Gaycom fand zum zweiten Mal in Köln statt

Bürgermeisterin Scho-Antwerpes lobt Arbeit der Stadtarbeitsgemeinschaft

Bereits zum elften Mal haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen, zahlreichen lesbisch-schwulen Organisationen und der Landesregierung in NRW, zur Gaycom, dem lesbisch-schwulen Städtetag, getroffen. Die Veranstaltung fand auf Einladung von Oberbürgermeister Jürgen Roters erstmals im Ratssaal des Kölner Rathauses statt. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld der Tagung begrüßte, zeigte sich stolz, dass es gelungen sei, die Gaycom nun zum zweiten Mal in Köln auszurichten. Das Angebot der Stadt Köln, den Ratssaal für die Konferenz zur Verfügung zu stellen, betrachtete sie als Zeichen der Wertschätzung der Community gegenüber, die in Köln stets präsent ist und die Stadt zu einer Hochburg lesbisch-schwulen Lebens macht. Besonders unterstrich die Bürgermeisterin die Bedeutung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender (StadtAG LST), mit der Politik und Verwaltung in den vergangenen Jahren eng zusammen gearbeitet haben. „Durch diese intensive Kooperation haben die Beteiligten einen erheblichen Beitrag zu mehr Akzeptanz und Respekt von gleichgeschlechtlichem Leben als Teil der gesellschaftlichen Normalität leisten können.“, sagte Bürgermeisterin Scho-Antwerpes.

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Die gute Zusammenarbeit wurde bei der Vorstellung der bisher erzielten Erfolge sowie der Ziele für die gerade begonnene Ratsperiode durch einen gemeinsamen Vortrag von Dr. Beate Blatz, die Rubicon e.V. in der Stadtarbeitsgemeinschaft vertritt, und Christian Rahmfeld, Leiter der Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender, unterstrichen. Mit großer Aufmerksamkeit wurden auch die Vorträge zu Beispielen kommunalen Handelns aus Münster (Caroline Frank), Duisburg (Doris Freer und Joachim Müller) und Düsseldorf (Jana Hansjürgen) verfolgt. Über die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren sowie die Ausblicke für die nächsten Jahre wurde angeregt diskutiert. Die Organisatoren der Gaycom, Schwules Netzwerk NRW und Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW, bedankten sich herzlich bei Oberbürgermeister Jürgen Roters für die Einladung ins Kölner Rathaus. Sie werteten es als wichtiges Signal der Hochachtung vor der lesbisch-schwulen Community, der Konferenz einen würdigen Rahmen verliehen zu haben.

 

Quelle: Stadt Köln, Bildquelle: adrants.com

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