Gerüchte kursierten schon länger über das Tourverbot für die Britney Spears Söhne. Kevin Federline wollte ihr keine Erlaubnis erteilen, die beiden gemeinsamen Söhne mitzunehmen. Die Reaktion der Popmusikerin war deutlich; sie drohte damit ihre bevorstehende Tournee komplett abzusagen. Doch nun lenkte Kevin Federline ein. Anscheinend hat er sich überzeugen lassen, dass es den beiden Söhnen Sean Preston und Jayden James in Begleitung ihrer Mutter gut gehen werde. Die einstmals so beliebte Sängerin hat in den letzten Monaten einen grossartigen Wandel durchlebt. Nach den vielen Skandalen und ihren schweren Drogen – und Alkoholproblemen, hat sie sich zum Vorteil verändert. Nun ist auf ihrer offiziellen Website zu lesen: "Britney ist so aufgeregt, endlich wieder auf Tour zu gehen. Sie hat jeden Moment der Proben genossen und kann es gar nicht erwarten, live wieder vor einem Publikum zu performen. Sean Preston und Jayden James werden Britney beide in der Tat während der gesamten Tour begleiten!" Die Sängerin will wohl nur bei ihren Söhnen sein und auch beweisen, dass sie eine gute Mutter ist. Diese Entscheidung dürfte für Britney ein weiterer Meilenstein in Richtung „Normalität“ bedeuten. Nach den Androhungen sie in die Psychiatrie einzusperren, dem Britney gerade noch mal so entkommen war, erlebte sie nun ein fulminantes Come-back. Jetzt erstürmt sie endlich wieder die Charts. Aber es wäre auch zu schön, um wahr zu sein, wenn für Britney endlich mal alles glatt laufen würde. Ex-Manager Sam Lutfi und Ex-Lover Adnan Ghalib wurden zwar von Vater Jamie verklagt, und er konnte letzte Woche eine einstweilige Verfügung gegen die Beiden erreichen. Doch einer schlägt jetzt zurück. Wie People.com zu berichten weiß, hat Sam Lutfi am Dienstag Klage gegen Britney und deren Eltern Jamie und Lynne eingereicht. Er benannte als Anklagepunkte Verleumdung, Vertragsbruch, Körperverletzung und die Zufügung seelischen Schadens. Dass Papa Spears den Ex-Manager noch nie besonders mochte, ist ja kein Geheimnis. Grund für die Klage sei wohl in erster Linie die Veröffentlichung von Mutter Lynnes Buch „Through the Storm“, in dem sie angeblich nur Lügen über ihn verbreitet hätte. Sam Lutfi hätte von da an zahlreiche Morddrohungen erhalten, und einen Job als Jugendberater bekäme er auch nicht mehr. Dann soll ihn auch noch Papa Spears Anfang 2008 in Britneys Haus tätlich angegriffen haben. Das hätte ihm psychischen Schaden zugefügt. Ausserdem schulde ihm der Spears-Clan noch Geld. 15 Prozent von den Einnahmen der Sängerin ständen ihm noch zu. Er sieht sich einer Schmutzkampagne ausgesetzt, die seinen Ruf zerstört habe. Wenn wir uns erinnern mögen; was hat denn Sam Lutfi als Manager für Britney getan? Wie das Ganze ausgehen wird, bleibt abzuwarten. Man kann nur hoffen, dass die Sängerin stabil genug ist, um auch noch den Tourstress durchzustehen. Britney Spears wird ihre "Circus"-Tournee wie geplant am 3. März in New Orleans starten. Für sie ist es ihre erste Tour nach fünf Jahren. Ihre beiden Jungs hat sie ja nun dabei. Das könnte ihr helfen.

