Mit insgesamt neun Produktionen ist das ZDF in diesem Jahr auf dem 38. Filmfest München vertreten. Vier davon laufen in der Programm-Reihe „Neues Deutsches Kino“ und fünf sind in der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“ vertreten.

Regisseur Nikias Chryssos erzählt mit dem dystopisch-psychologischen Thriller „A Pure Place“ eine moderne Parabel über den gesellschaftlichen Terror der Perfektion und die Untiefen der menschlichen Seele. In der ZDF-Koproduktion „Ivie wie Ivie“ von Regisseurin Sarah Blaßkiewitz verdrängt eine junge afrodeutsche Frau ihre afrikanischen Wurzeln – bis sie durch den Tod des Vaters ihrer Halbschwester wieder begegnet. In der Programmreihe „Neues Deutsches Kino“ läuft ebenso das Drama „Nahschuss“ mit Lars Eidinger, Luise Heyer und Devid Striesow, das von der Lebensgeschichte des Dr. Werner Teske inspiriert ist – er wurde 1981 in der DDR zum Tode verurteilt und hingerichtet. Regisseurin Franziska Stünkel schrieb auch das Drehbuch. Der Spielfilm „Viva Forever“ von Regisseurin Sinje Köhler thematisiert die Freundschaft von sechs Frauen Ende zwanzig, für die ein Zusammentreffen am Gardasee zeigt, dass sie sich im Laufe der Jahre auseinanderentwickelt haben.

In der Sektion „Neues Deutsches Fernsehen“ sind fünf Produktionen vertreten: Lisa Maria Pothoff ist als Vorsitzende eines Pharmaunternehmens in dem Fernsehfilm „Eine riskante Entscheidung“ (Regie: Elmar Fischer) mit der möglichen vorzeitigen Herausgabe eines noch nicht marktreifen Medikaments konfrontiert, als bei einer Neunjährigen eine seltene, unheilbare Krankheit diagnostiziert wird. In der Komödie „Endlich Witwer – Forever Young“ (Buch und Regie: Anca Miruna Lăzărescu) erzählt Joachim Król seine Figur Georg Weiser nach der Wandlung vom Menschenfeind zum Menschenfreund weiter und muss sich dieses Mal seiner Vergangenheit stellen. In dem von Vanessa Jopp inszenierten neuen Samstagskrimi „Kolleginnen – Das böse Kind“ sind Caroline Peters und Natalia Belitski als außergewöhnliches Frauen-Duo am Start. Weil sie die Schnauze voll hat, hat Carla Michelsen (Maren Kroymann) in Rainer Kaufmanns Komödie „Mutter kündigt“ Erbanteile und einen Vertrag vorbereitet, der ihren drei erwachsenen Kindern einfach kündigt. Jena und Umgebung ist der Schauplatz für den zweiten neuen Samstagskrimi „Theresa Wolff – Home Sweet Home„, in dem zum ersten Mal eine Rechtsmedizinerin (Nina Gummich) als Hauptfigur im Fokus steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text – und Bildquelle: ZDF, Fotocredit: ZDF/Franziska Stuenkel