Gewinn für mich, Gewinn für andere – 50 Jahre Freiwilligendienst beim IB

Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Jugend- und Seniorenzentren sowie Sportvereine: Überall arbeiten freiwillige Helfer mit. Und einer der ersten, der Freiwillige in solchen Einrichtungen begleitet hat, ist der Internationale Bund (IB). Der startete vor genau 50 Jahren damit. Die Idee eines Freiwilligendienstes kam in Deutschland Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts auf, weil damals in vielen Pflegeeinrichtungen akuter Arbeitskräftemangel herrschte. “Da wurde von kirchlicher Seite aufgerufen, insbesondere richtete sich dieser Aufruf an junge Frauen, doch – wie es in der damaligen Diktion hieß – ein Jahr für den Nächsten zu geben. Dieser Aufruf fand zunächst relativ wenig Anklang, wurde aber trotzdem danach auch von den nicht-kirchlichen Wohlfahrtsverbänden aufgenommen. Der Internationale Bund hat auch sehr schnell geschaltet und hat sich da 1963 ebenfalls eingeklinkt, ein Jahr, bevor das Ganze durch den Deutschen Bundestag auch bundesweit gesetzlich geregelt wurde.”, erklärt Hartmut Brombach, der Freiwilligendienst-Experte vom Internationalen Bund, einem der größten Dienstleister in der Jugend-, Sozial und Bildungsarbeit in Deutschland. Was beim IB damals an zwei Standorten in Tübingen und Stuttgart mit dem so genannten Freiwilligen Sozialen Jahr begann, hat inzwischen ganz andere Dimensionen erreicht.

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“Heute bieten wir ein ganz breites Spektrum von Programmen an. Neben dem klassischen FSJ bieten wir an das Freiwillige Ökologische Jahr und seit einigen Jahren ja auch den Bundesfreiwilligendienst. Wir bieten im internationalen Bereich im Programm ‘weltwärts” vom Entwicklungshilfeministerium Möglichkeiten an, sich in der früher so genannten Dritten Welt zu engagieren. Und wir bieten über den so genannten Internationalen Jungendfreiwilligendienst auch ein Programm des Jugendministeriums an, sich einfach in allen gewünschten Ländern außerhalb Deutschlands zu engagieren.”, so Hartmut Brombach. Wer als Freiwilliger in Deutschland arbeiten will, muss dafür allerdings älter als 16 Jahre sein. Und… “…wenn man ins Ausland gehen will, dann ist es beim Internationalen Bund eine Voraussetzung, dass man mindestens 18, also volljährig ist. Das ist aber bei den anderen Trägern unterschiedlich. Ansonsten muss man natürlich eine Motivation mitbringen. Man muss bereit sein, sich auf etwas Neues, vielleicht auch auf etwas Fremdes einzulassen, man muss bereit sein, mit Menschen zu arbeiten.”, sagt der Experte. Belohnt wird man dafür mit jeder Menge neuer Erfahrungen und einem kleinen Taschengeld. Außerdem ist man während dieser Zeit renten- und krankenversichert. Für alle, die mehr über die Freiwilligendienste wissen möchten: Klicken Sie einfach mal auf www.internationaler-bund.de. Dort finden Sie alles, was Sie dazu wissen müssen – und einen Bewerbungsbogen zum Download.

 

Text – und Bildquelle: Internationaler Bund

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