Kostenloses WLAN in Köln: Netcologne rüstet auf

Ein Dauerbrennerthema ist in Deutschland der Mangel an öffentlich zugänglichem kostenlosen WLAN – nicht nur, aber auch in Köln. Immerhin ist allmählich Bewegung in die Sache gekommen: Die ersten sechs Hotspots hat Netcologne in diesem Sommer in Betrieb genommen, sechs weitere sollen noch folgen.

 

Freier Zugang zum Internet im Stadtzentrum

 

Während die Bundesregierung derzeit noch mit ihrer neuen Digitalen Agenda zaghaft im Neuland umhertapst, ist die Stadt Köln immerhin schon einen Schritt weiter: In Zusammenarbeit mit Netcologne wurden in den letzten Monaten die ersten sechs kostenlosen WLAN Hotspots in der Innenstadt eingerichtet.

 

Diese sind derzeit am Bahnhof, am Roncalliplatz, auf dem Alter Markt und in Deutz am Bahnhof und vor der Lanxess Arena zu finden. Sechs weitere Hotspots sind bis Jahresende geplant, darunter drei weitere am Bahnhof/Dom, einer am Rheinauhafen und einer am Deutzer Rheinufer, wo sich dann im Idealfall direkt am sonnigen Ufer mit Panoramablick auf Köln surfen lässt.

 

Mit Prepaid gegen Eventualitäten absichern

 

Wer sich nicht auf kostenlose Hotspots in Köln oder anderswo verlassen will, kann alternativ auch auf Prepaid-Angebote ausweichen. Der Discounter Otelo bietet beispielsweise unter http://www.otelo.de/prepaid.html günstige Prepaid-Tarife sowohl für Tablets als auch für Surfsticks für den Laptop. Sicherer als für jedermann zugängliches WLAN sind diese Verbindungen auf jeden Fall, wenn es um sensible Daten geht, und auch mit Verbindungsabbrüchen muss seltener gerechnet werden.

Ohne Bürokratie geht es nicht

Natürlich ist es in Deutschland nicht so unkompliziert wie in anderen Ländern: Wer das städtische WLAN nutzen will, muss sich mit Namen, Handynummer und E-Mail-Adresse registrieren und den Nutzungsbedingungen zustimmen – es könnte ja sein, dass ein böser Schlingel es wagt, über das städtische WLAN die neueste Folge von Game of Thrones illegal auf sein iPad zu ziehen, um sich bei der bevorstehenden Bahnfahrt die Zeit damit zu vertreiben.

Die Fußgängerzonen gehen leer aus

Während das Angebot rund um den Bahnhof, den Dom und die Altstadt vor allem ausländischen Köln-Besuchern gefallen dürfte, blicken Internetnutzer in der Fußgängerzone derzeit noch in die Röhre: Zwar wird über Hotspots in der Schildergasse und am Neumarkt verhandelt, doch bislang gibt es hier nichts Konkretes. Von den nördlich angrenzenden Trendorten wie der Ehrenstraße und dem Belgischen Viertel ganz zu schweigen. Hier müssen sich Internetnutzer wohl weiterhin an die Cafés halten oder ans Mobilfunknetz.

Text- und Bildquelle: © Jupiterimages/Stockbyte/Thinkstock

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