Im Münchner Prinzregententheater wurde zum 33. Mal der Bayerische Filmpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Filmschaffende aus ganz Deutschland für hervorragende Leistungen. In diesem Jahr gingen Bayerische Filmpreise an zwei Produktionen, die mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW entstanden sind:
Produzentenpreis für „Hotel Lux“
Günter Rohrbach, Corinna Eich und Jan S. Kaiser (Bavaria Pictures) erhielten für „Hotel Lux“ den mit 100.000 Euro dotierten Produzentenpreis. Leander Haußmann führte Regie in der Tragikomödie über einen deutschen Emigranten mit Michael Bully Herbig in der Hauptrolle. Mit dem Preis würdigte die Jury „voller Respekt das Risiko der Produzenten, Geschichte einmal anders zu erzählen“.
Zwei Auszeichnungen für „Lollipop Monster"
Starker Nachwuchs aus NRW: Jella Haase wurde als Beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Leistung in Ziska Riemanns "Lollipop Monster" sowie in „Kriegerin“ ausgezeichnet, ebenfalls erhielt Kameramann Hannes Hubach den Bayerischen Filmpreis für die Beste Bildgestaltung.
Ehrenpreis an Wim Wenders
Den Ehrenpreis für sein bisheriges Lebenswerk erhielt in diesem Jahr Regisseur Wim Wenders, der mit seinem geförderten 3D-Tanzfilm „Pina" aktuell in zwei Kategorien Oscar-Chancen hat. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer würdigte Wenders‘ Werk als „Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht“. Er habe „Millionen Menschen bereichert.“ „Pina“ wurde komplett in Nordrhein-Westfalen realisiert.
Der Bayerische Filmpreis wird seit 1979 vergeben und zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Kinofilme in Deutschland. Geehrt werden Produktionen aus ganz Deutschland. Dieses Jahr gingen insgesamt 310.000 Euro an die Gewinner. Die Filmpreise - symbolisiert durch die Figur „Pierrot“ - wurden dieses Mal in 14 Kategorien vergeben. Die Verleihung wurde vom Bayerischen Rundfunk produziert und live ausgestrahlt.


