Murderdolls: Glam, Rock und Vampire auf Deutschlandtournee im September

Im September wird es schrill, laut und bissig: Die „Murderdolls“ kommen für insgesamt vier Shows nach Deutschland und pusten auch in unsere Nähe einen Hauch von Extravaganz und Schrägheit. So manch ein Musiker, der Mitglied einer erfolgreichen Band ist, gönnt sich irgendwann mal den Luxus eines persönlich gestalteten Zweitprojekts. Beispielsweise vergnügt sich Chester Bennington, der Sänger der US-Band Linkin Park, mit seinem Nebenprojekt „Dead By Sunrise“; Ian Gillan kümmert sich in seiner Deep Purple freien Zeit um sein Zweitprojekt „Ian Gillan Band“ (bzw. „Gillan“); Josh Homme von den Queens of the Stone Age hält sich gleich mit mehreren Projekten („Desert Sessions“, „Eagles of Death Metal“, „Masters of Reality“ und „Them Crooked Vultures“) fit und auch unser deutscher Wanderprediger Xavier Naidoo predigt nebenbei unter anderem mit seinen „Söhnen Mannheims“ von der musikalischen Kanzel. Was für die einen ein Ausgleich zum Alltag darstellt, bedeutet den anderen weitaus mehr. So auch Joey Jordison, Schlagzeuger und Haupt-Songwriter der Metal-Wucht Slipknot, für den seine Nebenbeschäftigung „Murderdolls“ weitaus mehr als nur ein Seitenprojekt ist.  Seit 1999 entwickelt er gemeinsam mit dem Gitarristen Wednesday 13 eine hitzige, unverblümte und zuweilen verstörende Melange aus Hard- und Glamrock, Heavy Metal und offensiv-blutrünstigen Texten. Nicht nur den treuen Slipknot-Fans gefiel das so gut, dass die „Murderdolls“ seit Erscheinen ihres 2002er-Debüts „Beyond The Valley Of The Murderdolls“ zu den wichtigsten Bands des Horrorpunk-Genres zählen.


Das zweite Album „Women And Children Last“ erscheint nach einer längeren Pause nun Ende August und im Anschluss daran geht es damit endlich auf Tournee. In Deutschland hinterlassen die „Murderdolls“ im September 2010 in Frankfurt, Stuttgart, Bochum und Köln ihren mystischen Schauer. Joey Jordison gehört seit mehr als einer Dekade zu den umtriebigsten Musikern der amerikanischen Rock-Szene. Zusammen mit seiner starken Metal- und Splatter-Formation Slipknot führt er regelmäßig die US-Hitlisten an und die Tourneen der Band sind konstant restlos ausverkauft. Zudem gehört er zu den meistbeschäftigten Schlagzeugern der Welt und half bereits bei Tourneen von Metallica, Korn, Ministry und Rob Zombie als Taktgeber aus. Der Musiker aus Des Moines/Iowa kennt mit seinen gerade einmal 35 Jahren wenig stilistische Scheuklappen und vermengt bald jede Form härterer Rockmusik aufs Natürlichste zu einem schauerlich-schönen audiovisuellen Ereignis, zu dem man ebenso gut moshen wie sich gruseln kann. Inhaltlich und stilistisch stellen sich die 1999 von Jordison und dem Dope- und Static X-Gitarristen Tripp Eisen gegründeten „Murderdolls“ dementsprechend vollkommen anders dar als Slipknot. Wo bei Letzteren Härte, Tempo und Kompromisslosigkeit eine atemlose Form der Intensität erzeugen, setzen die „Murderdolls“ stärker auf eine erdige Unmittelbarkeit und treibende Rock-Peitschen, die sie mit unheimlichen Geschichten über Vampire, Alpträume und dunkle Welten anreichern. Sie begründeten damit ein Genre mit, das sich mittlerweile großer internationaler Beliebtheit erfreut: den Horror-Punk. Internationale Aufmerksamkeit erreichte die Band gleich mit dem Debüt „Beyond The Valley Of The Murderdolls“. Großen Gefallen an ihrem Sound fand man insbesondere in England: Bereits auf ihrer ersten Tour spielten sie dort in ausverkauften 5.000er-Hallen. Bevor sich Jordison vorübergehend wieder auf seine Haupt-Band Slipknot konzentrierte, und sein „Murderdolls“-Partner Wednesday 13 diese Zeit zur Veröffentlichung von drei Soloalben nutzte, befanden sich die Musiker mit ihrem Album fast eineinhalb Jahre auf Tournee.


Jordison und Wednesday 13 trafen sich knapp sechs Jahre später erneut, um ihr gemeinsames Projekt wiederzubeleben – Tripp Eisen war bereits nach Beendigung der Tour 2004 ausgestiegen. Gemeinsam mit der nunmehr rundum erneuerten Besetzung aus Roman Surman (Gitarre), Jack Tankersly (Bass) und Racci Shay Hart (Drums) enterten sie Anfang 2010 ein Studio in Hollywood und nahmen in 25 Tagen ihr zweites Album „Women And Children Last“ auf. Jordison sagt hierüber: „Ich betrachte es als das erste richtige Murderdolls-Album. Wo das Debüt wie eine Skizze wirkte, ergibt sich nun ein fertiges Bild.“ Entsprechend gespannt darf man auf die anstehenden Konzerte sein! (PH)
Marek Lieberberg presents
„Murderdolls“
mit Joey Jordison („Slipknot“)
Dienstag, 07. September 2010 – Frankfurt – Batschkapp
Donnerstag, 09.September 2010 – Stuttgart – Die Röhre
Samstag, 11. September 2010 – Bochum – Matrix
Dienstag, 14. September 2010 – Köln – Underground
Bundesweite Ticket Hotline: 01805 – 570 000
www.eventim.de
www.mlk.com
Links:
www.murdermydoll.com www.myspace.com/murderdollsband


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