Joaquin Phoenix : Absturz eines Hollywoodstars

Was ist mit dem einst so gefeierten Filmstar passiert? Jüngste Bilder und Kommentare aus seinem Freundeskreis lassen Schlimmes erahnen. Der Schauspieler sieht sehr schlecht aus. Als man ihn jetzt in Miami auf einer Silvesterparty sah, erkannte man Joaquin Phoenix kaum wieder. Dass der Vollbart wieder im Trend liegt, ist auch nicht mehr ganz so neu, aber Joaquin Phoenix wird wohl kaum einem Modetrend folgen wollen, sondern ist einfach nur zu faul sich zu rasieren. So sieht der ungepflegte Rauschebart jedenfalls aus. Das Gesicht gezeichnet wohl vom übermäßigen Alkohol -und Drogenmissbrauch. Tiefe Augenringe deuten auf einen exzessiven Lebenswandel hin und auch der Bierbauch wird nicht über Nacht gewachsen sein. Bereits 2005 machte Joaquin Phoenix einen Drogenentzug mit, aber ist wohl wieder rückfällig geworden. Erst vor kurzem gab der Schauspieler bekannt, dass er sich ganz aus der Filmwelt verabschieden wolle, und sich nur noch der Musik widmen werde.

 

Der Preis des Erfolges war wohl zu hoch
Die Darstellung des römischen Kaisers Commodus in „Gladiator“ mit Oscar-Preisträger Russell Crowe war der Beginn einer großen Karriere. Dafür wurde er 2000 unter anderem für einen Golden Globe und einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. Der ganze große Durchbruch aber kam mit der Rolle des bekannten Country-Sänger Johnny Cash in der biografischen Verfilmung „Walk the Line“ an der Seite von Reese Witherspoon. Für diesen Film lernte er Gitarre spielen und nahm Gesangsunterricht, und das alles mit Erfolg. Denn Joaquin Phoenix sang alle im Film dargestellten Songs selbst. Die Kritiker und das Publikum waren diesmal einer Meinung, was selten genug vorkommt, und feierten dem großen Durchbruch des Hollywoodschauspielers. Joaquin erhielt bei der Verleihung des Golden Globes 2006 den Preis als bester Hauptdarsteller. Es folgte die Nominierung als bester Hauptdarsteller bei den Oscars. Aber der Preis des Erfolges war wohl zu hoch. Bereits nach den Dreharbeiten wurde er in eine Klinik wegen Alkoholsucht eingeliefert.


Joaquin Phoenix : Absturz eines Hollywoodstars

Bereits sein Bruder River Phoenix hatte große Drogenprobleme an denen er schließlich am 31.Oktober 1993 starb. Bester Film des Jungschauspielers war 1991 „My Private Idaho“, unter der Regie von Gus Van Sant, wo er der Seite von Keanu Reeves einen homosexuellen Stricher darstellte. Das tat er so überzeugend, dass sich viele fragten, ob er auch im Privatleben homosexuell sei, ja man ging sogar soweit, Keanu Reeves und River Phoenix eine Affäre anzudichten, dabei waren beide nur sehr gute Freunde.
Manchmal verwischt sich Film und Wirklichkeit, und damit kann nicht jeder umgehen. In der Halloween-Nacht 1993 brach Phoenix nach einer Überdosis Heroin und Kokain (Speedball) in den Armen seines Bruders Joaquin Phoenix vor Johnny Depps Nachtclub Viper Room in Hollywood (8852 Sunset Boulevard) zusammen. Schnell brachte man ihn ins Cedars-Sinai Medical Center, aber dort konnte nur noch der Tod durch Herzstillstand festgestellt werden. Laut Autopsie hatte er einen Drogencocktail mit Valium, Cannabis und andere Drogen eingenommen. Es wurde ferner festgestellt werden, dass er das Achtfache einer tödlichen Dosis eingenommen hatte. Bleibt nur zu hoffen, dass der talentierte Joaquin Phoenix nicht den gleichen Weg, wie sein Bruder wählt und sich schnell helfen lässt. Laut Freunden aber weigert er sich auch nur seine Probleme anzuerkennen, und das dürfte ihm als erstes im Weg stehen.

 

 

Quelle: People.com, Bildquelle. Image.net


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