Landstromversorgung für Rheinschiffe

Landstromversorgung für Rheinschiffe

Gemeinsamer Service und Klimaschutz in Köln und Düsseldorf

 

Die Partner RheinEnergie und Stadtwerke Düsseldorf stellten ihre gemeinsamen Aktivitäten und Ziele zur Landstromversorgung vor: Bislang müssen die meisten Schiffe während der Liegezeit in den Häfen für ihre Stromversorgung Hilfsmaschinen oder Generatoren laufen lassen. Dies führt zu vermeidbaren Lärm- und Luftimmissionen. Über neue Anschluss-Säulen mit dem Namen „Schiffs-TankE“ können die Schiffe nun stattdessen Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. Auf diese Weise lassen sich pro Jahr an einer Anlegestelle für Fahrgastschiffe bis zu 120 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

 

Mit der gemeinsamen Tochterfirma RheinWerke und in Kooperation mit der RheinCargo haben die Partner in Köln und bei den Neuss-Düsseldorfer Häfen bereits mehr als ein Dutzend solcher Schiffsladesäulen realisiert. Für die Zukunft ist unter anderem geplant, ein leistungsfähiges Netz an Frachtschiff-Ladesäulen aufzubauen und Hotelschiff-Ladesäulen zu installieren. „Im Rahmen unserer Aktivitäten zur ‚SmartCity Cologne‘ ist die Landstromversorgung ein vorrangiges Projekt.“, erläutert Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. „Allein in Köln gibt es pro Jahr mehr als 10.000 Schiffsbewegungen, viele davon im Herzen der Stadt. Da ist es uns ein wichtiges Anliegen, diesen Schiffen einen komfortablen Zugang zu sauberer Energie zu bieten. Wir arbeiten nun zügig am Ausbau unseres Angebotes.“

 

Sein Düsseldorfer Kollege Dr. Udo Brockmeier ergänzt: „Dadurch, dass sich sowohl die RheinEnergie als auch wir seit vielen Jahren mit der Technik der Landstromversorgung beschäftigen, haben beide Unternehmen ein umfangreiches Know-how aufgebaut, das wir in den RheinWerken bündeln. Nach diesem Muster arbeiten die RheinWerke auch bei den Erneuerbaren Energien und beim Ausbau umweltfreundlicher Wärmeinfrastruktur, insbesondere beim Thema Fernwärme, eng zusammen. Das stärkt unsere Unternehmen und ermöglicht uns, unseren Umwelt- und Klimaschutzbeitrag durch die Schaffung zukunftsgerichteter Infrastrukturen und marktgerechter Produkte weiter auszubauen“.

 

Für den Hafenbetreiber RheinCargo, das Gemeinschaftsunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) und der Neuss-Düsseldorfer Häfen, stellt der Landstrom eine Erweiterung der Serviceangebote dar. „Für uns ist das ein interessantes Thema. Wir sind froh, dass unsere Energiepartner hier ihr Know-how einbringen und Investitionen in Landstromsysteme tätigen.“, erklärte RheinCargo-Geschäftsführer Wolfgang Birlin. „Als Betreiber der Häfen in Köln, Neuss und Düsseldorf sehen wir uns in einer Mittlerrolle zwischen den Rheinanliegern und den Rheinschiffern.“ Über die Hafenmeister könne man das neue Angebot an die Schiffsführer kommunizieren.

 

Text – Bildquelle: RheinWerke GmbH

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