Schon vor Ende der Rückrunde konnten die abstiegsbedrohten Kölner den ersten Sommerneuzugang vermelden. Nach Ende der Saison schließt sich der 23-jährige Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic den Domstädtern an. Der österreichische Nationalspieler kommt von Rapid Wien an den Rhein und soll einen 4-Jahres-Vertrag beim FC unterschreiben haben.

Trotz der prekären Situation, in der sich die Kölner aktuell befinden, wird hinter den Kulissen fieberhaft am Kader für die Saison 2021/22 geplant. Dabei müssen die Verantwortlichen des FC für zwei Szenarien planen. Aktuell stehen die Geißböcke auf Tabellenrang 17 und müssen unbedingt das letzte Spiel gewinnen, um nicht direkt abzusteigen. Die Hoffnung liegt dabei insbesondere in Trainerroutinier Friedhelm Funkel, der schon so oft als „Feuerwehrmann“ mit einem Bundesligaclub knapp den Abstieg verhindern soll. Wer kommende Saison Trainer bei den Kölnern wird, ist noch nicht bekannt.

Für den Neuzugang Ljubicic, der bei Rapid Wien schon in jungem Alter zu den absoluten Leistungsträgern gehört, ist die Situation durchaus unglücklich. Er hat sich mit der Hoffnung, in der 1. Bundesliga die nächsten Schritte zu machen, dem 1. FC Köln verpflichtet und muss nun eventuell in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga auflaufen. In der 1. Österreichischen Liga war der defensive Mittelfeldspieler sehr erfolgreich. Der U-Nationalspieler kommt in 126 Einsätzen für Rapid Wien auf acht Tore und zehn Torvorlagen. Somit hat er entscheidenden Anteil an der guten Saison der Wiener.

Ljubicic wird den Abstiegskampf in der Bundesliga genau beobachten und hoffen, dass der FC, der laut Experten von bwin als Außenseiter in den letzten Spieltag geht, noch das Ruder rumreißen kann. Die Verantwortlichen von Köln freuen sich so oder so darüber, den Österreicher an Köln binden zu können. Sportdirektor Horst Held sagte, „ man sei sehr froh, Dejan von einem Wechsel nach Köln überzeugt zu haben. Er habe eine fantastische Saison gespielt und im Alter von 23 Jahren Rapid Wien als Kapitän angeführt. Dies habe das Interesse der Kölner geweckt. Der Spieler werde vom Sommer an mit seiner außergewöhnlichen Qualität das defensive Mittelfeld verstärken.“

Auch bei den Kölner Anhängern kam die Verpflichtung des Mittelfeldspielers gut an. Allerdings bangen aktuell alle, die es mit den Geißböcken halten, um den Verbleib in der 1. Bundesliga. Der Gang zurück in die Zweitklassigkeit würde den Verein sehr hart treffen und sicher zu einem Umbruch in der Mannschaft führen. So bleibt zu hoffen, dass Köln noch das kleine Wunder schafft und Ljubicic nächste Saison wie geplant die Strippen im defensiven Mittelfeld der Domstädter zieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: news factory, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann