Besser schlafen – So klappt es mit einer erholsamen Nachtruhe

Besser schlafen – So klappt es mit einer erholsamen Nachtruhe

Schlaf ist die beste Medizin, dieses Sprichwort kannten schon unsere Großeltern und jeder weiß, wie erholt man sich morgens fühlt, wenn man gut geschlafen hat. Allerdings gibt es viele Menschen, die Probleme damit haben, einzuschlafen und dann auch durchzuschlafen. Ursachen dafür kann es viele geben, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”: “Es gibt viele verschiedene Schlafstörungen. Häufig ist die so genannte Insomnie die Ursache. Betroffene können nicht durchschlafen – zu viel Stress, Sorgen und Grübeleien der unterschiedlichen Art rauben den Schlaf. Manche Menschen haben sich aber auch ungünstige Rituale angewöhnt, etwa abends aufregende Filme sehen, viel Alkohol trinken oder spät noch essen. Das alles ist für einen erholsamen Schlaf wenig förderlich.” Gerade wer zum Grübeln neigt, dem gelingt es meist nicht, abends abzuschalten und seinen Frieden zu finden. Für Grübler gibt es verschiedene Techniken, die man lernen kann: “Manchen hilft die Gedankenstopp-Technik. Man übt ‘stopp’ zu sagen bei trüben Gedanken und ersetzt diese durch positive. Das klingt einfach, ist aber in der Realität schwer umzusetzen. Andere schwören auf die so genannte Stimulus-Kontrolle. Dabei steht man nachts auf und verlässt das Schlafzimmer, wenn die Grübeleien zu heftig werden.” Wer schlecht schlafen kann, sollte sein Schlafzimmer kritisch unter die Lupe nehmen. Manchmal liegen hier die Gründe für die Schlafstörung:

“Ganz wichtig: Schlafzimmer sind zum Schlafen da und nicht zum Essen oder Fernsehen. Das Zimmer sollte gemütlich sein, nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt. Wichtig ist auch eine gute Matratze. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten.”, rät Peter Kanzler. Außerdem sollte das Schlafzimmer dunkel genug sein. Denn durch zu viel Licht werde die Ausschüttung des Hormons Melatonin unterdrückt, welches wiederum den Schlaf fördert.

 

Quelle: Apotheken Umschau, Archivbild

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