Das Ende der „Backstreet Boys“? Jetzt tingeln sie als Traumschiff-Kapelle

Am 20. April 1993 haben sich die „Backstreet Boys“ in Orlando, Florida gegründet. Entdeckt wurden sie von Lou Pearlman, der als Manager für eine Band in seiner Heimat Flushing, Queens (N.Y.) anfing und auch der Cousin des weltbekanntenAm 20. April 1993 haben sich die „Backstreet Boys“ in Orlando, Florida gegründet. Entdeckt wurden sie von Lou Pearlman, der als Manager für eine Band in seiner Heimat Flushing, Queens (N.Y.) anfing und auch der Cousin des weltbekannten Musikers Art Garfunkel ist. Pearman war auch für die Erfolge von anderen Boygroups verantwortlich. So betreute er auch „NSYNC“ und die vor allem in Deutschland bekannten Bands „Natural“ und „US5“. Jetzt sitzt Pearlman im Knast. Am 21. Mai 2008  wurde er von einem Gericht in Orlando zu einer 25-jährigen Gefängnisstrafe wegen ausbleibender Kreditrückzahlungen in Millionenhöhe verurteilt, die er allerdings durch Rückzahlung der Schadenssumme mindern konnte. Das Ende der „Backstreet Boys“ wurde 2001 durch die Alkoholkrankheit des Bandmitglieds AJ eingeläutet, eine Band die bis dato weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, was sie zur erfolgreichsten Boygroup aller Zeiten machte. Sie versuchten auch nach dem Ausscheiden von Kevin Richardson immer wieder einen Neuanfang, was aber nie mehr richtig gelingen wollte. Nun haben sie wohl die Reißleine gezogen und tingeln als alternde „Boygroup“ auf einem Kreuzfahrtschiff herum. Da ist wohl eine völlig neue Zielgruppe angesagt. Nicht dass die Damen und Herren bereits im Rollstuhl herum fahren würden, aber von kreischenden Teenies zur „Unterhaltungskapelle“ auf einem Kreuzfahrtdampfer degradiert zu werden, das muss hart sein.


Die Zeiten von vollgefüllten Stadien mit kreischenden Teenies sind wohl endgültig vorbei. Dabei waren und sind die schnuckeligen Jungs, die mittlerweile gestandene Männer sind wirkliche Gesangstalente. Schade, dass nicht einer den Weg weiter verfolgen konnte – nicht mal Brian Littrell, der mit Abstand die besten Stimme und das größte Talent hat. Am 9. Dezember startet die viertägige Schiffreise in Florida, bei der Brian Littrell, Nick Carter, Howie Dorough und Alexander James McLean auftreten werden. Aber wenn man schon eine ehemalige Boygroup an Bord hat, dann solls auch so richtig krachen. Neben ihren Auftritten sind diverse Motto-Partys geplant. Auch auf ihrer Webseite kündigen die Jungs vollmundig ihr Programm an: „Das wird ein einmaliges Erlebnis werden, das sie mit Euch, den Fans, teilen werden. Einige der spassigen Dinge, die es geben wird, sind u.a. eine Performance von den Backstreet Boys im kleinen Kreis, eine Fragerunde, Foto-Session, Party an Deck und eine Beach-Party. Alle Events werden von den Boys  selber ausgerichtet.” Na, wenn das nicht aufregend klingt? Am 15. März beginnt der Ticketverkauf und es fragt sich ob die Fans dann auch noch Schlange stehen werden. (MU)


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