Achtung Hitze: Verhaltens-Tipps vom Gesundheitsamt

Heiße Tage und Tropennächte machen dem Organismus zu schaffen

Wasserglas1

Köln steuert auf die höchsten Temperaturen seit Jahren zu. Für die nächsten Tage gab der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewarnung heraus. Auch am Wochenende, wenn beim Christopher Street Day Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in einem bunten Zug durch die Kölner Innenstadt ziehen und tausende Reggae-Fans zum Summerjam-Festival an den Fühlinger See strömen, zeigt sich der Sommer von seiner besten Seite. Laut Meteorologen sollen die Temperaturen auf bis zu 40 Grad bis zum Wochenende steigen. Die ungewohnte Hitze stellt den Organismus jedoch vor einige Probleme. Schwitzen, Mattigkeit und Kreislaufschwäche sind die unerwünschten Nebenwirkungen hoher Temperaturen. Besonders sensibel reagieren Menschen mit einem ohnehin geschwächten Kreislauf auf die Hitze. Zu ihnen zählen chronisch Kranke (besonders gefährdet sind Herzkranke und Menschen mit Bluthochdruck), Demenzkranke, Ältere, Pflegebedürftige, kleine Kinder und Babys.

 

Angesichts der zu erwartenden Hitzewelle macht das Gesundheitsamt der Stadt Köln auf folgende Verhaltensregeln aufmerksam:

als Durstlöscher. Aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung sollten koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee gar nicht oder nur in geringen Mengen zu sich genommen Regelmäßig und ausreichend zu trinken ist bei den hohen Temperaturen unablässig. Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen eignen sich hervorragend werden. Schwere Kost fordert den Körper zusätzlich heraus, weil sie aufwendig verdaut werden muss. Für Zwischendurch als Snack in der Mittagshitze gut geeignet ist daher Obst. Außer Vitaminen und Mineralstoffen liefert es auch Wasser. Vor allem Melonen, Tomaten und Gurken können den Flüssigkeitshaushalt aufbessern.

gemuesesaefte2

Um möglichst wenig Wärme hereinzulassen, sollte man die Fenster am Tag geschlossen halten und nur dann lüften, wenn es unbedingt notwendig ist, also wenn Geruchs- oder Schadstoffe raus müssen. Immer dann, wenn es draußen kälter ist als drinnen, also vor allem nachts und früh am Morgen, sollte man die Fenster öffnen, um kalte Luft herein zu lassen. Tagsüber sollte man bei den hohen Temperaturen eine helle, luftige Kleidung aus Baumwolle und Naturfasern tragen. Möglichst vermieden werden sollten körperliche Aktivitäten und Anstrengungen. Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folgen sein.

Kopfschmerzen1

Folgende Warnzeichen des Körpers sollten ernst genommen werden:

Heftige Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, ein ungewohntes Unruhegefühl, trockene Haut und Lippen, ein Hitzekollaps. Die Hitze lässt auch die Ozonwerte steigen. Die Ozonkonzentration pro Kubikmeter kann in Nordrhein-Westfalen vereinzelt die 180-Mikrogramm-Grenze überschreiten, teilte das Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) mit. Weil die Ozonwerte mittags und nachmittags am höchsten sind, sollte man zu diesen Zeiten längere körperliche Anstrengung im Freien, etwa beim Sport, möglichst vermeiden. Das gilt besonders für Kinder und empfindliche Menschen. Aktuelle Ozon-Messwerte, auch für Köln, gibt es unter www.lanuv.nrw.de. Weitere Informationen gibt es zudem unter http://www.hitze.nrw.de/index.html und http://www.dwd.de.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie erklären sich mit der Speicherung und Veröffentlichung der eingegebenen Daten bis zur vollständigen Löschung des Kommentars einverstanden. Der verfasste Kommentar erscheint nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Die Einwilligung kann jederzeit z. B. formlos per E-Mail widerrufen werden. Kontakt & Details siehe Datenschutzerklärung

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung