Köln schaut auf das neue unabhängige Kino aus der Türkei
Auch in seiner 20. Ausgabe bietet Tüpisch Türkisch einen konzentrierten Überblick über das unabhängige türkische Kino: international ausgezeichnete Festivalfilme treffen auf mutige neue Produktionen, bewegende Dokumentarfilme auf starkes Autorenkino.
Köln schaut auf das neue unabhängige Kino aus der Türkei. Im Zentrum stehen eindringliche Vater-Sohn-Geschichten zwischen Fürsorge, Schuld und gesellschaftlichem Druck – etwa in The Things You Kill(Regiepreis in Sundance) und Empire of the Rabbits, ausgezeichnet mit der Goldenen Orange von Antalya und angesiedelt im kulturell vielschichtigen Raum um Harput.
Kurdische Perspektiven prägen das Programm ebenso wie Filme über Erinnerung und Identität: When the Walnut Leaves Turn Yellow, One of Those Days When Hemme Dies (Orizzonti Award in Venedig) sowie der Dokumentarfilm Yerli Yurtsuz über die Suche nach armenisch-türkisch-kurdischen Wurzeln. Mit Sound Dreams of Istanbul richtet sich der Blick schließlich auf die Improvisationsmusikszene der Metropole.
Ein besonderer Programmpunkt ist „Queer Shorts in Solidarity“, präsentiert von Arya Zencefil. Die Transaktivistin und Veranstalterin hat für uns eine Auswahl von Kurzfilmen kuratiert, die Einblicke in queere Lebensrealitäten in der Türkei geben. Das Programm wird in Kooperation mit dem Allerwelthaus Köln vorgestellt.

📅 26.–29. März 2026
📍 Filmforum NRW / Museum Ludwig, Köln
Bischofsgartenstraße 1 · 50678 Köln
Das vollständige Filmprogramm finden Sie auf unserer Website:
https://tuepisch-tuerkisch.de oder hier als pdf zum Download.
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Für alle Filme gibt es auch dieses Jahr einen Festivalpass für 35 € unter diesem Ticketlink zu kaufen.
Wir freuen uns über Ankündigungen und ihre Berichterstattung. Für Presseanfragen nehmen Sie bitte per Mail mit uns Kontakt auf. E-Mail: lale.konuk@web.de
Text – und Bildquelle: Lale Konuk & Amin Farzanefar
