Anti-Aging Treatment Dermalfiller – Mythen und Fakten

Dermalfillerbehandlungen gehören heute zu den beliebtesten Anti-Aging Treatments. Doch noch immer ranken sich viele Mythen um sie. Doch was ist Fakt was Fiktion?

 

Mythos 1: Dermalfiller sind alle gleich

Fakt ist: Dermalfiller unterscheiden sich in vielen Punkten voneinander

Es gibt nicht-permanente und permanente Materialien. Da es bei permanenten Dermalfillern zu Unverträglichkeiten kommen kann und das Ergebnis „für immer“ ist, empfehlen Experten heute fast nur noch die Anwendung von nicht-permanenten, also abbaubaren Materialien.

Unterschiede bestehen auch in den Fließeigenschaften des Füllmaterials. Juvéderm® VOLBELLA® with Lidocaine zum Beispiel hat sehr gute Fließeigenschaften und ist deshalb gut für eine Behandlung der Lippen geeignet. Juvéderm® VOLUMA® with Lidocaine dagegen ist visköser, d.h. dickflüssiger und damit eine sehr gute Option, verlorenes Gesichtsvolumen zu korrigieren.

Manche Dermalfiller enthalten Zusätze wie das Schmerzmittel Lidocain, was die Behandlung empfindlicher Gesichtsbereiche angenehmer machen kann.

Doch wie erkennen Sie Qualitätsunterschiede von Dermalfillern? Die Juvéderm®-Dermalfiller haben die notwendige CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt und wurden von der Arzneimittelbehörde FDA für die USA zugelassen. Voraussetzungen für diese Zulassung sind Studien und bestimmte Qualitätsanforderungen.

 

Mythos 2: Die Behandlung mit Dermalfillern kann nicht rückgängig gemacht werden

Fakt ist: Nicht-permanente Dermalfiller werden vom Körper mit der Zeit abgebaut

– Hyaluronan ist ein Beispeil: Die Ergebnisse sind reversibel, da der Körper das Hyaluronan von selbst abbaut. Es kommt auch natürlich im Körper vor und dient als Wasserspeicher.

Trotzdem sind mit Dermalfillern langanhaltende Ergebnisse möglich, mit den Produkten der VYCROSSTM-Reihe von Juvéderm® zum Beispiel bis zu zwei Jahre, je nach Produkt und Injektionsstelle (1,2).

 

Mythos 3: Jeder kann Dermalfiller spritzen

Fakt ist: Dermalfiller sind Medizinprodukte und dürfen auch von Nichtmedizinern angewendet werden

Als Medizinprodukte sind Dermalfiller nicht verschreibungspflichtig. Das bedeutet, dass auch Nichtmediziner sie einsetzen dürfen. Dermalfiller, die das Schmerzmittel Lidocain enthalten, dürfen nur von Ärzten angewendet werden.

ACHTUNG! Auch wenn das Gesetz es erlaubt, dass zum Beispiel Kosmetikstudios oder Heilpraktiker-Praxen Dermalfiller-Behandlungen anbieten, handelt es sich hierbei um minimalinvasive Eingriffe. Diese sollte nur ein qualifizierter Arzt mit umfangreichen und langjährigen Kenntnissen in der Anwendung vornehmen. Ärzte verfügen über die notwendigen anatomischen Kenntnisse, die für ein zufriedenstellendes Ergebnis von Bedeutung sind. Zudem ist ein hygienisch einwandfreies Arbeiten wichtig, um Infektionen vorzubeugen.

 

Mythos 4: Mit Dermalfillern können nur einzelne Falten behandelt werden

Fakt ist: Dermalfiller können verloren gegangenes Volumen korrigieren

– Wenn durch starke Gewichtsabnahme oder natürliche Alterungsprozesse das Gesicht an Volumen verliert, können Dermalfiller dieses wieder korrigieren. Dies wird heute meist durch eine Behandlung des Mittelgesichts erreicht. Als Nebeneffekt kann dadurch auch das Aussehen einer eingesunkenen Augenregion mit dunklen Augenschatten verbessert werden. Der Trend geht hin zu einer ganzheitlichen Behandlung des Gesichts: Statt Falten isoliert zu betrachten, achten ästhetisch arbeitende Mediziner heute verstärkt auf die Effekte, die eine Behandlung auf angrenzende Gesichtsbereiche hat.

 

Mythos 5: Patienten müssen nicht über die verwendeten Produkte Bescheid wissen, denn das ist “Arztsache”

Fakt ist: Eine gute Dokumentation ist auch für den Patienten wichtig

– Auch wenn der Arzt die Behandlungen ausführlich dokumentiert, ist es gut, wenn Patienten über die verwendeten Produkte Bescheid wissen und den Zeitpunkt der letzten Dermalfilleranwendung kennen. Besonders bei weiteren Behandlungen durch einen anderen Arzt sind diese Informationen für ein zufriedenstellendes Ergebnis wichtig. Patienten können dazu jederzeit Einsicht in ihre Behandlungsunterlagen nehmen.

