Whitney Houston, eine der größten Souldiven unseres Jahrhunderts ist tot. Die 48-jährige Sängerin wurde leblos in der Badewanne ihrer Suite im vierten Stock des Beverly Hilton Hotels in Los Angeles gefunden. Ob jemand vom Hotelpersonal oder auch eine Person aus ihrer Entourage sie gefunden hat, ist noch unklar. Sicher ist nur, dass diese Person unverzüglich den Notarzt alarmierte, der leider vergeblich versuchte die Souldiva wieder zu beleben. Am Samstag um 15:55 Uhr Ortszeit wurde sie offiziell für tot erklärt. Ihre Pressesprecherin Kristen Foster bestätigte dies kurze Zeit später gegenüber der Presse. Mark Rosen, Sprecher der Polizei in Beverly Hills, erklärte gegenüber People.com: “Ich kann bestätigen, dass Whitney Houston um 15.55 Uhr Ortszeit im Beverly Hilton Hotel für tot erklärt wurde!" Ein Gewaltverbrechen schließt die Polizei bisher aus. Es wird vermutet, dass Whitney in der Badewanne ertrunken ist. Mark Rosen erklärte weiter, dass es zurzeit noch keine offensichtlichen Beweise für einen Drogenmissbrauch gäbe und nahm von weiteren Vermutungen Abstand. Unter welchen genauen Umständen die Sängerin ums Leben kam, soll eine Autopsie klären.
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Verantwortlich dafür zeigt sich L.A. Chef-Gerichtsmediziner Ed Winter, der auch schon bei Brittany Murphy und Michael Jackson die Autopsien durchführte. Donnerstagabend hatte Whitney Houston in Hollywood auf einer Grammy Party gefeiert, wo sie sogar kurz auftrat. Es sollte ihr letzter Auftritt werden. In der Nacht, nur wenige Stunden vor ihrem Tod, habe sie ebenfalls ordentlich mit Freunden an der Hotelbar gefeiert. Der Alkohol soll in Mengen geflossen sein. Dabei hatte die Künstlerin nach ihren zahlreichen Entzügen von Drogen und Alkohol abgeschworen. Den letzten Entzug machte sie im Mai 2011. Allerdings folgten immer wieder Abstürze, vor allem nach ihrer gefloppten Tour im vergangenen Jahr, wo sie ihre Fans buchstäblich mit ihrer krächzenden Stimme vergraulte (KNJ berichtete). Es folgte Spott und Häme, die die begnadete Sängerin und einst so gefeierte Souldiva nicht verkraften konnte. Drogenprobleme ihrer Tochter Bobby machten ihr Sorgen und schließlich musste Whitney Houston erkennen, dass sie komplett Pleite war. Am schlimmsten aber traf sie der Verlust ihrer begnadeten 4 Oktaven Stimme. Sie war bekannt für ihre besondere Gesangstechnik und war eine der wenigen Sängerinnen dieser Welt, die das Belting (schmetternder und durchdringender Klang) beherrschte. Durch ihre zahlreichen Drogen- und Alkoholexzesse hatte sie ihre Stimme unwiederbringlich ruiniert. Nichtsdestotrotz verliert die Welt mit Whitney Houston eine Künstlerin, die viele Talente in sich vereinte. Sicher hätte einer neuen Karriere als Schauspielerin nichts im Wege gestanden- außer sie sich selbst.
Quelle: Peoples.com/Getty Images


