Blutige Nase geholt? Diese Tipps helfen

Blutige Nase geholt? Diese Tipps helfen

Es muss nicht unbedingt eine Faust sein, die man auf die Nase bekommt. Manchmal reicht schon ein Ball oder es kommt einfach aus heiterem Himmel: Die Rede ist von Nasenbluten. Wenn es auf einmal rot aus der Nase tropft, ist guter Rat teuer. „Hals-Nasen-Ohren-Ärzte raten dann sich hinzusetzen, den Kopf nach vorne zu beugen und die Nasenflügel für einige Minuten fest zusammenzupressen. Man kann auch eine kalte Kompresse oder eine Eispackung in den Nacken legen, das hat den gleichen Effekt. Wichtig ist aber, dass man sich nichts in die Nase stopft, denn dadurch wird alles nur noch schlimmer.“, berichtet Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“. Wenn die Nase blutet, hat das in der Regel mit den Nasenschleimhäuten zu tun. Gerade im Winter sind unsere Riechorgane besonders empfindlich: „Nasenbluten tritt auf, wenn die Nasenschleimhaut trocken wird und dadurch die Gefäße verletzlich werden. Wenn man dann häufig niesen muss und sich die Nase putzt, kräftig schnäuzt, dann kommt es eben dazu, dass diese Gefäße in der vorderen Nasenhöhle platzen und es blutet.“ Am besten, es kommt gar nicht erst zu einer blutigen Nase. So kann man vorbeugen: „Oft spürt man ja schon, dass die Nase jetzt trocken ist, dass die Schleimhäute austrocknen.

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Da helfen dann Nasensprays mit Meerwasser. Die halten die Schleimhäute feucht und man kann sie auch dauerhaft nehmen, ohne dass man Probleme bekommt. Es gibt auch Nasenöle und Salben, die man in den vorderen Nasenbereich einbringen kann. Und was auch ganz interessant ist: Ausreichend trinken ist auch gut für die Schleimhäute.“, so Hans Haltmeier. Nasenbluten ist in der Regel für die Betroffenen nicht gefährlich. Riskant kann es aber werden, wenn man gerinnungshemmende Medikamente einnimmt. Dazu zählt unter anderem Acetylsalicylsäure, das in vielen gängigen Schmerzmitteln enthalten ist. Wenn das Nasenbluten nicht aufhört oder wiederholt auftritt, sollte man sich besser vom Arzt untersuchen lassen.

 

Quelle: Apotheken Umschau, Archivbild

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