115-Zukunftsforum in Köln: Telefonischer Bürgerservice wird ausgebaut

Mit der einheitlichen Behördennummer zur modernen Verwaltung

In den Räumen des Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln haben jetzt rund 90 Vertreterinnen und Vertreter von Behörden über den weiteren Ausbau des telefonischen Bürgerservices in NRW diskutiert. Bisher kann dieser Service unter der Rufnummer 115 landesweit lediglich von rund sieben Millionen Bürgerinnen und Bürgern, so etwa in den Städten Köln, Dortmund oder Düsseldorf in Anspruch genommen werden. In Zukunft soll aber die Erreichbarkeit – vor allem im ländlichen Raum – weiter erhöht werden. Zentrales Ziel der Veranstaltung war es, Lösungsansätze für den Ausbau der einheitlichen Behördennummer in NRW unter ein gemeinsames Dach zu stellen. Nach der Begrüßung durch LVR-Landesrat Frank vom Scheidt stellte der Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnik Hartmut Beuß die aktuellen Überlegungen des Landes vor und sagte: „Das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW wird den Ausbau weiter unterstützen. Konkret wollen wir gemeinsam mit den Kommunen die 115 zu einem flächendeckenden Service in ganz NRW ausbauen.“

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Frank vom Scheidt betonte, dass gerade für den LVR als regionalem Kommunalverband ein flächendeckender Ausbau von hohem Interesse sei: „Der LVR ist im gesamten Rheinland aktiv, da ist es nur folgerichtig, wenn auch die einheitliche Behördennummer rheinlandweit funktioniert.“ Kölns Stadtdirektor Guido Kahlen verwies auf die guten Erfolge, die bereits erzielt werden konnten: „Fast fünf Jahre Erfahrung zeigen, dass der telefonische Bürgerservice über die 115 in Köln gut angenommen wird. Die 115 wird bei der weiteren Verwaltungsmodernisierung auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen.” Und Dr. Georg Thiel, Stellvertretender Abteilungsleiter im Bundesministerium des Innern, fasste zusammen: „Veranstaltungen wie das 115-Zukunftsforum hier in Köln zeigen, dass die Innovationskraft der Marke 115 zahlreiche Möglichkeiten vor Ort eröffnet, die Effizienz und Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung weiter zu steigern.“ Neben der flächendeckenden Erreichbarkeit stellt die Verknüpfung der Zugänge zur Verwaltung die Herausforderung für die nächsten Jahre dar. So sollen auf Wunsch auch beim ersten Telefonkontakt die notwendigen Informationen erfasst werden können, wie dies im Internet bereits heute Online möglich ist. Die Veranstaltung wurde ausgerichtet von der Geschäfts- und Koordinierungsstelle 115 im Bundesministerium des Innern in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Städtetag NRW, dem Landkreistag NRW sowie der Stadt Köln.

 

Was ist die 115?

Die 115 ist der direkte telefonische Draht in die Verwaltung. Bundesweit können rund 29 Millionen Bürgerinnen und Bürger in über 360 Kommunen die 115 erreichen. Mit über 36 Prozent kann so bereits jeder Dritte die Einheitliche Behördennummer nutzen. Die 115 ist die Nummer für alle Behördenfragen und ist von 8 bis 18 Uhr ohne weitere Vorwahl erreichbar. Der Service ist zudem kostengünstig: Die 115 ist in der Regel zum Festnetztarif erreichbar und in vielen Flatrates enthalten. Nähere Informationen sind unter www.115.de zu finden.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild

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