Der Halbspanier Daniel Brühl ist ein beliebter Hollywood-Export. Sein neuestes Job-Highlight ist das UK-Kinodrama „7 Tage in Entebbe“ und basiert auf dem Geiseldrama von 1976. Im Interview mit COSMOPOLITAN spricht der Schauspieler über seine Heimat Spanien, wie er als Kind die Aufmerksamkeit auf sich zog und über Wutanfälle am Set.

Sein voller Name klingt schon nach Drama: Daniel César Martín Brühl González. Temperament ist ihm schon in die Wiege gelegt worden. „Generell würde ich sagen, dass ich schneller als ein langsamer und nervöser als ein in sich ruhender Typ bin. Kann auch nerven. Sogar mich selbst.“ Der Kosename seiner Mutter für ihn: Mosca Azul (Übersetzt: Schmeißfliegen). „Weil ich eine penetrante Nervensäge bin.“

Als Kind hat sich der Schauspieler oft tot gestellt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. „Bis hin zum ausgesteckten Fön in der Badewanne! Ich fand die Reaktionen spannend. Zu sehen, ob meine Performance klappt. Das gleiche beim Cowboyspielen mit meinem Vater: Erschossen zu werden, fand ich am coolsten. Das Hinfallen, Zucken, leblos dazuliegen…“

Das spanische Temperament äußert sich bei Daniel Brühl zum Teil auch in theatralischen Szenen in der Öffentlichkeit. „Ich bin auch eine kleine Drama-Queen. Das ist das spanische Erbe. Früher habe ich am Set ab und zu Wutanfälle bekommen.“ Was er am liebsten in seiner Heimat Barcelona tut: „Mit den alten Opas in den Wermut-Spelunken herumhängen und einen trinken. Arriba, abajo, al centro pa dentro!“

 

 

 

Quelle: Cosmopolitan, Bildquelle. Image.net