Mit Nachhaltigkeit und Fairness zum Erfolg

Seit nunmehr beinahe 14 Jahren existiert der Online-Marktplatz Hood.de in den Weiten des weltweiten Webs und ist ein Größe, mit der man rechnen muss. Das 1999 gegründete und am 25.10.2000 online gegangene Auktionshaus Hood.de verfügt inzwischen über weitaus mehr als 1,5 Millionen Mitglieder und rangiert damit unangefochten auf Platz Zwei in Sachen online Auktionen. Doch im Gegensatz zu dem großen Konkurrenten Ebay sieht sich Hood.de, und auch der Gründer Ryan Hood, in erster Linie seinen Angestellten und Mitgliedern verpflichtet. Mitte der 90er musste Ryan Hood beobachten, dass sich die meisten Onlineauktionshäuser eher durch schlechten Service und steigende Verkaufsgebühren auszeichneten, als sich dem Wohl und Wehe der eigenen Kunden verschrieben zu haben. Ein wenig wie Robin Hood, der auch Teil des Logos von Hood.de ist, stellt sich Ryan Hood mit seinem Auktionshaus diesem Trend entgegen und bietet jeden Monat etwa 3 Millionen Besuchern die Möglichkeit, noch ein echtes Schnäppchen zu machen.

Zufriedenheit als eines der höchsten Gebote

Das Thema Zufriedenheit ist Ryan Hood aber nicht nur bei seinen Kunden wichtig. Seit Unternehmensgründung sitzt die Hood Media GmbH in Düren bei Köln. Wo der ein oder andere Konkurrent zwecks Kostendrückung zu Leiharbeitern und geringfügig Beschäftigten greift, sind die Mitarbeiter in der Hood Media GmbH fest angestellt und werden übertariflich entlohnt. Wohlergehen, Zufriedenheit und Nachhaltigkeit werden bei dem regional tief verwurzelten Unternehmen noch immer groß geschrieben. Dies zieht sich auch wie ein roter Faden durch die gesamte Unternehmensstruktur. Dank der flachen Hierarchien kann sich ein jeder Mitarbeiter entsprechend seiner oder ihrer Ideen einbringen und Teil am Erfolg des Unternehmens haben, ohne sich dabei zu belasten oder unnötigem Druck ausgesetzt zu sehen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf verwundert es auch sicher nicht, dass Hood.de alle seine Umsätze in Deutschland versteuert, ausschließlich Ökostrom bezieht und im Büroalltag möglichst auf die Verwendung von Papier verzichtet.

Im Kampf gegen manches Unrecht

Aber Ryan Hood geht auch noch deutlich weiter. 2012 verlangte Amazon von all den Anbietern auf dem Amazon Marketplace, sich mit seinen harten Vorschriften abzufinden oder nicht weiter Amazon als Verkaufsplattform nutzen zu dürfen. Darunter auch Vorschriften zur Preisgestaltung auf dem Amazon Marketplace, falls sie noch auf anderen Plattformen ihre Waren anbieten. Ryan Hood legte dagegen umgehend vor dem Landgericht Klage ein. Aus seiner Sicht war dieser Schritt von Amazon eine klare Behinderung der freien Preisgestaltung im Internet. „Bei einem Verstoß gegen die Preisparitätsklausel droht dem jeweiligen Händler der Ausschluss vom Amazon-Marketplace. Die herausragende Marktstellung und Reichweite der Amazon-Plattform macht sie für viele Händler dennoch höchst attraktiv, mit der Folge, dass sich Händler immer wieder dazu entscheiden, alternative Online-Plattformen gar nicht zu nutzen.“, erklärt Ryan Hood seine Klage. Praktisch bedeutet diese Praxis seitens Amazon die Festsetzung eines Mindestpreises auf allen Handelskanälen. Aus Sicht von Hoods Anwalt ein Verstoß gegen geltendes Kartellrecht.

Ein gutes Vorbild aus der Region

Entsprechend dieser grundsätzlichen Haltung verlangt Hood.de von seinen Verkäufern auch keine Gebühren bei Einstellung eines Angebots. Erst bei einem erfolgreichen Geschäftsabschluss fallen 1 bis 6 Prozent an Provision an, je nach gebuchtem Verkäuferpaket. Ryan Hood und seinem Weg gibt der Erfolg seiner Firma Recht. Es kann nur zu wünschen sein, dass er seinem Stil treu bleiben kann und sich nicht nur in Köln und Düren, sondern weit darüber hinaus, andere Unternehmer ein gutes Beispiel an Hood.de und dessen Unternehmensgründer nehmen.

 

Quelle: PB, Archivbild

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