Großdemonstration an der Deutzer Werft – Gebiet weiträumig umfahren

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Die Stadt Köln rät allen Verkehrsteilnehmern, am kommenden Samstag, 3. September 2016, den Bereich Deutz und den nördlichen Bereich von Poll weiträumig zu umfahren. Wegen einer kurdischen Großdemonstration auf der Deutzer Werft und dem entsprechenden Anreise- und Abreiseverkehr wird rund um die Kundgebungsfläche ganztägig mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.

 

Die Rheinbrücken, auch die Deutzer Brücke, sollen nach Angaben der Polizei alle geöffnet bleiben. Die Siegburger Straße als eine der Hauptzufahrten zur Deutzer Brücke wird teilweise von der Kölner Polizei gesperrt. Deswegen empfiehlt die Stadt Köln, sich frühzeitig Ausweichrouten zu suchen. Die Veranstaltung ist angemeldet für einen Zeitraum zwischen 11 und 18 Uhr. Dazu werden bis zu 30.000 Teilnehmer erwartet. Besuchern der Garten-Messe-Veranstaltung und dem Konzert im Tanzbrunnen wird empfohlen, Ausweichrouten z.B. über die Zoobrücke anzusteuern oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

 

Die Stadt Köln unterstützt die Kölner Polizei, die bei solchen Kundgebungen offizielle Versammlungsbehörde ist, bei der Verkehrsregelung mit dem Aufbau von Absperrbarken, Ordnungskräften und der Freiräumung der Siegburger Straße. Dazu werden Halteverbotsschilder aufgestellt. Am Freitagabend, 2. September 2016, werden Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes in einer Sonderaktion die Halter der letzten verbliebenen Fahrzeuge auf der Siegburger Straße ermitteln und sie bitten, ihre Fahrzeuge wegzufahren, damit sie nicht am Samstag abgeschleppt werden müssen. Auf der Siegburger Straße zwischen Deutzer Brücke und Tempel Straße werden in Höhe Deutzer Werft beidseitig Halteverbotszonen eingerichtet, ebenso auf der Alfred-Schütte-Allee zwischen der Drehbrücke und der Maifischgasse, dem Poller Kirchweg ab der Zufahrt Ellmühle (Nebenfahrbahn) bis zur Straße Am Schnellert. Anwohner können ihre Wohnungen grundsätzlich erreichen. Es kann in Einzelfällen zu Verzögerungen kommen.

 

Die eingerichteten Haltverbotszonen gelten sowohl für die Fahrbahnen als auch für die Parkbuchten und Seitenstreifen und gelten am Samstag, 3. September 2016 ohne zeitliche Einschränkung. Die Kölner Innenstadt ist über alle Hauptachsen erreichbar. Es empfiehlt sich, die Route aus dem Rechtsrheinischen über Deutz zu vermeiden. Alle Parkhäuser stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Das Parkleitsystem sowie den Verkehrskalender Köln informieren aktuell über die Verkehrslage. Geringe Einschränkungen für den Individualverkehr entstehen durch eine bestehende Baumaßnahme im Bereich Deutz auf dem Deutzer Ring (Brückenbauwerk Östlicher Zubringer). Außerdem finden auf der Stadtautobahn zwischen der Zoobrücke und dem Autobahnkreuz Köln-Ost zurzeit Tunnelsanierungsarbeiten statt. Aus diesem Grund sind die Zufahrten von der BAB 3 und vom Buchheimer Ring auf die Stadtautobahn B55a in Richtung Zoobrücke gesperrt. Die Durchfahrt des Tunnels ist für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge über 7,5 Tonnen verboten. Hiervon sind auch Busse betroffen.

 

Die Stadt Köln hat für Samstag ihre beteiligten Ämter in ein Koordinierungsgremium einberufen. Dazu gehören neben dem Amt für öffentliche Ordnung auch die Verkehrsleitzentrale, das zentrale Call-Center (Telefon 221-0) und das Amt für Straßen und Verkehrstechnik, die Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst. Ebenso vertreten sind die KVB und die AWB. Die Leitung hat Ordnungsamtsleiter Engelbert Rummel übernommen. Neben der Großdemonstration findet in Deutz eine Gegenkundgebung an der LanxessArena statt. Dazu werden 50 Teilnehmer erwartet.

 

Am gleichen Samstag ist im gesamten Stadtgebiet mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, da neben den angemeldeten Demonstrationen eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden. Die Stadt Köln rät allen Köln-Besuchern, den Bereich rund um die Deutzer Werft großräumig zu umfahren.

Die Polizei Köln hat ein Bürgertelefon für Fragen rund um die angemeldeten Demonstrationen eingerichtet, das seit Mittwoch, 31. August 2016, von 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 9 Uhr bis Einsatzende unter der Rufnummer 0221/229-7777 zu erreichen ist. Über aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen informiert die Polizei Köln über Soziale Medien: twitter.com/polizei_nw_k und facebook.com/polizei.nrw.k

 

Für Sonntag, 4. September 2016, wird es zwischen 12 und 19 Uhr durch einen Aufzug von Pro NRW in der Kölner Innenstadt temporär zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zu dieser Versammlung werden 350 Teilnehmer erwartet, die Anmelderin einer Gegenveranstaltung dazu hat etwa 400 Teilnehmer angemeldet.

 

Quelle: Stadt Köln, Archivbild