Kölner Energieeffizienz-Netzwerk nimmt Arbeit auf

Kölner Energieeffizienz-Netzwerk nimmt Arbeit auf

Minister Garrelt Duin lobt Initiative der RheinEnergie

Der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrelt Duin, hat am 19. November gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp, das erste Lernende Energieeffizienz-Netzwerk (LEEN) in Köln vorgestellt. Durch die Teilnahme an einem LEEN verbessern Unternehmen in Kooperation mit anderen Firmen ihre Energieeffizienz und damit ihre Wettbewerbssituation und Klimabilanz. Denn gerade die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende, aber auch Produktionsfaktoren wie Energiekosten, lassen sich über Zusammenarbeit besser bewältigen.

RheinEnergieEnergieeffizienz

Wissenstransfer als Erfolgsgarant

Gemeinsam mit der LEEN GmbH hat die RheinEnergie zu diesem Zweck das erste branchenübergreifende Netzwerk zur Energieeffizienz-Steigerung in Köln ins Leben gerufen. Nach dem am Fraunhofer Institut entwickelten LEEN- Managementsystem setzen die sieben teilnehmenden Unternehmen in dem Netzwerk über einen Zeitraum von vier Jahren Effizienzverbesserungen um. Wesentliche Ansatzpunkte der gemeinsamen Arbeit sind Optimierungen in Querschnittstechniken wie Druckluft, Kraft-Wärme-Kopplung und elektrische Antriebe. Wichtige Aspekte sind dabei der Austausch und der Wissenstransfer der Teilnehmer untereinander. Die RheinEnergie übernimmt neben der Funktion des Netzwerkträgers auch die Rolle des Moderators und energietechnischen Beraters. Die IHK Köln steht dem Netzwerk als Schirmherrin vor.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Die Steigerung der Energieeffizienz ist eines der Hauptziele der Energiewende: Zum einen werden so Kosten und klimaschädliche Emissionen gesenkt, zum anderen kann die Entwicklung effizienter Produktionsverfahren und Prozesse einen Wettbewerbsvorteil bedeuten. Aus diesem Grund freue ich mich über den Start des ersten Energieeffizienz-Netzwerkes in Köln, in dem die RheinEnergie mit ihren Partnern einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in der Region Köln leisten will.“
Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, ergänzt: „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie steigenden Energiekosten entgegenwirken können, indem sie ihre Energieeffizienz verbessern. Als Stadtwerk und energiewirtschaftlicher Mittelständler sind wir der natürliche Partner der regionalen Wirtschaft. Es ist daher unsere besondere Pflicht, lokale und regionale Kooperationen wie das Kölner LEEN zu initiieren und den Firmen mit unserer bald 150-jährigen Expertise – und dem sehr erfolgreichen LEEN-Konzept – beratend zur Seite zu stehen.“

Netzwerk vereint starke Partner

Am ersten Kölner LEEN nehmen folgende Unternehmen als Netzwerkpartner teil:
• Flughafen Köln/Bonn GmbH
• Universität zu Köln
• AVG Köln
• Köln Marriott Hotel
• medfacilities Energie GmbH
• Kliniken der Stadt Köln
• Gebäudetechnik der RheinEnergie

Die Vielfalt der teilnehmenden Firmen ist gewollt. Denn so gewinnen die Partner auch Einblicke in für sie fremde Branchen und können Netzwerkeffekte noch besser nutzen. Das Miteinander der Firmen hebt auch Dr. Dirk Köwener, Geschäftsführer der LEEN GmbH, hervor: „Durch den Netzwerkansatz wird die Umsetzung der profitablen Effizienzmaßnahmen erleichtert, da sich die Unternehmen hierbei gegenseitig mit Know-how unterstützen. Daher steigern Netzwerkunternehmen ihre Effizienz gut doppelt so schnell, wie diejenigen, die hier noch immer allein unterwegs sind.“

Für die Zukunft sind weitere Energieeffizienz-Netzwerke in Köln und der Region geplant. Die Teilnahme an einem LEEN gilt als Nachweis der ab 5. Dezember 2015 verpflichtenden Energieaudits nach der europäischen Energieauditnorm DIN EN 16247. Diese sind im Energiedienstleistungsgesetz für Unternehmen vorgeschrieben, die mindestens 250 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro und eine Jahresbilanz von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen.

Text- und Bildquelle/Bildrechte: RheinEnergie AG

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