Dennenesch Zoudé: Eine Trauerbegleiterin half ihr über den Tod ihres Mannes hinweg

Dennenesch Zoudé: Eine Trauerbegleiterin half ihr über den Tod ihres Mannes hinweg

Dennenesch Zoudé, 52, spricht erstmals darüber, wie sie den plötzlichen Tod ihres Mannes Carlo Rola, 58, vor drei Jahren verarbeitet hat. Die Schauspielerin („Tierärztin Dr. Mertens“) erklärte nun in einem Interview: „Nur eine Woche später habe ich mir eine Trauerbegleiterin gesucht. Man muss doch erst mal verstehen, was es bedeutet, wenn der wichtigste Mensch im Leben einfach nicht mehr da ist.“

Heute sei sie „wahnsinnig neugierig auf alles, was noch kommt.“ Auch in Sachen Liebe. Zoudé weiter: „Ich glaube nicht, dass man Flirten verlernen kann.“

Dennenesch Zoudé’s Karriere begann 1995/1996 mit der Fernsehserie Gegen den Wind, ihr Theaterdebüt gab sie 1996 mit einer Rolle im Bühnenstück Lysistrata von Jürgen Benecke.[9] 1998 sah man sie in drei Folgen der Fernsehserie Klinik unter Palmen. 1999 spielte sie am Ernst-Deutsch-Theater in dem Hemingwaystück Die fünfte Kolonne unter der Regie von Christian Kohlund. 2002[10] und 2003[11] war sie die Buhlschaft bei den Berliner Jedermann-Festspielen in Jedermann von Brigitte Grothum.

2004 spielte Zoudé in der Utta-Danella-Verfilmung Das Familiengeheimnis die Rolle der Madlon Goltz neben Christiane Hörbiger und Hardy Krüger junior. In mehreren Folgen von Polizeiruf 110 spielte sie die Ermittlerin Carol Reeding. Von 2004 bis 2007 erhöhte die Rolle der Wilhelmina Makhubela in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast ihren Bekanntheitsgrad beim deutschen Fernsehpublikum noch einmal deutlich.

2006 verkörperte Zoudé die weibliche Hauptrolle der Stella Ahrens im Fernsehdrama Meine Mutter tanzend von Jan Ruzicka neben Jutta Speidel und Gila von Weitershausen. Die adoptierte Stella Ahrens möchte kurz vor ihrer Heirat mehr über ihre Familienherkunft erfahren und lernt ihre biologische Mutter, die weiße Supermarktkassiererin Beate Gruber kennen. Der Film erzählt von der schwierigen Annäherung von Tochter und Mutter.

Erneut ein Familiengeheimnis stand im Mittelpunkt der Neuverfilmung des Johannes-Mario-Simmel-Romans Und Jimmy ging zum Regenbogen. Hier spielte Zoudé unter der Regie ihres Lebenspartners Carlo Rola neben Heino Ferch die weibliche Hauptrolle der Irene Waldeck, LKA-Ermittlerin und Enkelin des Mordopfers.

Ein weiterer Publikumserfolg war das Fernsehspiel Familiengeheimnisse in 2011. Zoudé spielte die weibliche Hauptrolle neben Hardy Krüger, der nach über 20 Jahren wieder eine Rolle übernahm. 2011 folgte ein Engagement an der Neuköllner Oper Berlin als Sängerin und Schauspielerin in der sozialkritischen Wagner-Umschreibung Rheingold Feuerland in der musikalischen Bearbeitung von Simon Stockhausen.

Quelle: Gala, Wikipedia, Bildrechte: Dennenesch Zoudé/Instagram

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