Pflaumen- und Zwetschgen-Desserts

Außergewöhnliche Rezeptideen von Konditorin Franzi Schweiger

Die Pflaumen- und Zwetschgensaison ist hierzulande in vollem Gange. Noch bis Ende September läuft die Ernte. Entweder isst man sie direkt so, oder aber man kann auch leckere Dips, Chutneys und Marmeladen daraus zaubern oder sie zum Kochen und Backen verwenden. Etwas außergewöhnlichere Dessert-Tipps hat Franzi Schweiger. Die aus dem Fernsehen bekannte Konditorin ist auch Botschafterin der Initiative „Deutschland – Mein Garten.“, die im Auftrag der BVEO über die Frische- und Qualitätsvorteile von deutschem Obst und Gemüse informiert. Deutschlands coolste Confiserie-Expertin liebt Zwetschgen: „Das Wichtigste ist der erste Kontakt mit der Zwetschge. Also, ich schaue sie mir an: Sie soll gesund ausschauen, sie soll eine schöne Farbe haben. Und dann überlege ich, wie möchte ich sie weiterverarbeiten? Möchte ich Mousse, Kompott, Marmelade kochen, dann nehme ich eine reife Zwetschge. Und für den Kuchen nehme ich auf jeden Fall eine feste Zwetschge, sollte natürlich bei uns aus der Region sein, zumindest aus Deutschland.“

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Noch mehr liebt sie allerdings Nachspeisen aus Zwetschgen: „Eins meiner Lieblings-Desserts ist definitiv mein Schokoladenküchlein mit flüssigem Schokoladenkern und Zwetschgenröster. Das ist einfach lecker. Und das geht eigentlich ganz schnell zu Hause, denn man löst einfach die Schokolade und die Butter überm Wasserbad auf, verrührt dann ein bisschen Mehl und Haselnüsse und Eier – und dann geht’s eigentlich schon ab in den Ofen.“, so die Expertin. Zum Schokoladenküchlein gehört der Zwetschgenröster. Das ist eine Art Zwetschgenkompott, allerdings ohne Wasser, aber dafür mit besonderen Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Gewürznelken. Außerdem Zucker und Orange und auf Wunsch auch einem kleinen Schuss Rum. Geht ganz einfach und ist im Handumdrehen fertig. Viel aufwendiger sind dagegen die Desserts für die Gäste ihres Sterne-Restaurants. „Ein Siebenerlei vielleicht sogar von der Zwetschge: Vom Mousse bis zum Törtchen, Eis-Sorbet, Kompott, Creme. Aber für zu Hause gibt’s ja viele Alternativen. Was bestimmt lecker ist, sind nur – in Anführungszeichen – nur die klassischen Zwetschgennudeln mit Vanillesoße und einem Tonkabohnen-Eis zum Beispiel. Absolut lecker ist auch ein Rotwein-Kuchen mit Schokosplitter und Zwetschgenkompott. Man könnte es sich auch noch ein bisschen komplizierter machen und eine Zwetschgen-Schokoladen-Mousse-Schnitte machen, mit Kaffee ist das hervorragend und erinnert dann an einen Zwetschgendatschi.“ Viele leckere Rezepte rund ums Thema Pflaumen und Zwetschgen von Franzi Schweiger finden Sie auf der Website von „Deutschland – Mein Garten.“ unter www.deutsches-obst-und-gemuese.de.

 

Quelle: Bundesvereinigung der Erzeugerorganisation Obst und Gemüse e.V. BVEO, Archivbild

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