„Erzähl mir Kunst“ für Familien und Schulen. Gemälde im Wallraf-Richartz-Museum mit Video-Clips erkunden

„Erzähl mir Kunst“ für Familien und Schulen. Gemälde im Wallraf-Richartz-Museum mit Video-Clips erkunden

Mit der digitalen Kurzfilmreihe „Erzähl mir Kunst“ stellen das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und der Museumsdienst Köln auf spielerische Art und Weise zehn ausgewählte Meisterwerke des Museums vor. Das Angebot richtet sich an Familien, Schulen und Interessierte. Wer sich die Videos ansehen und anhören möchte, braucht keinerlei Vorkenntnisse – Neugier genügt. „Ralph Erdenberger hat aus seinen beliebten Wallraf-Hörspielen jetzt faszinierende Video-Clips gemacht, die besonders junge Gäste auf spannende Touren durch unsere Gemälde leiten. ‚Erzähl mir Kunst‘ erweitert unsere digitalen Angebote und wird gewiss Begeisterung wecken“, verspricht Museumsdirektor Marcus Dekiert.

Die etwa vier bis fünfminütigen Kurzfilme ermöglichen besonders Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zu den Kunstwerken. Dramaturgische Mittel wie Kamerafahrten über das Werk, das Spiel mit Licht und Schatten, verschiedene Ansichten von der Totale bis zu Details sowie Musik, Geräusche und verschiedene Erzählstrategien, lassen die Werke für Betrachter*innen lebendig werden. Die einzelnen Videos sind sehr abwechslungsreich gestaltet: Es gibt Monologe, Dialoge, Abenteuer- und Gruselgeschichten. Eine festgelegte Reihenfolge oder Personen, die immer wieder auftauchen, gibt es nicht. Jeder Film steht für sich, zusammen bilden sie eine Art Sammelalbum an Kunst-Geschichten.

Kinder und Familien oder Schüler*innen können zum Beispiel zusammen mit dem „Kunstkommissar Kunz“ die Rätsel um Peter Paul Rubens und sein Gemälde „Juno und Argus“ lösen oder zu atmosphärischen Klängen in die Welt von Arnold Böcklins Gemälde „Überfall von Seeräubern“ eintauchen. „Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Kurzfilme ist gewollt, denn so wird für jeden Geschmack etwas angeboten und die Geschichten lassen sich außerdem ganz individuell weiter erzählen. Die grundlegenden Informationen der Beiträge sind dabei immer abgesichert und historisch korrekt. Was dagegen die einzelnen Figuren in den Filmen machen und erzählen, könnte so gewesen sein – oder auch ganz anders“, erläutert Dr. Matthias Hamann, Direktor des Museumsdienst Köln.

Die Filme konnten realisiert werden dank der Förderung durch das Landesprogramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“.

Speziell für Schulen wurde zu jedem Film Zusatzmaterial entwickelt, das zur weiteren Auseinandersetzung mit den Kunstwerken einlädt. Pro Kunstwerk gibt es ein PDF-Formular mit Hintergrundinformationen für Lehrer*innen sowie zwei Mitmach-Ideen für Schüler*innen. Neben kleinen Schreibaufgaben können die Kinder hier zum Beispiel Anleitungen für die Gestaltung einer Schatzkarte oder für die Herstellung von Farben nach mittelalterlichem Vorbild finden. Das Material steht direkt unter den jeweiligen Kurzfilmen auf dem Portal https://museenkoeln.de/portal/Digitale-Angebote_Schulen zum Herunterladen bereit.

Der Museumsdienst setzt die Reihe der „Erzähl mir…“-Geschichten in Zusammenarbeit mit weiteren Museen der Stadt Köln fort. In Vorbereitung sind bereits entsprechende Filme zu ausgewählten Werken im Kölnischen Stadtmuseum, dem Museum Schnütgen und dem Römisch-Germanischen Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Stadt Köln, Fotocredit: KNJ/Martina Uckermann

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