Mythos Gaunerzinken – Die Geheimsprache der Einbrecher

Mythos Gaunerzinken – Die Geheimsprache der Einbrecher

Viele von uns fallen in eine leichte Depression, wenn die Tage kürzer werden. Man steht im Dunkeln auf und geht im Dunkeln nach Hause. Besonders schlimm wird es jetzt, wenn die Uhren umgestellt werden. Einbrecher dagegen haben beste Laune, denn im Schutz der Dunkelheit können sie unerkannt in Häuser einsteigen. Doch woher wissen die Diebe, wo es sich lohnt einzubrechen? Dabei helfen ihnen die so genannten „Gaunerzinken“, die es in letzter Zeit wieder häufiger geben soll.

 

Gaunerzinken sind alte Zeichen, mit denen sich heutzutage Einbrecher untereinander verständigen. Mit Kreide, Kohle oder Bleistift werden sie an Häuserwänden, Briefkästen oder Laternen angebracht. „…und sollen zeigen, ob es in diesem Haus etwas zu holen gibt, ob hier ältere Menschen oder alleinstehende Personen wohnen oder auch, zum Beispiel, ob es einen Hund gibt.“, erklärt Sicherheitsexperte Florian Lauw von ABUS. Mit auffälligem Graffiti sollte man die unscheinbaren Zeichen allerdings nicht verwechseln. Entdecken Sie so ein Zeichen, rufen Sie die Polizei oder entfernen Sie es, wenn es sich auf Ihrem Grundstück befindet. Hinweise, dass Sie nicht zu Hause sind, sollten Sie aber nie hinterlassen.

 

„Zum Beispiel überquellende Briefkästen oder tagsüber heruntergelassene Rollläden. Auch eine öffentliche Nachricht auf Facebook ist übrigens nicht sehr sinnvoll, wenn Sie so etwas schreiben, wie „Juchee, morgen geht’s in den Urlaub!“. Das ist ein wunderbarer Hinweis für jeden Einbrecher, bei Ihnen einzubrechen.“, meint Florian Lauw. Bitten Sie also den Nachbarn, Ihren Briefkasten zu leeren und nutzen Sie Zeitschaltuhren, um Lichter oder Fernseher ein- und auszuschalten. Und mit moderner Sicherheitstechnik machen Sie es den Einbrechern richtig schwer. Die Secvest-Funkalarmanlage zum Beispiel kombiniert… „…mechanischen Schutz mit elektronischer Alarmierung. Wenn ein Einbrecher an einem so gesicherten Fenster hebelt, stemmen sich ihm einerseits 1,5 Tonnen Widerstand entgegen. Gleichzeitig erfolgt eine Meldung an die Alarmanlage. Die meisten Einbrecher lassen dann von ihrem Versuch ab.“ Moderne Funkalarmanlagen können sich außerdem direkt mit einem Sicherheitsdienst verbinden oder per App, SMS, Email oder Anruf mit Ihnen. Florian Lauw: „Wenn man Kameras mit der Alarmanlage koppelt, kann man im Alarmfall sogar auf dem Smartphone sehen, was gerade zu Hause los ist.“

 

Alle 3,5 Minuten wird in Deutschland eingebrochen, so die Statistik und viele von uns sorgen nicht vor, weil sie denken, dass bei ihnen nichts zu holen ist. Täuschen Sie sich da nicht und tun Sie etwas gegen Einbrecher. Wenn Sie wissen wollen, wie solche Gaunerzinken aussehen, einfach auf die Facebookseite der Polizei Essen gehen. Mehr Infos auch unter www.abus.de.

 

Quelle: ABUS Security Center GmbH & Co. KG, Bildrechte: KNJ/Martina Uckermann

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