Ben Kingsley schaut sich – ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen – viele seiner alten Filme immer wieder gerne an. „Ich liebe es! Es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, auf seine Chronologie zurückblicken zu können.“, verrät der Oscar-Preisträger im TELE 5-Interview. Glücklicherweise denkt der 68-Jährige noch lange nicht an seinen Ruhestand: „Ich habe nicht vor aufzuhören – da müsste man mich schon erschießen!“ Einer von Kingsleys Lieblingsfilmen ist „Gandhi“ (Ausstrahlung: 29. Januar 2012, 20.15 Uhr, TELE 5), der dem Briten Starruhm und mehrere Auszeichnungen einbrachte, unter anderem Golden Globe und Oscar: „Das Wunderbare an Mahatma Gandhi ist doch, dass er so einzigartig war. Es gibt keine andere Rolle, die man mit ihm vergleichen kann. Deshalb musste ich mir nach dem Film auch keine Gedanken darüber machen, in eine Schublade gesteckt und nur noch typengerecht besetzt zu werden".
____________________________________________________________________________
Der 2001 in den Ritterstand erhobene Brite schätzt auch seinen deutschen Synchronsprecher Peter Matic, der Kingsley in fast allen seinen Filmen die Stimme lieh: „Ich habe ihn auch schon ein paar Mal getroffen. Er macht einen wunderbaren Job.“ Kingsley, der mit einer 30 Jahre jüngeren brasilianischen Schauspielerin in vierter Ehe auf einem Landsitz bei Oxford lebt, spricht im TELE 5-Interview auch über sein kürzlich gestorbenes Huhn, das er wie ein Haustier behandelte. "Inzwischen haben wir drei neue Hühner, aber Ethel war nun mal etwas ganz Besonderes. Ich konnte sie in die Luft werfen, und sie flog jedes Mal zu mir zurück, damit ich es wiederhole. Das lassen sich unsere neuen Hühner nicht gefallen, aber sie können gut Eier legen.", schmunzelt er. Ab dem 09. Februar 2012 ist Ben Kingsley in den deutschen Kinos in Martin Scorseses Fantasy-Epos „Hugo Cabret“ zu sehen. Am 18. Januar 2012, 20.15 Uhr zeigt TELE 5 Ben Kingsley außerdem in „Good Vibrations – Sex vom anderen Stern“.
Quelle/Bildrechte ©Presse TELE 5, TELE 5/Sony


