Dicker Hals: Was bei Mandelentzündung Linderung bringt

Haben Sie mal wieder einen dicken Hals und der rührt nicht vom Ärger, dann kann es sich um eine Mandelentzündung handeln. Eine akute Mandelentzündung oder auch Angina genannt, macht sich mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar. Dass die Mandeln betroffen sind, ist keine Überraschung, schreibt das Apothekenmagazin Baby und Familie, denn die kleinen Organe für die Immunabwehr haben nur eine Aufgabe: Krankheitserreger abzufangen. Und das gilt für Erwachsene wie für Kinder, sagt Chefredakteurin Stefanie Becker und erklärt weiter, wann man mit seinem kranken Kind zum Arzt gehen sollte: „Auf jeden Fall, wenn die Halsschmerzen von hohem Fieber begleitet werden oder wenn die Beschwerden nach drei Tagen nicht abklingen. Anhand eines Rachenabstrichs oder einer Blutuntersuchung kann der Arzt dann feststellen, ob Viren oder Bakterien die Ursache sind. Wenn Bakterien dahinter stecken, dann verschreibt der Arzt ein Antibiotikum.“ Und dies sollte immer über die ganze vorgesehene Zeit eingenommen werden, so wie es der Arzt verordnet hat, auch wenn sich das Kind schon wieder fit fühlt. Es können sich sonst unter den Krankheitserregern leicht Resistenzen bilden.

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Aber zurück zu unserem kleinen Patienten. Wie soll er zu Hause behandelt werden? „Bei Halsschmerzen sind kalte Speisen und Getränke sehr beliebt. Sie können dem kranken Kind zum Beispiel Eiswürfel aus Salbeitee zu lutschen geben, die gegen die Entzündung helfen. Da trockene Raumluft zusätzlich die Schleimhäute reizt, sollten Sie immer eine Schale mit Wasser ins Zimmer stellen.“ Um die Krankheit zu vermeiden, ist Vorsorge das Beste. Wie kann man also Mandelentzündung vorbeugen? „Leider kann man sich nicht absolut schützen. Damit die Erreger nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden, sollte man sich immer die Hände waschen, wenn man nach Hause kommt. Natürlich helfen auch die hinlänglich bekannten Strategien, um ein gutes Immunsystem zu entwickeln: Bei Wind und Wetter raus, gesunde Ernährung und viel Bewegung.“ Da eine Mandelentzündung durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, und gerade in den ersten Tagen sehr ansteckend ist, sollte das Kind in dieser Zeit zu Hause bleiben.

 

Quelle: Baby und Familie, Bildquelle: Getty Images

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