New York Festivals: Drei mal Gold für NDR Filme

New York Festivals: Drei mal Gold für NDR Filme

Auf den New York Festivals sind sechs Produktionen des NDR bzw. mit NDR Beteiligung ausgezeichnet worden. Drei Goldmedaillen gab es für das Dokumentarspiel “Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt”, den Mehrteiler “14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs” und die Naturdoku “Der Große Kaukasus – Russlands Dach der Welt”, zwei Silbermedaillen für den Zweiteiler “Die Frauen der Wikinger” und “Wildes Australien – Im Reich der Riesenkängurus” sowie eine “Bronze World Medal” für die Dokumentation “The Voice of Peace – Der Traum des Abie Nathan”. Bei den New York Festivals konkurrierten in diesem Jahr Produktionen aus mehr als fünfzig Ländern um die Auszeichnung “World’s Best TV & Films”. Die Jury setzt sich aus Filmschaffenden aus aller Welt zusammen. Überreicht wurden die Preise am 14. April auf einer Gala in Las Vegas.

“Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt” von Kai Christiansen (Regie) sowie Heike Brückner von Grumbkow und Jochen von Grumbkow (Buch) erhielt eine “Gold World Medal” in der Kategorie Dokudrama. Der Film, der bereits mehrfach im In- und Ausland geehrt wurde, erzählt von dem Berliner Bürstenfabrikanten Otto Weidt, der im NS-Staat seine überwiegend blinde jüdische Belegschaft vor dem Zugriff der Gestapo bewahrte. Die Hauptrollen spielten Edgar Selge und Henriette Confurius. “Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt” ist eine Koproduktion von NDR, WDR, HR und RBB, Alexander von Sallwitz (NDR) hatte die redaktionelle Federführung. Produzent war Vincent TV.

Auch die Dokudramaserie “14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ von Jan Peter und Yury Winterberg wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die achtteilige Dokumentation, die als Vierteiler im Ersten lief, ist eine große internationale Koproduktion von NDR, ARTE France, SWR, WDR, ORF, NTR/VPRO, CTVC, AB PRODUCTIONS und CWMNIDA. Die Reihe zeigt auf bewegende Weise die Schicksale von 14 Menschen aus sieben Ländern während des Ersten Weltkriegs. Ulrike Dotzer (NDR/ARTE) hatte die Federführung für die ARTE-Reihe, die Redaktion für den NDR hatte Alexander von Sallwitz. Die Produktion bekam im vergangenen Jahr bereits den Robert Geisendörfer Preis. Hergestellt wurde sie von LOOKS Film, Les Films d’Ici und Filmoption International.

Die dritte Goldmedaille ging an die Naturdokumentation “Der Große Kaukasus – Russlands Dach der Welt” in der Kategorie beste Kamera. Die Koproduktion von NDR Naturfilm (Federführung), WDR, Channel 1 Russia und Terra Mater Österreich stammt von Henry M. Mix (Buch und Regie). Die NDR Redaktion lag bei Ralf Quibeldey, doclights war Produzent.

Silber in der Kategorie Dokudrama erhielt der Zweiteiler “Die Frauen der Wikinger” von Dr. Alexander Hogh (Buch) sowie Kai Christiansen, Judith Voelker und Yoav Parish (Regie). Der Film mit Esther Schweins und Leonie Benesch zeigt, dass die Frauen der Oberschicht eine gleichberechtigte, durchaus entscheidende Rolle in der Wikingerkultur spielten. Die Redaktion hatten Ulrike Dotzer (NDR/ARTE), Carola Meyer und Dirk Neuhoff (beide NDR), Herstellung: Gebrueder Beetz Filmproduktion.

Die von NDR Naturfilm mit ARTE koproduzierte Dokumentation “Wildes Australien – Im Reich der Riesenkängurus” von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen wurde in der Kategorie “Nature and Wildlife” mit einer Silbermedaille geehrt. Die Redaktion hatten Wolf Lengwenus, Monika Schäfer und Ralf Quibeldey. Produzent war auch hier doclights.

“The Voice of Peace – Der Traum des Abie Nathan” von Eric Friedler bekam auf den New York Festivals Bronze in der Kategorie Dokumentation/Informationsprogramm. Eric Friedler porträtiert darin den Friedensaktivisten Abie Nathan, dessen Piratensender für Frieden und Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern warb, in einer filmischen Komposition aus Interviews und seltenem Archivmaterial. Die Redaktion für diese NDR Eigenproduktion hatte Patricia Schlesinger. “The Voice of Peace” erhielt 2014 sowohl den Grimme-Preis als auch den Grimme-Publikumspreis, war für den Deutschen Fernsehpreis 2014 nominiert und gewann beim 54. “Monte Carlo Television Festival” im Wettbewerb um den besten europäischen Dokumentarfilm ebenfalls die Bronze-Medaille.

 

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk, Archivbild

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