Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 12:10 Uhr
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Veranstaltung - EMI Music Künstler erzielen 46 Nominierungen bei den 53. Grammy Awards

Die 53. Grammy Awards werden zwar erst am 13. Februar 2011 in Los Angeles verliehen, dennoch sind so einige Künstler von EMI Music schon jetzt ganz aus dem Häuschen. Mit insgesamt 46 Nominierungen in den unterschiedlichsten Kategorien sicherten sich viele von ihnen eine hervorragende Ausgangsposition, um am Ende des großen Abends als strahlende Gewinner hervorzugehen. EMI Group CEO Roger Faxon: „Ich bin höchst erfreut, dass die Leidenschaft, die Kreativität und Zielstrebigkeit der Künstler, mit denen wir arbeiten, auf diesem Weg anerkannt werden, und ich bin stolz auf die weitrechende Repräsentation in allen möglichen Genres und Kategorien. Ich bin mir sicher, dass auch diese Grammy Awards wieder großartig werden.“ Über sechs Nominierungen können sich Lady Antebellum freuen, darunter in den drei Top-Kategorien „Record of the Year“, „Album of the Year“ und „Song of the Year“ sowie für die „Best Country Performance by a Duo or Group with Vocals“, den „Best Country Song“ und das „Best Country Album“. In den USA erreichte das zweite Album von Lady Antebellum, „Need You Now“, erst kürzlich dreifaches Platin für über drei Millionen verkaufte Exemplare. Die gleichnamige Single, gerade erst bei den Country Music Awards als Single des Jahres ausgezeichnet, avancierte europaweit ebenfalls zu einem riesigen Radio-Hit. Für insgesamt vier Grammys, darunter in der begehrten Kategorie „Album of the Year“,ist die Sängerin Katy Perry nominiert. Außerdem geht die kalifornische Künstlerin in den Kategorien „Best Female Pop Vocal Performance“, „Best Pop Collaboration with Vocals“ und „Best Pop Vocal Album“ ins Rennen. Mit „Teenage Dream“ hatte Perry in diesem Jahr ihrem allein in den USA fünffach mit Platin ausgezeichneten Debütalbum einen weiteren Millionenseller folgen lassen. Im August belegte das Album auf Anhieb Platz Eins der Billboard Charts und brachte mit dem Summer-Smashhit „California Gurls“ feat. Snoop Dogg sowie dem Titelsong zwei Nummer-Eins-Billboard-Hot-100-Hits hervor. „Firework“, ihre aktuelle, hierzulande gerade veröffentlichte Single, führt derzeit in den USA die Download- und Video-Charts an. Die weltweit bekannteste animierte Band und bereits Grammy-Preisträger nennt sich Gorillaz. Auch dieses Mal sind sie für ihr aktuelles Album „Plastic Beach“ nominiert, sowohl für das „Best Short Form Music Video“ zu „Stylo“, ein bahnbrechender Clip von Jamie Hewlett mit Bruce Willis als Stargast. Das „Orchestral Intro“ von „Plastic Beach“ ist als „Best Pop Instrumental Performance“ nominiert. Zudem ist Damon Albarn mit seiner ehemaligen Band Blur für die Dokumentation „No Distance Left To Run“ in der Kategorie „Best Long Form Music Video“ nominiert.


In der Kategorie „Best Electronic/Dance Album“ sind Goldfrapp für ihr diesjähriges Album „Head First“ sowie als „Best Dance Recording“ für die Single „Rocket“ nominiert. Die britische Band war bereits im Jahr 2007 für das Album „Supernature“ und die Single „Oh La La“ in exakt denselben Kategorien nominiert. Auch die Chemical Brothers, die bereits mit ihren beiden Alben „Push The Button“ und „We Are The Night“ 2006 respektive 2008 einen Grammy gewannen, können sich Hoffnung auf einen weiteren Grammy machen. Für sie besteht die Chance, sich mit ihrem aktuellen Werk „Further“ eine weitere Trophäe für „Best Electronic/Dance Album“ einzuheimsen. Für ihre Single „Galvanize“ hatte das britische Duo, das kürzlich mit dem Q Hero Award ausgezeichnet wurde, ebenfalls einen Grammy erhalten. Der Shooting-Star der Dance-Szene ist zweifellos der DJ und Produzent David Guetta, der bei den letzten Grammy gleich fünfmal nominiert war. Dieses Mal ist er für seinen One-Love-Club-Remix von Madonnas „Revolver“ als „Best Remixed Recording, Non-Classical“ vorgeschlagen. Die Aufnahme befindet sich auch auf der Neuedition seines Bestsellers „One Love“, dem weltweit über zwei Millionen Mal verkauften Album.


Zudem enthält „One More Love“, so der Titel des Doppelalbums, Guettas neue Single „Who´s That Chick“ featuring Rihanna. Als Produzent des Jahres wurde Danger Mouse nominiert. Damit wird seine gemeinsame Arbeit mit Sparklehorse an dem Album „Dark Night Of The Soul“ sowie die Produktion der Alben von Broken Bells und The Black Key gewürdigt. Im nächsten Frühjahr wird Danger Mouse gemeinsam mit dem italienischen Komponisten Daniele Luppi das Album „Rome“ veröffentlichen. Weitere Nominierte sind: Die neunfache Grammypreisträgerin Norah Jones für den Song „Chasing Pirates“ („Best Female Pop Vocal Performance“); Rosanne Cash für das Cover-Album „The List“ („Best Americana Album“), die in ihrer Karriere nun insgesamt elf Nominierungen verbucht; sowie Keith Urban für „`Till Summer Comes Around“ („Best Male Country Vocal Performance“). In der Kategorie „Best Historical Album“ gehen The Beatles mit dem Stereo-Box-Set „The Beatles (The Original Stereo Recordings)“ als nominierte Ikone in den Wettbewerb. Iron Maiden, mittlerweile seit 30 Jahren bei EMI unter Vertrag, sind in der Kategorie „Best Metal Performance“ für „Eldorado“ aus ihrem jüngsten Album „The Final Frontier“ nominiert, das in 20 Ländern den Spitzenplatz der Charts erreichte. Für „A Looking In View“ aus ihrem Goldalbum „Black Gives Way To Blue“ sind Alice In Chains in der Kategorie „Best Hard Rock Performance“ vorgeschlagen. Die in Alaska geborene Mezzosopranistin Vivica Genaux wurde in der Kategorie „Best Classical Vocal Performance“ für ihr Vivaldi-Album auf Virgin Classics nominiert. „Pyrotechnics – Opera Arias“ enthält Titel aus zwölf Opern und einige bis dato noch nie veröffentlichte Arien. Für die Aufnahmen ist Genaux bereits mit dem Echo Klassik Award ausgezeichnet worden. Die Vorzeichen stehen also bestens – abgesehen vom Mitfiebern und festem Daumendrücken dürfte der Abend der großen Verleihung am 13. Februar 2011 für EMI Music und deren Künstler das reinste Vergnügen werden. (PH)

Zuletzt geändert am: Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 00:34 Uhr

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