Buddha in Deutschland: 100 buddhistische Meditationszentren öffnen ihre Türen

Bundesweiter Tag der offenen Tür am 21. September: Infos, Kurzvorträge und Meditation zum Mitmachen

Welchen Nutzen hat Meditation und wie kann man sie selbst im Alltag nutzen? Was bedeutet es für einen modernen Europäer, Buddhist zu sein? Solche Fragen können sich Interessierte am Sonntag, den 21. September, beantworten lassen: Unter dem Motto “Buddha in Deutschland” veranstalten rund 100 buddhistische Meditations- und Studienzentren von Kiel bis Garmisch-Partenkirchen einen gemeinsamen Tag der offenen Tür. Die Zentren bieten in der Regel zwischen 10 und 19 Uhr die Möglichkeit, sich unverbindlich umzuschauen, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen oder an Kurzvorträgen und angeleiteten Meditationen teilzunehmen. “Einfach mal in ein buddhistisches Zentrum reinzuschnuppern ist natürlich das ganze Jahr über möglich, aber am 21. September ganz besonders einfach.”, erklärt Holm Ay, Pressesprecher des Buddhistischen Dachverbands Diamantweg e.V., der die Veranstaltung koordiniert.

 

Lebensfrohe, ehrenamtlich engagierte Buddhisten

Zwar sei Missionieren im Buddhismus grundsätzlich tabu, so Ay. “Wer will, kommt aber leicht mit den Zentrumsmachern ins Gespräch. Das sind lebensfrohe und aufgeschlossene Leute, die den Buddhismus verständlich erklären können.” Nur so ließen sich die buddhistischen Meditationszentren betreiben, da sie ausschließlich auf freiwillige Unterstützung angewiesen seien. Alle Aktivitäten würden “ehrenamtlich und mit viel guter Laune” erbracht.

 

Größte buddhistische Richtung in Deutschland

Die rund 100 teilnehmenden Zentren gehören zur Karma-Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus, die bereits im 11. Jahrhundert gegründet wurde und heute unter deutschen Buddhisten die am meisten verbreitete Richtung darstellt. Sie vermittelt den Diamantweg-Buddhismus, der von Buddha als lebensnahe Ausprägung seiner Lehre gelehrt wurde und daher auch als Bereicherung eines Lebens mit Familie, Partnerschaft und Beruf geeignet ist. Dabei spielt die Erfahrung des Geistes in der Meditation eine wichtige Rolle.

 

Dauerhaftes Glück als Ziel

Das Ziel des Buddhismus ist dauerhaftes Glück, das unabhängig von der äußeren Lebenssituation erlebt werden kann. Als ersten Schritt hierzu übernehmen Buddhisten bewusst Selbstverantwortung für das eigene Leben. Letztlich sollen dann alle menschlichen Fähigkeiten durch die Meditation vollständig entfaltet werden. Holm Ay ist überzeugt, dass das funktioniert: “Man merkt schnell, wie Meditation hilft, eingefahrene Gedankenmuster im Alltag loszulassen. Dadurch wird man gleichzeitig selbst froher und nützlicher für andere – im Privatleben wie im Beruf.” Mehr Infos unter www.buddha-in-deutschland.de sowie www.buddhismus.de.

 

Text- und Bildquelle: Buddhistischer Dachverband Diamantenweg e.V., Bildrechte/Fotograf: Hania Lubek

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