„Día de los Muertos“ im Rautenstrauch-Joest-Museum
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„Día de los Muertos“ im Rautenstrauch-Joest-Museum

Der „Mexikanische Totentag“ findet am Freitag, 1. November 2019, von 14 bis 18 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29-33, statt. Wie in Mexiko gibt es zur Eröffnung auch im Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM) traditionelles Totenbrot, Kakao und Musik, zudem Verkaufs- und Informationsstände mit Produkten aus Mexiko, Livemusik, einen Vortrag und den Film „Rest in Peace“ von Andrea Morgenthau (2010), in dem es auch um den „Día de los Muertos“ geht. Kinder können Totenschädel aus Zucker basteln.

Jedes Jahr besuchen zum „Día de los Muertos“ in Mexiko die Toten die Lebenden, was vor allem als freudiges Ereignis gefeiert wird – mit inzwischen sechsjähriger Tradition auch im Rautenstrauch-Joest-Museum. Der Totenaltar 2019 ist Malintzin (Malinche) und B. Traven gewidmet. Der Tod der indigenen Malintzin jährt sich dieses Jahr zum 490. Mal. Vor 500 Jahren wurde sie die Geliebte des spanischen Eroberers Cortés, nahm eine zentrale Rolle bei der spanischen Eroberung Mexikos ein und gilt bis heute als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der mexikanischen Geschichte. Der unter dem Pseudonym B. Traven schreibende Otto Feige war ein deutschsprachiger Autor und starb vor 50 Jahren. Der für seinen Roman „Das Totenschiff“ bekannte Traven schickte 45 Jahre lang aus Mexiko größtenteils sozialkritische Romane an deutsche Verlage und verschleierte Zeit seines Lebens seine wahre Identität.

Der Altar im Foyer des RJM kann bis zum Thementag Lateinamerika am 24. November 2019 besichtigt werden. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, zur Eröffnung Fotos ihrer Verstorbenen mitzubringen und auf den Altar zu legen.

Der Eintritt für die Tageskarte Museum kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro (inklusive Eröffnungsprogramm Dauerausstellungsintervention „500 Jahre Eroberung Lateinamerikas: Kolonialismus und Überlebensstrategien” 1. November 2019, am Vormittag ab 10.30 Uhr)

Ein detailliertes Veranstaltungsprogramm ist unter www.museenkoeln.de/rjm abrufbar.

 

 

 

Text – und Bildquelle: Stadt Köln, Fotocredit: Anne Slenczka

 

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