Keanu Reeves: Premiere von „Street Kings“ in L.A.

Gestern feierte Hollywoodstar Keanu Reeves die Premiere seines neusten Films „Street Kings“ in Los Angeles. In Begleitung seiner Schwester Karina erschien er auf dem roten Teppich. Dabei hatten doch alle so darauf gehofft, dass er eventuell mit der angeblich neuen Partnerin Parker Posey aufkreuzen würde. Tat er aber nicht. Warum auch? Angeblich waren die beiden doch erst jüngst kuschelnd in einem Restaurant gesichtet worden. Aber zu diesem Zeitpunkt befand sich Keanu Reeves noch in Kanada, um die letzten Szenen seines nächsten Films abzudrehen ( The Day The Earthe Stood Still. 20th Century Fox,  Kinostart Deutschland 11.12.2008) Parker Posey weilte indessen in L.A.! Na so was!


Affären und Verhältnisse werden dem Star ständig angedichtet, selbst wenn er mit einer seiner Schwestern unterwegs ist. Er braucht sich nur mal nett von seiner Fitnesstrainerin zu verabschieden, und schon ist das gleich die „Neue“. Dass er sicher irgendwo ein Verhältnis mit irgendjemand haben wird – wenn auch nur ab und zu, davon ist auszugehen. Aber das kann er gut geheim halten, was auch Grund für zahlreiche Vermutungen sein wird. Auf der Premiere strahlte Keanu Reeves, und sah so gut aus, wie schon lange nicht mehr. Wir erinnern uns noch an die schlimmen Bilder, von einem betrunkenen Keanu, mit aufgedunsenem Gesicht, bärtig und im Schmuddellook. Die Zeiten scheinen vorbei zu sein. Es wurde schon lange über die Alkoholsucht des Hollywoodstars gemunkelt, aber wenn er arbeitet, trinkt er nicht. Vielleicht sind die drei Filme (Dreharbeiten zum neuen Projekt „Pippa Lee“ fangen Ende April an) hintereinander so eine Art Therapie für ihn?

 

Nach zweijähriger Pause wurde es auch langsam Zeit für ein neues Projekt. Und da hatte Keanu Reeves eine richtige Entscheidung getroffen. Allein schon die hochkarätige Besetzung verspricht einiges. Hugh Laurie (bekannt aus Dr. House, RTL) und Oscarpreisträger Forest Whitaker sind eine Topbesetzungen. Das Drehbuch stimmt und Keanu ist die Rolle wie auf den Leib geschrieben. Die Schmonzette „Lake House“, mit der man vergeblich ein Comeback des Traumpaares Reeves/Bullock versuchte, hätte er sich sparen können. Liebesfilme sind wirklich nicht seine Stärke. In „Street Kings“ (Kinostart in Deutschland ist der 17.April) brilliert er als Cop, der korrupten Kollegen aufs Dach steigt. Gute Dialoge, Action, eine Liebesaffäre, und das Ganze gut umgesetzt. Was will man mehr!


Keanu Reeves: Premiere von „Street Kings“ in L.A.

Zur Premiere kamen unter anderem auch Stars wie die schwangere Minnie Driver (Good Will Hunting), Rick Schroder, der als Kinderstar in den 80-zigern durch die Rolle des kleinen Ceddie Errol in dem Film „Der kleine Lord“ bekannt wurde, sowie Claire Forlani („Rendezvous mit Joe Black“ mit Brad Pitt). Mit ihr soll Keanu Reeves ja auch schon was gehabt haben. Es kursierte sogar das Gerücht, sie seien verlobt. Aber beide dementierten heftig.  Klar, da war ja auch nichts! Erst kürzlich sprach der Schauspieler in einem Interview mal wieder über seinen Kinderwunsch:“ Ich würde nichts dagegen haben, morgens um zwei aufzustehen, und den Kleinen in den Arm zu nehmen und zu sagen, “Wie geht’s Mann? Viel Glück! Ich werde dir helfen, wo ich kann.“ Na wenn das nicht schön ist.

In einem anderen Interview sagte er allerdings, dass er eigentlich gerne Kinder hätte, aber keine will, weil er zu beschäftigt mit Dreharbeiten sei, und dass es da nur unfair wäre Kinder in die Welt zu setzten, um die er sich nicht kümmern kann. Na was denn nun, Mr. Reeves? Oder stören ihn vielleicht die Windeln? Vielleicht ist es aber nur eine ausgeklügelte Pr-Strategie? Das wäre nicht das erste Mal. Just vor der Premiere von „The Lake House –Das Haus am See“, hat er sich nämlich endlich mal ein eigenes Haus gekauft, was dann auch entsprechend vermarktet wurde.

Keanu Reeves bleibt für viele ein Rätsel. Über sein Privatleben redet er prinzipiell nie. Er macht das ganz clever. Keanu Reeves gibt sich, wie er ist, lässt sich dabei aber nicht in die Karten schauen. Lässt seinen Launen freien Lauf, und kann auch mal unangenehm werden. Wer ihn auf dem falschen Fuß erwischt hat eben Pech. Ansonsten ist er wirklich schüchtern, aber immer ein Gentleman, der versucht seine Schwächen auf liebenswerte Art zu verbergen, was ihm nicht immer gelingt. Dazu steht er, und das macht ihn ungemein sympathisch.

 

Text – und Bildquelle: 20th century fox

 

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