Optimal ist es, wenn der Patient einen Pass erhält, in dem die behandelten Gesichtsbereiche sowie die verwendeten Produkte vermerkt werden. Allergan hat einen Ästhetikpass entwickelt, in dem wie bei einem Impfpass auch das Produkt und die Chargennummer vermerkt werden können, um eine lückenlose Dokumentation bis zum Hersteller zu garantieren.

 

Mythos 6: Man sieht es, wenn jemand behandelt wurde

Fakt ist: Natürliche Ergebnisse fallen im Alltag nicht auf

– Ein qualifizierter Arzt beachtet die Anatomie und das individuelle Mienenspiel der Patienten, um nicht „zu viel zu machen“. Der Trend in Deutschland ist Natürlichkeit statt ein „gemachter“ Look. In den Vereinigten Staaten herrscht häufig die Einstellung, dass man Patienten die Behandlung auch ansehen darf: Sie haben das Geld, in ihr Aussehen zu investieren. Deutsche Männer und Frauen sind meist zurückhaltender.

Eine Umfrage im Auftrag von Allergan (3) hat gezeigt, dass es den meisten Patienten nicht darum geht, durch eine Dermalfillerbehandlung jünger auszusehen: Dunkle Ringe, die einen müde erscheinen lassen, standen auf Platz 1 der Dinge, die am meisten im Augenbereich stören. Ziel ist demnach vielmehr ein frisches und ausgeruhtes Aussehen.

 

Fazit

Von erfahrenen Spezialisten eingesetzt, können sich mit modernen Dermalfillern natürliche Anti-Aging-Effekte erzielen lassen. Hochwertige Produkte mit reversiblen Effekten passen zum Trend, frisch und ausgeruht auszusehen.

 

Über die VYCROSSTM-Kollektion

Die VYCROSSTM-Kollektion ist eine moderne Generation der Juvéderm®-Dermalfiller auf Hyaluronanbasis. Sie baut auf den Erkenntnissen und Vorteilen der Juvéderm®-ULTRA-Reihe auf und kann helfen, natürliche Ergebnisse und eine hohe Patientenzufriedenheit zu erreichen (4-6).

Zur VYCROSSTM-Kollektion gehören:

– Juvéderm® VOLUMA® with Lidocaine

– Juvéderm® VOLBELLA® with Lidocaine

– Juvéderm® VOLIFT® with Lidocaine

 

Über Allergan

Allergan ist ein in vielen Bereichen tätiges, vor mehr als 60 Jahren gegründetes Gesundheitsunternehmen, das bestrebt ist, innovative und bedeutende Verfahren zu entwickeln und zu fördern, damit Menschen sich selbst verwirklichen können. Das Unternehmen beschäftigt heute weltweit rund 11.400 höchst engagierte und talentierte Mitarbeiter, verfügt über globale Marketing- und Vertriebsstätten in mehr als 100 Ländern, über ein reichhaltiges und sich stetig weiter entwickelndes Angebot an Arzneimitteln, Biologika, Medizinprodukten und OTC-Produkten sowie über modernste Ressourcen in Forschung & Entwicklung sowie Herstellung und Qualitätskontrolle, die Millionen Patienten helfen, besser zu sehen, sich freier zu bewegen und sich selbst verwirklichen zu können. Allergan ist stolz, auf mehr als 60 Jahre medizinischen Fortschrittes zurückzublicken und Patienten sowie Ärzte in der Behandlung von Krankheiten zu unterstützen – von den Anfängen als Unternehmen für Ophthalmologie bis hin zum heutigen Schwerpunkt auf verschiedene medizinische Spezialgebiete wie Neurowissenschaften, medizinische Ästhetik und Dermatologie, Adipositas-Prävention, Urologie und noch immer Ophthalmologie. Als weltweiter Pionier der Botulinumtoxin-Forschung investiert Allergan jährlich mehrere Millionen Euro in die Erforschung neuer Anwendungsgebiete und Herstellung des Medikaments. So entwickelte Allergan auch den weltweit ersten tierversuchsfreien Test für Botulinumtoxin-Produkte, der seit 2012 für die Chargenfreigabe der Botulinumtoxin-Produkte von Allergan (BOTOX® und VISTABEL®) eingesetzt wird und in dessen Entwicklung das Unternehmen 65 Millionen US-Dollar investierte.

© Allergan Ltd. JUVÉDERM® ist eine eingetragene Marke von Allergan, Inc.

 

Quellen:

1 Eccleston D, Murphy DK – Clin Cos Investig Derm 2012; 5: 167-172. Hier wurde ein Filler ohne Lidocain untersucht – Volbella enthält Lidocain.

2 Callan P et al. Clin Cosmet Investig Dermatol 2013;6:81-89.

3 Europaweite Umfrage mit 2.368 Frauen und Männern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden, durchgeführt Anfang 2014.

4 Raspaldo H et al. J Cosmet Dermatol. 2012;11(4):279-289.

5 Muhn C et al. Clin Cosmet Investig Dermatol 2012;5:147-158.

6 Raspaldo H J Cosmet Laser Ther 2008;10:134-142.

 

Quelle: Haas & Health Partner Public Relations GmbH/Juvéderm®, Archivbild

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