voraus. Nach seinem Tod war auch das endgültige „Aus“ der Band besiegelt! Es konnte kein Revival mehr geben, denn Marc Bolan zu ersetzten wäre bis heute unmöglich! Fast alle Bandmitglieder sind längst verstorben, und auch seine Frau June lebt nicht mehr.
Sie starb am 31. August 1994 im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt. Von ihr hat er sich übrigens nicht scheiden lassen, auch nicht wegen seiner neuen Freundin Gloria. Bolan hatte eine Vorliebe für starke Frauen, die meist älter waren als er. Außerdem machte es schnell die Runde, dass er -außer seines extremen Kokainkonsums, auch auf ausgefallene Sexpraktiken stand, was dem starken Drogenkonsum zu zuschreiben war. Nachdem sein Sohn geboren wurde, änderte Marc Bolan sich. Er schwor den Drogen ab und trank nicht mehr. Zuvor soll es allerdings zwischen ihm und Gloria Jones des Öfteren zu Handgreiflichkeiten gekommen sein, was sie bis heute bestreitet. Aber die Bandmitglieder und Roadies sahen sie zu dieser Zeit auch schon mal mit einem blauen Auge herumlaufen. Aufgrund seines Drogen -und Alkoholmissbrauchst veränderte er sich. Der nette Junge Marc wurde zum Monster. Dann aber, nach Rolan##s Geburt änderte er sein Leben. Leider konnte Marc Bolan seinen Sohn nicht mehr aufwachsen sehen. Gloria Jones heiratete zweimal, und lebt heute in Afrika. Sein einziger Sohn Rolan ist in Los Angeles geblieben. Von dem Geld des einstigen Popstars sah er bislang aber keinen Cent. Dennoch versucht er nicht in die Fußstapfen des berühmten Vaters zu treten. Musik steht für Rolan aber an erster Stelle, und er arbeitet gerade an seiner ersten CD. Egal wie Marc Bolan gelebt hat - seine Musik ist Legende und macht ihn unsterblich, denn er prägte den Stil für viele Bands. Einen „zweiten“ Marc Bolan wird es niemals geben!


MARC BOLAN - Impressionen einer Legende



Zuletzt geändert am: Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 01:08 Uhr
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Veröffentlicht in Rocklegenden
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Martina Uckermann

7 Kommentare

  • Kommentar Link Karin Mellter Freitag, den 17. Februar 2012 um 23:47 Uhr Gepostet von Karin Mellter

    Es ist schön zu lesen das sich doch noch einige an ihn erinnern. Mann hat sich mühe gemacht sein Andenken in Ehre zuhalten. Dank an Barbara für den Tip. Es geht mir auch so wie dir. Mann muss weinen wenn man an ihn denkt. Alles gute euch

  • Kommentar Link Barbara Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 17:19 Uhr Gepostet von Barbara

    An alle die ihn lieben,
    Habe einen Sender gefunden ,der als einziger weltweit eine wöchentliche Radiosendung hat ; CRMK online . mittwochs von MEZ 22:00 -00.00 Uhr . NUR Marc und seine usik . Jeden ittwoch . Ab Freitags kann man alle Sendungen direkt in der ,Groove Lounge, des Senders für mehrere Monate anhören. Traumhaft !!!
    Liebe Grüsse Barbara

  • Kommentar Link rujo Freitag, den 04. November 2011 um 00:34 Uhr Gepostet von rujo

    Bin seid meinem 12 lebensjahr (geb.1964) bolan fan.Er ist und bleibt unerreichbar und unvergessen! RIF Marc

  • Kommentar Link Maria Dienstag, den 18. Oktober 2011 um 12:51 Uhr Gepostet von Maria

    Zu Peter. Danke für die Info, aber ich denke die meisten haben schonmal etwas von Youtube gehört. Hier hat man sich die Mühe gemacht, sein Leben in einem Artikel zu präsentieren. Ausserdem wurde eigens ein Video mit seinen besten Songs zusammengestellt und das finde ich sehr schön, denn ich muss mich nicht durch alle Clips bei besagter Seite klicken. Danke dafür! Maria

  • Kommentar Link Peter Schmidt Montag, den 17. Oktober 2011 um 20:59 Uhr Gepostet von Peter Schmidt

    Hallo an alle die die Musik von Marc lieben gelernt haben,

    es ist freilich sehr schade seine Musik so selten zu hören, aber ab und an spielt der Berliner Rundfund 91,4 zwar nur die bekannteren Songs, aber wenigstens laufen diese auch mal im Radio. Empfehlen kann ich nur mal bei YouTube alle Beiträge zu lesen zu hören und die Viedos anzuschauen, sind viele interessante Sachen dabei auch ein Duett mit Gloria Jones. Schade das dieser begnadete Künstler so zeitig verstorben ist.
    Liebe Grüße Peter

  • Kommentar Link Annemarie Montag, den 26. September 2011 um 23:22 Uhr Gepostet von Annemarie

    Liebe Barbara, nicht traurig sein. Ich bin deiner Meinung und ich bin in deinem Alter. Deshalb habe ich auch diese Zeit erlebt und ich bin ein ganz großer Marc Bolan Fan. Leider hört man wirklich nichts mehr von den besten auch den 70 Jahren. Es werden immer nur die selben gebracht und im Radio hört man ihn auch nicht mehr. Deshalb freue ich mich darüber daß die Redakteure hier sich die Arbeit gemacht haben. Das findet man sonst nicht. Ein Geschenk für unsere Generation. Liebe Grüße, Annemarie

  • Kommentar Link Barbara Samstag, den 13. August 2011 um 06:25 Uhr Gepostet von Barbara

    Es ist so traurig...Ich könnte heut noch heulen!
    Durch ein Lied ausgelöst,verbringe ich im Moment meine letzten freien Minuten um seine Musik zu hören.Warum hört man seine Lieder denn so selten ?Ich will; 20.Century boy,oder I`m sitting here; wieder im Radio hören !!!Die Generation,die er so verzaubert hat, ist doch noch nicht tot !(ich bin 55 ),hab gerade mein letztes Kind (habe 3 ) in die Ferne ziehen lassen müssen)

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