Deutschland weit vorne beim Kinderschutz im Tourismus

Fünf neue Unterzeichner des Child Protection Code – The Code Organisation und seine Mitglieder stellen sich der Öffentlichkeit auf der ITB

 

Auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin unterzeichneten fünf weitere deutsche Unternehmen den Kinderschutzkodex im Tourismus. Die vier Reiseveranstalter a&e erlebnis:reisen, Hauser Exkursionen international GmbH, SKR Reisen GmbH, Wikinger Reisen GmbH und der Verband forum anders reisen e.V. haben sich verpflichtet, die sechs Kriterien des Kinderschutzkodex umzusetzen. Sie haben Aktionspläne entwickelt und Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden durchgeführt. “Unternehmen im Tourismus handeln verantwortlich, wenn sie den Child Protection Code in Travel and Tourism unterzeichnen und umsetzen.”, erklärt Antje Monshausen von Tourism Watch/Brot für die Welt und Vorstandsfrau von ECPAT Deutschland e.V. In Deutschland haben nun bereits zehn Unternehmen bzw. Verbände den Kinderschutzkodex unterzeichnet. Johannes Reißland, Geschäftsführer bei forum anders reisen betont: “Kinderschutz ist bereits seit Jahren fester Bestandteil im Kriterienkatalog des forum anders reisen, und mit der offiziellen Unterzeichnung des Kinderschutzkodex von The Code gehen wir nun einen Schritt weiter. Besonders freut es mich, dass auch unsere Mitglieder a&e erlebnis:reisen, Hauser Exkursionen international und SKR Reisen den Kinderschutzkodex in ihre Unternehmenstätigkeit aufnehmen und zeitgleich mit uns unterzeichnen.”

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“Als ersten Schritt”, so Christian Schröder, Qualitätsbeauftragter von Wikinger Reisen, “starten wir jetzt eine intensive Aufklärungsphase, um den Kinderschutzkodex mit Mitarbeitern, Leistungsträgern und Reiseleitern zu kommunizieren, insbesondere durch Schulungen am Firmenstandort und durch den Informationstransfer in die Zielgebiete.” Die Unterstützung durch die Kinderrechtsorganisation ECPAT und dem Child Protection Code Office und Board macht es den Unternehmen leicht, den Kinderschutzkodex umzusetzen. Seit Mittwoch konnten sich Reisende und Tourismusunternehmen auf der ITB über Möglichkeiten informieren, wie Kinder vor sexueller Ausbeutung geschützt werden können. Am von der ITB Messe Berlin, der EU, der The Code Organisation und ECPAT Deutschland e.V. finanziell getragenen Stand, wurde das neue Online-Bewerbungsverfahren gezeigt und ein E-Learning Beschäftigten der Reisebranche vorgestellt. Die Umsetzung des Kinderschutzkodex wird in Deutschland von einer Arbeitsgruppe begleitet, an der die Unterzeichner entweder selbst oder durch ihren Verband vertreten, mitarbeiten und in der auch ECPAT Deutschland e.V. und die ProPK (Polizeiliche Kriminalprävention) vertreten sind. ECPAT (www.ecpat.de) steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes”. Die Organisation umfasst ein Netzwerk von Hilfswerken, Beratungsstellen, Fachstellen, Streetwork Projekten, Kinderschutzhäusern und Kinderrechtsorganisationen in 80 Ländern weltweit.

 

Text – und Bildquelle: ECPAT Deutschland e.V.

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