Riley Keough, die Enkelin von Elvis Presley,  äußert sich zu den Herausforderungen und Schicksalsschlägen, die ihre Familie geprägt haben. Die 34-jährige Schauspielerin hat die Autobiografie ihrer verstorbenen Mutter, Lisa Marie Presley abgeschlossen und gibt darin Einblicke in das Leben innerhalb einer der bekanntesten Show-Familien Amerikas.

Riley beschreibt den Prozess der Bucherstellung: „Es war unglaublich emotional. Ich hatte ihr versprochen, ihr bei diesem Buch zu helfen, aber ich wusste nicht, wie krank sie tatsächlich war. Es fühlte sich an, als wäre es meine Pflicht, dieses Versprechen einzulösen.“ Ihre Mutter starb überraschend im Januar 2023 im Alter von 54 Jahren an den Spätfolgen einer Operation gegen Übergewicht.

Ein zentrales Thema des Interviews ist der Druck, der mit dem Namen Presley verbunden ist. „Der Druck, ein Presley zu sein, war für uns alle enorm“, erklärt Riley und verweist auf die Belastungen, die auch ihren Bruder Ben erfuhren, der sich im Alter von 27 Jahren das Leben nahm. „Er war extrem sensibel. Er sah aus wie Elvis und wollte Musik machen, aber ich glaube, er fühlte, dass er dem Druck nicht gewachsen war.“

Riley spricht auch offen über die Drogenabhängigkeit ihrer Mutter, die nach einem Kaiserschnitt zur Schmerzbehandlung Opioide erhielt. Diese Abhängigkeit, die zunächst der Schmerzlinderung diente, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem ernsthaften Problem, das tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Familie hatte. Auf dem Höhepunkt ihrer Abhängigkeit habe sie bis zu 80 Tabletten pro Tag eingenommen.

Ein weiterer prägender Aspekt in Rileys Kindheit war die Beziehung zwischen ihrer Mutter und Michael Jackson, die unter den Augen der Weltöffentlichkeit 1994 eine zweijährige Kurzzeitehe eingingen. Sie erinnert sich an den Besuch im Spielzeuggeschäft Hamleys in London, das für sie und ihren Bruder geschlossen wurde. „Die beste Erinnerung war, als er für uns das siebenstöckige Spielzeuggeschäft Hamleys schließen ließ. Nur mein Bruder und ich durften allein darin rennen. Das war unvergesslich“, sagt sie. Riley hebt hervor, dass Ruhm oft zu Schwierigkeiten führt, da viele Menschen versuchen, berühmte Personen zu kontrollieren oder zu isolieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stern, Fotocredit: Riley Keough/Instagram

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